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100 Jahre Fließband

Es läuft und läuft und läuft

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In der Automobilbranche ist das Fließband auch 100 Jahre nach seiner Erfindung noch immer Alltag. Kein Wunder, schließlich hat es ein Autobauer berühmt gemacht: Der US-Amerikaner Henry Ford. Vorläufer seiner Idee gab es schon um 1870 in den Schlachthöfen von Chicago, bei der die Schweine von einem Arbeiter zum nächsten auf einem Band transportiert wurden.

In der Automobilbranche ist das Fließband auch 100 Jahre nach seiner Erfindung noch immer Alltag. Kein Wunder, schließlich hat es ein Autobauer berühmt gemacht: Der US-Amerikaner Henry Ford. Vorläufer seiner Idee gab es schon um 1870 in den Schlachthöfen von Chicago, bei der die Schweine von einem Arbeiter zum nächsten auf einem Band transportiert wurden.

Die Idee von Ford war bestechend einfach: Statt wie bisher die Arbeiter Automobil für Automobil von Grund auf in Handarbeit einzeln komplett zusammenbauen zu lassen, teilte er die Produktion in 84 einzelne Arbeitsschritte auf. Jetzt standen die Arbeiter in ihren einzelnen Stationen am Band und machten dort immer wieder die gleichen Handgriffe. Ein Gedanke, der schnell auch in anderen Industriebereichen übernommen wurde.

So kann wesentlich effizienter produziert und gearbeitet werden. Doch für die Arbeiter ist das ziemlich eintönig. Monotonie gegen Ökonomie - dieses Problem ist bis heute nicht gelöst. So erfand der schwedische Autobauer Volvo in den 80er-Jahren die "Gruppenarbeit". Statt immer wieder denselben Handgriff zu tun, sollten sich die Arbeiter am Fließband zusammentun und innerhalb ihrer Gruppe auch mal die Aufgaben tauschen.