IAA in Frankfurt (Foto: SWR)

Autohersteller aus dem Südwesten E-Mobilität großes IAA-Thema für alle Marken

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Die Internationale Automobilausstellung IAA zählt zu den wichtigsten Automessen der Welt. Mit dabei sind auch die Konzerne mit Standorten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Auf der IAA in Frankfurt zeigte der Stuttgarter Autobauer Daimler vor der Presse zum ersten Mal, wie eine rein elektrische Limousine der Marke Mercedes aussehen könnte. Daimler-Chef Ola Källenius sagte vor Journalisten, das Modell solle die Richtung vorgeben, in die es für Daimler bei der E-Mobilität künftig gehen werde. Bis die elektrischen Luxus-Autos auf der Straße unterwegs sind, wird es aber noch dauern: Spätestens Ende 2022 sollen sie nach Unternehmensangaben in Serie gehen.

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Daimler und Porsche wollen aufholen

Lange Zeit hatte Daimler beim Thema E-Mobilität wenig zu bieten. Den Markt dominierten andere, der amerikanische Hersteller Tesla zum Beispiel. Geht es nach Daimler, soll sich das jetzt ändern: Auf der Bühne bei der IAA zeigten die Stuttgarter fast ausschließlich Plug-in-Hybride und reine E-Autos. E-Mobilität werde das Kerngeschäft der Marke, so Källenius. 

Porsche E-Sportwagen Taycan (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Patrick Pleul/zb/dpa)
Porsches erstes E-Auto, der Sportwagen Taycan. picture alliance/Patrick Pleul/zb/dpa

Auch der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche stellte auf der IAA seinen ersten vollelektrischen Sportwagen Taycan vor. Wie die neuen E-Autos aus dem Südwesten ankommen, werden auch die Kundenreaktionen auf der IAA zeigen.

Opel setzt weiter auf Jürgen Klopp

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Mit einem launigen Gespräch zwischen Opel-Chef Michael Lohscheller und FC Liverpool-Trainer Jürgen Klopp ist Opel in die IAA gestartet. Der Autobauer mit Produktionsstandort Kaiserslautern folgt dem Branchentrend und stellt in diesem Jahr auf der Messe seine Elektromodelle ins Schaufenster. In der nüchternen Präsentation ging es vor allem um den neuen vollelektrischen Corsa, und um eine neue Hybridvariante eines SUVs. Auf seiner Hausmesse in Frankfurt ist Opel innerhalb des Mutterkonzerns PSA auf sich allein gestellt: Andere PSA-Marken wie Peugeot oder Citroen sind nicht gekommen. In Kaiserslautern will PSA bald in eine neue Technik zur Stahlumformung investieren, die im gesamten Konzern einzigartig ist.

Auch andere Unternehmen aus der rheinland-pfälzischen Autobranche sind bei der IAA vor Ort. Zulieferer wie Musashi aus Bad-Sobernheim oder Borgwarner aus Kirchheimbolanden präsentieren neue Entwicklungen. Das Fraunhofer-Institut für Technomathematik aus Kaiserslautern stellt einen technischen Helfer vor, der beim Spritsparen beraten kann.

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