Ärzte fordern Sperren für Termin-Schwänzer

Ärzte fordern Sperren für Patienten, die über Terminservicestellen vergebene Arzttermine schwänzen. Rund 30 Prozent der vermittelten Termine würden unentschuldigt versäumt, teilte der NAV-Virchow-Bund der niedergelassenen Ärzte in Berlin mit. Wer sich einen Termin geben und ihn dann ohne Absage platzen lasse, solle vier Wochen lang für alle weiteren Termine gesperrt werden, fordern die Mediziner. Wer keine Terminmoral zeige, sei unsolidarisch und nehme denen die Termine weg, die sich wirklich brauchen. Die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigung vermitteln Patienten mit einer Überweisung einen Termin beim Facharzt oder Psychotherapeuten.

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