Bericht: Mehr rechte Gewalt registriert

Die rechte Gewalt in Deutschland hat im vergangenen Jahr zugenommen. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf den Verfassungsschutzbericht schreibt, wurden im vergangenen Jahr 24.100 Menschen als rechtsextrem eingestuft. Das seien 100 mehr als im Jahr zuvor. Mehr als jeder zweite Rechtsextreme werde vom Verfassungsschutz als "gewaltorientiert" betrachtet. 2018 habe es sechs versuchte Tötungsdelikte gegeben, die als mutmaßlich rechtsextremistisch eingestuft werden. Dem Bericht zufolge werden vor allem Asylsuchende und Muslime als Feinde eingeordnet, aber auch Politiker.
Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ist die Zahl der rechtsmotivierten Gewalttaten auf 1.156 gestiegen. Das hat er bei der Veröffentlichung des Verfassungsschutzberichtes bekanntgegeben.

In einer vorigen Version dieser Meldung hatten wir geschrieben, die Zahl rechtsextremer Gewalttaten sei von 28 im Jahr 2017 auf 48 im vergangenen Jahr gestiegen. Bei dieser Zahl handelt es sich um rechtsextrem motivierte Gewalttaten mit antisemitischem Hintergrund.

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