Kinder schreiben an eine Tafel (Foto: Thinkstock)

Neuer Bildungsmonitor Studie: Schüler immer schlechter

Laut einer Studie hat sich die Leistung deutscher Schüler erstmals nahezu bundesweit verschlechtert. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern seien sehr groß.

Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergab, dass die Ergebnisse im Bereich der Schulqualität, Integration und Bekämpfung der Bildungsarmut schlechter ausgefallen sind. Das teilte die Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM) mit.

So hätten etwa Viertklässler in den Kernfächern Deutsch und Mathematik schlechter abgeschnitten als in den Vorjahren. Die Schulabbrecherquote sei aufgrund der Flüchtlinge unter den Schülern wieder angestiegen.

Rückstand in Sachen Digitalisierung

Nachholbedarf sehen die Experten auch bei der Digitalisierung: Bei der Computernutzung an Schulen und bei den IT-Kompetenzen der Schüler hinke Deutschland im internationalen Vergleich hinterher.

Große Unterschiede zwischen den Bundesländern

Starke Unterschiede gibt es laut Studie zwischen den Bundesländern. Demnach hat Sachsen gefolgt von Thüringen und Bayern die leistungsfähigsten Bildungssysteme. Verbessern konnte sich in dem Länder-Ranking Berlin: Der Stadtstaat ist erstmals seit zehn Jahren nicht mehr Schlusslicht, sondern Platz 13 unter den 16 Bundesländern einnimmt. Die rote Laterne hat nun Bremen, das zweitschlechtestes Ergebnis erzielte Nordrhein-Westfalen.

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