Erstmals ein Deutscher Präsident der Weltorganisation für Meteorologie

Ein Deutscher ist erstmals Präsident der Weltorganisation für Meteorologie geworden. Gerhard Adrian wurde in Genf von den Delegierten für vier Jahre an die Spitze der UNO-Organisation gewählt. Er setzte sich dabei gegen den Kandidaten aus den USA durch, was Beobachter als politisches Signal deuten. Adrian will unter anderem den globalen kostenlosen Austausch von wichtigen Wetterdaten weiter verbessern. Bisher übernehmen die staatlichen Wetterdienste den Datenaustausch. US-Präsident Donald Trump will den Etat des nationalen Wetterdienstes stark kürzen und stattdessen private Anbieter stärken.

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