Bundesweite Razzia gegen Hasskriminalität

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages gegen Hass im Internet sind Ermittler in neun Bundesländern im Einsatz gewesen. Nach Angaben des Bundeskriminalamts haben sie unter anderem in Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland Wohnungen durchsucht und mutmaßliche Verdächtige befragt. Bedrohungen, Nötigungen oder Volksverhetzung im Netz seien keine Kavaliersdelikte, sagte ein Sprecher. Je nach Straftatbestand drohten bis zu fünf Jahre Haft. In diesem Jahr hatten unter anderem die Reaktionen im Netz auf den gewaltsamen Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) teils für Empörung gesorgt.

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