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CDU-AfD-Fraktionsgemeinschaft. Ein Kommentar Frankenstein ist zurück!

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Wegen der ersten Fraktionsgemeinschaft aus CDU und AfD richten sich alle Blicke auf einen 1000-Seelen-Ort in der Pfalz. Für Martin Rupps Ausdruck gesteigerter Nervosität in politisch bewegter Zeiten.

Ein Ehepaar aus Frankenstein (Kreis Kaiserslautern) hat es in die nationale Medienberichterstattung geschafft. Die Frau sitzt für die CDU im Gemeinderat, ihr Mann vertritt die AfD. Am Donnerstag begann die Fraktionsgemeinschaft ihrer Parteien, die erste überhaupt. Bleibt zu erwähnen, dass Frankenstein um die 1000 Einwohner hat.

Kugelschreiber der großen Parteien mit Miniaturfiguren (Foto: Imago, imago images / Christian Ohde)
Die politische Landschaft in Deutschland ist vielfältiger geworden Imago imago images / Christian Ohde

In einer politisch nervösen Zeit wird sogar auf einen Ort in der pfälzischen Provinz mit der Lupe geguckt.

Die Landtagswahlergebnisse vom Sonntag haben diese Nervosität noch gesteigert. Die allgemeine Verunsicherung rührt daher, dass die meisten Wahlen in Deutschland keine Sieger mehr kennen, nur noch Gewinner. Schwierige Regierungsbildungen aus drei oder mehr Parteien, die häufig wie Hund und Katz waren, werden zur Regel.

Nicht nur die CDU muss entscheiden, wie sie es mit der AfD hält. Selbst eine Koalition zwischen Linken und der Union scheint nicht mehr ausgeschlossen. SPD und FDP (wo sie im Parlament vertreten ist) bilden das letzte Häufchen zum Erreichen einer parlamentarischen Mehrheit. Alle scheuen Minderheitsregierungen wie der Teufel das Weihwasser.

Bundes- und Landespolitiker müssen sich neuerdings in einer ihnen unbekannten Sportart üben: der Kunst, über den eigenen Schatten zu springen.

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