Die Weltkugel (Foto: dpa Bildfunk, Foto: -/Nasa/Goddard Space Flight Center/dpa)

Erdüberlastungstag Mit diesen drei Tipps tun Sie der Erde etwas Gutes

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Heute ist der Erdüberlastungstag. Nach Berechnungen der Organisation "Global Footptrint Network" hat die Menschheit die natürlichen Ressourcen der Erde für dieses Jahr verbraucht und lebt ab jetzt auf Pump.

In den letzten Jahren ist dieser Tag im Jahresverlauf immer weiter nach vorne gerückt: Noch zur Jahrtausendwende war er erst Anfang November. Höchste Zeit also, diese Entwicklung umzukehren. Und dazu kann jeder von uns etwas beitragen. Zum Beispiel mit diesen drei Tipps:

Tipp 1: Weniger Fleisch essen

Denn wer öfter mal einen Veggie-Day einlegt, verkleinert seinen ökologischen Fußabdruck erheblich. Die Tierhaltung für unser tägliches Schnitzel verbraucht nicht nur viel Wasser, das Futter für die Tiere macht auch immer mehr Ackerfläche nötig, für die dann häufig Wald gerodet wird. Und: Rinder produzieren Methan, heizen also den Klimawandel an.

Deshalb verbrauchen Menschen, die sich vegetarisch ernähren, laut Bundesumweltministerium rund ein Drittel weniger Wasser und verursachen weniger CO2 als ein Fleischessende. Am besten ist es natürlich, saisonales Obst und Gemüse zu essen, idealerweise aus der Region.

Tipp 2: Weniger Auto fahren

Radfahren oder zu Fuß gehen schont die Umwelt. Genauso wie Bus- und Bahnfahren. Das Potential, bei der Fortbewegung seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, ist ziemlich groß: Denn immerhin stammt ein Fünftel unseres CO2-Ausstoßes aus dem Verkehr.

Wer weniger Auto fährt, schont also das Klima und sorgt außerdem für weniger Lärm und bessere Luft. Klar, auf dem Land ist das manchmal schwierig, aber hier könnten zum Beispiel Fahrgemeinschaften dafür sorgen, dass weniger Autos unterwegs sind.

Tipp 3: Weniger Plastik verbrauchen

Und das ist eigentlich ganz einfach: "Mehrweg statt Einweg" lautet hier das Motto. Wer mit dem Gemüsenetz, dem Stoffbeutel und der Frischhaltebox einkaufen geht, spart Unmengen an Müll.

Wie groß das Potenzial ist, zeigen alleine die Einwegbecher für den schnellen Kaffee zwischendurch: 11.000 Stück verbrauchen wir Deutsche davon laut Deutscher Umwelthilfe - pro Minute! Eine gigantische Ressourcenverschwendung, die riesige Müllberge hinterlässt.

Neben den klassischen aber selten vorhandenen Unverpackt-Läden gibt es aber auch andere Einkaufsorte, an denen weniger Verpackungsmüll keine Utopie ist. Auch in Hofläden, auf Wochenmärkten oder in der örtlichen Metzgerei lässt sich der Einkauf zunehmend öfter in mitgebrachte Behälter füllen.

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