Landtag Dresden (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa)

+++ News-Ticker +++ Vorläufiges Ergebnis in Sachsen: CDU mit 32,1 Prozent weiter stärkste Kraft

Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis ist die CDU trotz herber Verluste mit 32,1 Prozent weiterhin stärkste Kraft in Sachsen. Um weiter zu regieren, benötigt sie aber zwei Koalitionspartner. Alle Informationen zur Landtagswahl in Sachsen finden Sie im News-Ticker von SWR Aktuell.

+++0:22 Uhr: AfD Sachsen fordert Neuwahlen+++

Sachsens AfD-Chef Jörg Urban will Neuwahlen erstreiten, wenn seine Partei mehr Sitze erreicht hat, als sie Kandidaten aufstellen durfte. "Wir haben ja schon vor der Wahl gesagt, wir werden in jedem Fall den Rechtsweg gehen, was die Listenstreichung betrifft", sagte Urban dem MDR. Das gelte auch, wenn man nicht alle Plätze besetzt bekomme. Nach den jüngsten Hochrechnungen stünden der AfD 38 Sitze zu. Der sächsische Landeswahlausschuss hatte aber entschieden, dass die AfD nur mit 30 Listenbewerbern antreten darf. Grund waren formale Mängel bei ihrer Aufstellung. Die Lücke könnte die AfD über erfolgreiche Direktmandate schließen.

+++22:45 Uhr: Vorläufiges Ergebnis+++

Die CDU ist laut dem vorläufigen Ergebnis mit 32,1 Prozent stärkste Kraft in Sachsen. Die AfD belegt mit 27,5 Prozent den zweiten Platz.

Das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl in Sachsen (Foto: Landeswahlleiter)
Landeswahlleiter

+++22:30 Uhr: Regierungsbildung in Sachsen wird schwierig+++

In Sachsen gibt es keine Mehrheit für ein fortführen der bisherigen Regierungskoalition von CDU und SPD. Wie geht es jetzt weiter?

Dauer

+++21:30 Uhr: SWR-Korrespondent: Weder SPD noch CDU sind Gewinnerinnen+++

Zwar sei die CDU stärkste Kraft in Sachsen - die tatsächiche Gewinnerin sei allerdings die AfD, so Uwe Lueb aus dem SWR-Hauptsadtstudio:

Dauer

+++ 20:15 Uhr: Zweite Hochrechnung: AfD bei 27,8 Prozent +++

Zweite Hochrechnung Landtagswahl Sachsen. Quelle: Infratest dimap (Foto: SWR)

Laut der zweiten Hochrechnung liegt die CDU bei 32,5 Prozent. Bleibt es dabei würde das einen Verlust von knapp sieben Prozentpunkten bedeuten. Eine Fortführung der bisherigen Koalition mit allein mit der SPD ist demnach nicht möglich. Die Sozialdemokraten kommen nur noch auf 7,8 Prozent. Die AfD kann dagegen mit 27,8 Prozent ihr Ergebnis im Vergleich zu 2014 fast verdreifachen.

Die Linke verzeichnet starke Verluste und kommt laut der Hochrechnung noch auf 10,1 Prozent. Vor fünf Jahren hatte sie noch 18,9 Prozent der Stimmen erhalten. Die Grünen liegen bei 8,4 Prozent (5,7 in 2014) und die FDP bei 4,6 Prozent (3,8 in 2014).

+++ 19:45 Uhr: Streit um AfD-Listenplätze könnte weitergehen +++

Sachsens AfD-Chef Jörg Urban bekräftigte nach der Wahl, dass er vor das Verfassungsgericht ziehen werde, sollte seine Partei mehr Sitze erreichen als sie Kandidaten aufstellen durfte. In diesem Fall wolle er eine Neuwahl erzwingen.

Nach aktueller Hochrechnung stünden der AfD 38 Sitze zu. Sie durfte aber nur mit 30 Listenkandidaten antreten, statt wie geplant mit 61. Das hatte das Verfassungsgericht Leipzig entschieden. Grund für die Streichung waren Formfehler bei der Aufstellung.

Sollten die freien Plätze nicht über Direktmandate besetzt werden, will Urban vor Gericht gehen. Denn dies sei "ein nicht abgebildeter Wählerwille im Parlament."

+++ 19:15 Uhr: Sitzverteilung nach der ersten Hochrechnung +++

Grafik zur Sitzverteilung in Sachsen laut 1. Hochrechnung um 18:45 Uhr (Foto: SWR, Infratest dimap)
Infratest dimap

+++ 18:45 Uhr: Erste Hochrechnung: CDU bei 32 Prozent +++

Infratest dimap (Foto: SWR)

Die erste Hochrechnung ist da: Demnach kommt die CDU auf 32 Prozent der Stimmen. Sie muss sich - wie erwartet - zwei neue Koalitionspartner suchen, da sie eine Koalition mit der AfD im Vorfeld ausgeschlossen hatte.

