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Rettungshubschrauber stürzt ab Schwere Unwetter in Frankreich: Fünf Menschen sterben

Schwere Unwetter haben in Südfrankreich fünf Menschenleben gefordert. Zwei Menschen kamen durch die Unwetter ums Leben. Drei Einsatzkräfte starben bei einem Hubschrauberabsturz.

Bei einem Einsatz gegen die schweren Unwetter stürzte in der Nacht auf Montag in der Nähe von Marseille ein Hubschrauber ab. Drei Einsatzkräfte des Zivilschutzes kamen dabei ums Leben. Das teilte das französische Innenministerium mit.

In Fréjus wurde der Besitzer eines Reitstalls von den Wassermassen mitgerissen. Er habe auf seine Pferde aufpassen wollen, teilten die Behörden mit. Im Dorf Saint-Paul-en-Forêt saß ein Schäfer in seinem Auto als es von den Fluten weggepült wurde. Seine Leiche wurde später im Fahrzeug gefunden.

Höchste Unwetterwarnstufe

In den Départements Var und Alpes-Maritimes galt am Sonntag die höchste Unwetterwarnstufe. Die Küste war besonders betroffen - vor allem die Urlaubsorte Saint-Tropez und Sainte-Maxime.

Erst vor acht Tagen hatten schwere Regenfällen die beiden Départements teilweise überflutet. Sechs Menschen waren dabei ums Leben gekommen.

Bahnverkehr teilweise eingestellt

Nach den jetzigen Regenfällen kam auf einigen Strecken der Bahnverkehr zum Erliegen. So fahren zwischen den Städten Toulon und Ventimiglia an der Grenze zu Italien sowie zwischen Cannes und Grasse keine Züge mehr. Der Zugverkehr soll erst wieder aufgenommen werden, wenn die Wetterwarnungen aufgehoben sind.

Auch das Fußballspiel zwischen den beiden Erstligavereinen AS Monaco und Paris Saint-Germain wurde abgesagt.

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