Bundeswehr stellt vorerst Ausbildungsbetrieb im Irak ein

Die Bundeswehr unterbricht die Ausbildung von Soldaten im Irak. Das Training ruhe seit Wochenbeginn, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, Hinweise auf eine konkrete Bedrohung gebe es nicht. Rund 60 Soldaten der Bundeswehr sollen ihr Lager nur noch aus guten Gründen verlassen. Zuvor hatten die USA Botschaftspersonal aus dem Irak und aus Syrien abberufen. Hintergrund seien die Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Die gingen zuletzt so weit, dass US-Außenminister Mike Pompeo betonte, sein Land strebe keinen Krieg mit dem Iran an. Aus dem Iran hieß es, das Land sei sowohl auf Diplomatie als auch auf eine Konfrontation vorbereitet.

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