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Zutaten:

1 Biozitrone
650 g Marzipanrohmasse
160 g Puderzucker
1 Eiweiß


Für die Glasur:


1 Zitrone
Puderzucker


Außerdem:


Puderzucker für die Arbeitsfläche
Ausstecher in Mondform
Backblech
Backpapier
Backpinsel


Backzeit und Backtemperatur:


ca. 10 Minuten bei 180 Grad (Oberhitze bzw. eine obere Einschubleiste)


Blech mit Backpapier auslegen, Zitronenschale abreiben und die Zitrone auspressen. Den Backofen vorheizen.

Marzipan mit Puderzucker, Zitronenschale und Zitronensaft gut vermengen, dann das Eiweiß einarbeiten. Eine Arbeitsfläche mit Puderzucker bestreuen und die Masse darauf zu einer Platte von ca. 1 cm Höhe auswellen. Monde ausstechen, auf das vorbereitete Backblech legen und die Teilchen wie genannt backen.

Bitte beachten:
Behalten Sie die Gutsle beim Backen im Auge, denn die Monde bräunen sehr schnell

Für die Glasur:
Zitrone auspressen, den Zitronensaft und Puderzucker zu einer zähen Flüssigkeit verrühren. Damit dann die noch heißen, gerade aus dem Ofen genommenen Plätzchen bestreichen.

Mein Tipp:
Die Plätzchen können Sie problemlos und schnell bestreichen, wenn Sie zunächst auf vier oder fünf Teilchen einen Klecks Glasur geben und dann, beginnend beim ersten Plätzchen, diese Kleckse nach und nach schön verteilen. Die vom Gebäck angewärmte Glasur wird flüssiger und ist daher leichter zu verteilen.

Meine Spezialtipps:
Marzipanrohmassen sind in der Konsistenz sehr unterschiedlich. Es kann daher sein, dass mit der genannten Eiweiß- und Zitronensaftmenge die Grundlage für Ihr Zedernbrot doch zu weich wird, die Monde gehen dann zu stark auf. Das können Sie verhindern, wenn Sie entweder die Eiklar- oder die Zitronensaftmenge reduzieren. Mein Rezept sieht deshalb vor, dass Sie die Flüssigkeiten nach und nach in die Marzipanrohmasse einarbeiten, so können Sie gezielt dosieren. So erreichen die Gebäcke bestimmt die gewünschte Festigkeit.

Sie sind unsicher? Dann backen Sie ein paar „Probemonde.“ Geht das Gebäck in die Breite, ist der Teig zu feucht. Aber keine Panik, die Zedernbrotmasse lässt sich retten! Einfach etwas Mehl zugeben, bis Sie eine feste, aber durchaus noch „ausrollbare“ Masse haben.

Kleben vermeiden
Weniger schön ist das Backergebnis auch, wenn die Monde beim Ausstechen in den Förmchen kleben bleiben. Das lässt sich vermeiden, wenn man die Ausstecher immer wieder (etwa nach zwei bis drei Monden) kurz in kaltes Wasser taucht. Dieser Tipp gilt natürlich nicht nur für Zedernbrot, er kann bei allen auszustechenden Gutsle helfen. Aber bitte beachten: Bei Mürbeteig den Ausstecher statt in Wasser lieber in Mehl tauchen, sonst wird alles kleben.

Die passenden Ausstecher fehlen?
Die klassische Form für dieses Weihnachtsgebäck ist der Halbmond. Damit Sie nicht unnötig viel Grundmasse zurückbehalten (ebenso, wenn Sie unter Ihren Förmchen keine Halbmonde finden), können Sie auch runde Ausstecher verwenden. An den ersten Stich setzen Sie den zweiten, er wird natürlich etwas versetzt angelegt. Mit dieser Methode müssen Sie zwar die Größe der einzelnen Monde von Stück zu Stück neu bestimmen, doch Sie sparen auch viel Zeit, da nicht immer wieder neu zusammengeknetet und ausgewellt werden muss.

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