Die AfD verbessert ihr Ergebnis von der Landtagswahl vor fünf Jahren um 17,9 Prozentpunkte und kommt nach der Hochrechnung auf 27,3 Prozent. Dahinter folgen die Linke mit 10,6 Prozent und die Grünen mit 8,8 Prozent. Die SPD landet nur noch bei 7,9 Prozent und die FDP verpasst mit 4,7 nach dieser Rechnung den Einzug in den Landtag.

+++ 18:00 Uhr: Erste Wahl-Prognose: CDU bleibt stärkste Kraft +++

Infratest dimap (Foto: SWR)
SWR

Die CDU gewinnt die Wahl und bleibt stärkste Kraft in Sachsen. Laut erster Prognose von Infratest dimap kommt sie auf 32 Prozent. Für eine Fortführung des bisherigen Regierungsbündnisses mit der SPD reicht es aber nicht. Die Sozialdemokraten kommen demnach nur noch auf neun Prozent.

Sachsen, Dresden: Petra Köpping, Sozialministerin von Sachsen und Kandidatin für den SPD-Parteivorsitz gestikuliert während der Bekanntgabe der Prognose der Landtagswahl in Sachsen. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/Hendrik Schmidt/dpa)
picture alliance/Hendrik Schmidt/dpa

Betretene Gesichter bei der SPD in Dresden als die erste Prognose bekannt gegeben wird.

Zweitstärkste Kraft ist nach den ersten Zahlen die AfD mit 27,5 Prozent. Die Linke liegt demnach bei 10,5 Prozent, die Grünen bei neun Prozent. Die FDP liegen der Prognose nach bei 4,8 Prozent und würde den Einzug in den Landtag nach jetzigem Stand nicht schaffen. Ebensowenig wie die Freien Wähler, die bei drei Prozent liegen.

Sachsen, Dresden: Jörg Urban (l), Spitzenkandidat der AfD,jubelt auf der AfD-Wahlparty nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse zur Landtagswahl in Sachsen. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Picture Alliance

Jörg Urban, Spitzenkandidat der AfD, freut sich über die massiven Zugewinne seiner Partei.

Das sind die Zahlen der Prognose zur Landtagswahl in Sachsen 2019:

CDU: 32 Prozent
AfD:    27,5 Prozent
Linke:  10,5 Prozent
Grüne:  9 Prozent
SPD:    8 Prozent
FDP:    4,8 Prozent
Freie Wähler: 3 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag bei 65 Prozent.

+++ 16:30 Uhr: Schon 35,1 Prozent der Wähler waren an der Urne +++

35,1 Prozent der Wahlberechtigten waren landesweit laut Landeswahlleiterin Carolin Schreck bis 14:00 Uhr an den Urnen. Zum Vergleich: 2014 waren es um diese Uhrzeit erst 23,1 Prozent. Die Beteiligung an der Landtagswahl 2014 war mit 49,1 Prozent auf einem historischen Tiefstand.

+++ 13:45 Uhr: Warum viele Sachsen wählen gehen +++

+++ 13:30 Uhr: Ein Viertel der Sachsen hat gewählt +++

Es zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung in Sachsen ab als noch vor fünf Jahren. Bis 12:00 Uhr gaben 26,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, teilte die Landeswahlleiterin mit.

+++ 9:50 Uhr: Ministerpräsident gibt Stimme ab +++

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat am Morgen in seinem Wahlkreis in Dresden gewählt. Ob Kretschmer weiter regieren kann, ist fraglich.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bei der Stimmabgabe in Dresden (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa)
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bei der Stimmabgabe in Dresden picture alliance/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

+++ 8:50 Uhr: Sonntagsfrage zur Landtagswahl +++

Der regierenden CDU mit Ministerpräsident Michael Kretschmer droht laut Umfragen ein Absturz um bis zu zehn Prozent. Laut Infratest dimap liegt die CDU bei etwa 30 Prozent. Bei den Landtagswahlen 2014 waren es noch 39,4 Prozent.

Die SPD könnte gar in die Einstelligkeit abrutschen. Die AfD liegt mit 24 Prozent an zweiter Stelle. Eine Koalition mit den Rechtspopulisten schließen jedoch alle Parteien aus.

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+++ 8:00 Uhr: Landesweit öffnen die Wahllokale +++

Bis 18 Uhr haben die Wähler in Sachsen Zeit, um ihre Stimme abzugeben.

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