Öffenliches Gelöbnis der Bundeswehr in Berlin (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

64 Jahre Bundeswehr Öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr in Berlin - muss das sein?

Rund 400 Rekruten der Bundeswehr haben vor dem Berliner Reichstag ihr Gelöbnis abgelegt. Aber braucht es solche öffentlichen Gelöbnisse überhaupt? Ein Pro und Contra.

Anlässlich des 64. Gründungstags der Bundeswehr fand in Berlin ein öffentliches Gelöbnis neuer Rekruten statt. Es war das erste öffentliche Gelöbnis vor dem Reichstag seit sechs Jahren.

Richtig so, denn die Bundeswehr solle in der Gesellschaft sichtbarer werden, kommentiert SWR-Hauptstadtkorrespondentin Anja Günther. Uwe Lueb hält dagegen und spricht von einem aus der Zeit gefallenen Showact. Das ganze Pro und Contra im Video:

Verteidigungsministerin dankt jungen Soldaten

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) dankte den jungen Soldaten für ihren Entschluss, den Streitkräften zu dienen. Die Bundeswehr verteidige Deutschland gegen äußere Bedrohungen und sei ein unverzichtbarer Teil der Gesellschaft.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) würdigte die Entscheidung der Soldaten als ein mutiges Versprechen, im Notfall auch zu kämpfen. Der Bundestag entscheide darüber nie leichtfertig. Deutschland dürfe sich aber auch nicht wegducken, so der CDU-Politiker.

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