Wie entsteht die Wahlprognose? (Foto: SWR)

Europawahl 2019 Wie entsteht die Wahlprognose?

Am Tag der Europawahl wird die ARD-Prognose mit Spannung erwartet. Denn sie ist oft sehr nah am tatsächlichen Wahlergebnis dran. Wie wird sie eigentlich erhoben?

Die ARD-Prognose über den Ausgang der Europawahl kommt am 26. Mai um Punkt 18 Uhr. Diese Prognose macht das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap im Auftrag der ARD. Pünktlich um 18 Uhr gibt es die Prognose. Oft ist sie sehr nah dran am echten Wahlergebnis.

400 Wahllokale bundesweit

Sie ist aber nicht mit einer normalen Umfrage zu vergleichen. Für diese befragen die Meinungsforscher meistens rund 1.000 Männer und Frauen. Für die Europawahl-Prognose sind es dagegen rund 50.000.

Bundesweit hat infratest dafür 400 Wahllokale repräsentativ ausgewählt. Dadurch sollen alle Regionen gleich berücksichtigt werden und nicht etwa in Freiburg mehr Menschen befragt werden als im größeren Stuttgart.

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