Generalbundesanwalt warnt vor rechtsextremer Gewalt

Generalbundesanwalt Peter Frank hat davor gewarnt, dass sich Rechtsextreme weiter radikalisieren. Es gebe in Deutschland gewaltbereite, gut vernetzte Gruppen, die ihre Mitglieder schnell mobilisieren könnten, sagte Frank dem Berliner "Tagesspiegel". Als Beispiel nannte er die Gruppierung "Revolution Chemnitz", die nach Angaben der Polizei zum Jahrestag der Wiedervereinigung einen Anschlag geplant hatte. Laut Frank ist eine zunehmende Radikalisierung festzustellen, verbal, aber auch bei der Gewaltbereitschaft. Deshalb müsse auch beobachtet werden, ob es rechte Einzeltäter gebe wie den Attentäter in Neuseeland.

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