Corona: Wann kann ich mich impfen lassen?

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Wann und wie können Sie sich impfen lassen? Wie bekommen Sie einen Termin? Je nachdem, in welchem Bundesland Sie leben, ist dies unterschiedlich.

Impfpriorisierung aufgehoben - was heißt das?

Die bisher bundesweit gültige Impfreihenfolge ist seit dem 7. Juni 2021 aufgehoben. Nun können sich alle Bürger*innen ab 12 Jahren für eine Impfung gegen das Coronavirus registrieren. Manche Bundesländer behalten die Impriorisierung trotzdem bei. Ab dem 7. Juni sollen auch Betriebsärzt*innen die Corona-Impfung vornehmen können.

Wer zu einer der drei Priorisierungsgruppen zählt und sich daher bereits für einen Impftermin angemeldet hatte, soll auch nach Wegfall der Priorisierung bevorzugt behandelt werden.

Zuvor war bereits bundesweit die Priorisierung für die Impfstoffe von AstraZeneca sowie Johnson & Johnson für Arztpraxen aufgehoben worden. Mediziner*innen können dort nach eigenem Ermessen entscheiden, welche Patient*innen besonders dringend geimpft werden sollten.

Gibt es eine Impfpflicht?
Impfgruppe 1
Impfgruppe 2
Impfgruppe 3
Wer kann sich jetzt in Baden-Württemberg impfen lassen?
Wer kann sich jetzt in Rheinland-Pfalz impfen lassen?
Wer kann sich jetzt in den anderen Bundesländern impfen lassen?
Wie wird geimpft?
Wie oft muss man geimpft werden?
Wie läuft eine Impfung im Impfzentrum ab?

Themenbild,Symbolfoto-noch im Dezember soll der Impfstoff von Biontech Pfizer zugelassen werden, so dass noch im Dezember mit den Impfungen in den Corona-Impfzentren begonnen werden kann. (Foto: dpa Bildfunk, Frank Hörmann)
Corona-Impfung Frank Hörmann

Gibt es eine Impfpflicht?

Nein. Die Impfung ist für jeden freiwillig und kostenlos.

Wer kann sich in welchem Bundesland impfen lassen?

Baden-Württemberg:

Rheinland-Pfalz:

Weitere Bundesländer: Wer kann sich in welchem Bundesland impfen lassen?

Impfgruppe 1

  • Über 80-Jährige. Aufgrund ihres Alters haben sie das größte Risiko an einer Coronavirus-Infektion zu sterben.
  • Bewohner und Beschäftigte in Pflegeheimen
  • Pflegekräfte und Personen mit Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die sich dort besonders leicht mit dem Coronavirus anstecken können - zum Beispiel das Personal der Intensivstationen und Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der Palliativversorgung und in Impfzentren
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf behandeln (insbesondere bestimmte Krebs- oder Transplantationspatienten)

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Wer gehört zur zweiten Gruppe?

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, Demenz oder geistiger Behinderung, oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolarer Störung, Schizophrenie oder schwerer Depression
  • Menschen nach einer Organtransplantation
  • bestimmte Krebspatienten
  • Personen mit schwerer Lungenerkrankung und chronischer Leber- oder Nierenerkrankung
  • Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Fettleibigkeit mit Body-Mass-Index über 40
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von über 70-Jährigen, die nicht in einem Heim und pflegebedürftig sind beziehungsweise eine Vorerkrankung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in der stationären oder ambulanten Pflege von geistig behinderten Menschen tätig sind
  • Weitere Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, zum Beispiel Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind - etwa bei Demonstrationen
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in wichtigen Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen in Heilberufen, die ein hohes oder erhöhtes Expositionsrisiko haben
  • Beschäftigte in Auslandsvertretungen oder politischen Stiftungen an Orten, an denen die gesundheitliche Versorgung unzureichend ist

Wer gehört zur dritten Gruppe?

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, diverse Herzerkrankungen, Schlaganfall, Asthma, Autoimmunerkrankungen, Rheuma und chronischen Darmerkrankungen
  • bestimmte Krebspatienten
  • Personen mit Adipositas mit einem Body-Mass-Index über 30
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Andere Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die nicht zu den beiden ersten Gruppen gehören
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW und in der Justiz
  • Personen in wichtigen Positionen in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und in der Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer, die nicht in die Gruppe 2 sind (z.B. von weiterführenden Schulen)
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen mit problematischen Arbeits- oder Lebensbedingungen
  • Wahlhelfer

Die Impfung einer Gruppe muss nicht erst komplett abgeschlossen sein, bevor man mit der nächsten Gruppe beginnen kann.

Wie und wo wird geimpft?

Derzeit wird hauptsächlich in Impfzentren geimpft, und zwar nur nach Terminvereinbarung. Seit Ostern dürfen auch die Hausärzte und -ärztinnen impfen.

In Alten- und Pflegeeinrichtungen wird durch mobile Teams geimpft.

Impfung in einem Impfzentrum (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/ dpa/ Philipp von Ditfurth)
Impfung in einem Impfzentrum picture alliance/ dpa/ Philipp von Ditfurth

Wie oft muss man geimpft werden?

Im Moment ist der Stand, dass man bei den derzeit zugelassenen Impfstoffen spätestens innerhalb von sechs Wochen (BioNtech/Pfizer und Moderna) oder zwölf Wochen (AstraZeneca) zwei Impfdosen bekommt, um einen Impfschutz aufzubauen. Beim Impfstoff von Johnson & Johnson genügt eine Impfdosis.

Informationen zur Corona-Impfung: Warum zweimal impfen? Bin ich nach der Impfung noch ansteckend? Wie wirksam ist die Impfung?

Wie läuft eine Impfung im Impfzentrum ab?

Wer kann sich jetzt in welchem Bundesland impfen lassen?

Wann kann ich mich in Baden-Württemberg impfen lassen?

Wann kann ich mich in Bayern impfen lassen?

Wann kann ich mich in Berlin impfen lassen?

Wann kann ich mich in Brandenburg impfen lassen?

Wann kann ich mich in Bremen impfen lassen?

Wann kann ich mich in Hamburg impfen lassen?

Wann kann ich mich in Hessen impfen lassen?

Wann kann ich mich in Mecklenburg-Vorpommern impfen lassen?

Wann kann ich mich in Niedersachsen impfen lassen?

Wann kann ich mich in Nordrhein-Westfalen impfen lassen?

Wann kann ich mich in Rheinland-Pfalz impfen lassen?

Wann kann ich mich im Saarland impfen lassen?

Wann kann ich mich in Sachsen impfen lassen?

Wann kann ich mich in Sachsen-Anhalt impfen lassen?

Wann kann ich mich in Schleswig-Holstein impfen lassen?

Wann kann ich mich in Thüringen impfen lassen?

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