Viele Auszubildende fühlen sich nicht gut auf die Digitalisierung vorbereitet.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Daniel Reinhardt/dpa)

Ausbildungsreport 2019 des DGB Auszubildende nicht ausreichend auf Digitalisierung vorbereitet

Fast die Hälfte der Auszubildenden sieht sich nicht genügend auf den Umgang mit digitalen Medien und Technologien vorbereitet. Ein Grund ist die Ausstattung der Berufsschulen, heißt es in einer DGB-Studie.

Nur 54 Prozent der Jugendlichen sehen sich demnach während ihrer Ausbildung gezielt darauf vorbereitet, digitale Technologien zu nutzen. Das geht aus dem Ausbildungsreport 2019 der Jugend-Abteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hervor.

Allerdings geben rund 80 Prozent der Befragten an, dass Digitalisierung und Automatisierung in ihrer Ausbildung grundsätzlich wichtig oder sehr wichtig seien.

Berufsschulen brauchen bessere Ausstattung

Nur ein Drittel (34,9 Prozent) der Auszubildenden beurteile die digitale Ausstattung ihrer Berufsschule als sehr gut oder gut, sagte DGB-Bundesjugendsekretärin Manuela Conte bei der Vorstellung des Berichts in Berlin. Die Mittel aus dem Digital-Pakt von Bund und Ländern müssten auch an den beruflichen Schulen ankommen, forderte der DGB.

Nur noch 70 Prozent mit Lehrstelle zufrieden

Insgesamt sind mehr Auszubildende als noch im Vorjahr mit ihren Betrieben unzufrieden: Überstunden sind laut der DGB-Studie keine Seltenheit. Außerdem müssen Azubis häufig Aufgaben übernehmen, die nichts mit ihrer Lehre zu tun haben. SWR-Haupstadtkorrespondent Christopher Jähnert meint, die Betriebe müssten ihre Lehrlinge besser behandeln:

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