Die Burg Wertheim bei Monfeld. (Foto: SWR, Sabine Gronau)

Unterwegs zwischen Tauber und Main

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Brunnen, Burgen und ein Kloster: Entlang der badisch-bayerischen Grenze gibt es einiges zu entdecken.

Die Radtour startet in Külsheim

Kühlsheim und die Katharinenkapelle bei Regen. (Foto: SWR)
Die Altstadt von Külsheim bei Regen. Die schöne Katharinenkapelle ziert den Platz, auf dem der "Drei-Schalen-Brunnen" steht.

Die Stadt Külsheim ist vor allem für ihre sage und schreibe 19 Brunnen und ihren Wasserreichtum bekannt. Der bekannteste Brunnen ziert zugleich das Stadtwappen und verleiht dem Ort auch seinen Namen "Brunnenstadt".

Kühlsheim und der "Drei-Schalen-Brunnen" bei Regen. (Foto: SWR)
Der "Drei-Schalen-Brunnen" steht inmitten der Altstadt Kühlsheims und ist einer der ältesten Brunnen der Stadt. Symbolisch bedeuten die drei Schalen: der Einzelne als Christ, der Christ in der Gemeinde und der Christ in der Weltkirche.

Sehenswert ist auch das wunderschöne Schloss, das heute die Stadtverwaltung beherbergt,  sowie die zahlreichen Fachwerkhäuser.

Die Stadtverwaltung Külsheim ist im alten Schloss untergebracht. (Foto: SWR, Sabine Gronau)
Schön hier. Im alten Schloss von Külsheim ist heute die Stadtverwaltung untergebracht. Sabine Gronau

Bis 2006 war Külsheim als Bundeswehrstandort weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus bekannt. Sportlicher Höhepunkt in Külsheim ist das jährliche 12-Stunden-Mountainbike-Rennen, das bereits internationales Interesse geweckt hat. So waren bereits Teilnehmer aus Österreich, Schweiz oder gar den USA am Start.

Von Külsheim führt die Route nach Bronnbach, wo man auf den  Taubertal-Radweg stößt.

Waldweg für Radfahrer zwischen Külsheim und Wertheim bei Regenwetter (Foto: SWR, Sabine Gronau)
Es geht weiter. Külsheim liegt nun hinter uns. Wir radeln durch den Wald in Richtung Wertheim. Sabine Gronau

Pflichthalt: das Kloster Bronnbach

"Zum Ort Bronnbach bzw. zum Kloster Bronnbach braucht man wohl nicht viel sagen, denn dort muss man einfach mal gewesen sein", meint SWR4 Hörer Sven Schweder.

Das alte Kloster Bronnbach im unteren Taubertal. (Foto: SWR)
Das alte Kloster Bronnbach im unteren Taubertal, ist eine im Jahr 1151 gegründete ehemalige Zisterzienser-Abtei.

Die 1151 gegründete Zisterzienser Abtei war Anfang dieses Jahres auch Kulisse der aktuellen Staffel der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" und beherbergte in dieser Zeit unter anderem der Stars Dieter Bohlen und Maite Kelly.

Die Tauber entlang

Kurze Pause auf dem Radweg bei Reicholzheim an der Tauber. (Foto: SWR)
Wir legen eine kurze Pause bei Reicholzheim ein und genießen die grüne Natur an der Tauber.

Nach Bronnbach fährt man die Tauber entlang durch den Weinort Reicholzheim und die Ortschaft Waldenhausen. Anschließend geht‘s in die Große Kreisstadt Wertheim, wo die Tauber in den Main mündet.

Blühende Bäume auf dem Fahrradweg nach Wertheim. (Foto: SWR)
Auf unserem Weg nach Wertheim regnet es immer wieder. Die Natur braucht das Wasser. Die Bäume erblühen an den Radwegen.

Wertheim, die nördlichste Stadt Baden-Württembergs

Wertheim ist ein sehr gefragtes Ausflugsziel und wird vor allem vom Main aus gerne mit dem Schiff angefahren.

Die Burg Wertheim auf dem Berg über dem Main. (Foto: SWR, Sabine Gronau)
Die Burg Wertheim liegt auf einer schmalen Bergzunge zwischen Tauber und Main. Sabine Gronau

Über Wertheim thront die Burg, aber ganz besonders prägt die Geschichte um das Glas die Stadt Wertheim. Ein Besuch des Glasmuseums wäre eigentlich ein Muss (ist aber wegen Corona momentan nicht möglich).

Auch das "Schlösschen" im Hofgarten, das Maintor, der spitze Turm und die wunderbaren Fachwerkhäuser der Altstadt sollte man gesehen haben.

Radeln am Ufer des Mains

Dann fährt man den Main entlang und damit der badisch-bayrischen beziehungsweise badisch-unterfränkischen Grenze entlang durch den Stadtteil Bestenheid. Hier ist die Wertheimer Industrie beheimatet.

Die Burg Wertheim bei Monfeld. (Foto: SWR, Sabine Gronau)
Wertheim passiert: Von der anderen Seite des Flusses auf der Höhe von Monfeld kann man einen Blick auf die Burg Wertheim werfen. Sabine Gronau

Anschließend folgen die Ortschaften Grünewört und Mondfeld. Nach Mondfeld erwartet uns Natur pur:  13 Kilometer geht es nun den Main entlang, immer mit bester Sicht auf die bayerische Seite mit den Burgruinen in Dorfprozelten und Faulbach.

Die Burg Freudenburg thront über dem Main

Die Burgruine Freudenberg thront über dem Main. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / imageBROKER | Schoening)
Die Burgruine Freudenberg thront über dem Main. picture alliance / imageBROKER | Schoening

Nach zirka 40 Kilometern ist das Ziel in Freudenberg erreicht. Hier geht es dann auch wieder steil bergauf zur Burg Freudenberg.

Nach einer schönen Radtour empfiehlt SWR4 Hörer Sven Schweder ein heimisches Distelhäuser Kaltgetränk, das sich hervorragend an der Mainpromenade genießen lässt.

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