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An Aschermittwoch beginnt wieder die Fastenzeit. Hier finden Sie Ideen, wie Sie jede Woche auf etwas anderes verzichten und so 40 Tage lange Gutes für die Umwelt tun können.

1. Eine Woche mit möglichst wenig Plastik

Kaffee im Plastikbecher, Snack-Salat in der Plastikbox, Obst und Gemüse in Plastik verpackt - es geht auch mal ohne! Versuchen Sie eine Woche lose Ware einzukaufen, mit Stofftasche oder Korb. Und Kaffee schmeckt aus einer echten Tasse sowieso besser. Die Umwelt dankt es Ihnen!

Frauenhände auf Holztisch halten eine blaue Tasse Kaffee (Cappuccino) in den Händen (Foto: Imago, imago images / Photocase)
Imago imago images / Photocase

2. Eine Woche Konsumfasten

Mal eine Woche lang überwiegend von Vorräten leben. Den Kühlschrank leer essen, nicht dauernd was nachkaufen - höchstens frische Sachen wie Obst und Gemüse. Es fühlt sich gut an, sich mal im Konsum zurückzunehmen.

Eine Frau schaut in einen fast leeren Kühlschrank, in dem eine halbe Frucht liegt (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
Picture Alliance

3. Eine Woche Energie sparen beim Strom

Wann haben Sie das letzte Buch, die letzte Zeitschrift gelesen? Lassen Sie den Fernseher aus, verzichten Sie eine Woche lang auf Filme aus dem Internet. Das spart viel Strom! Und es schenkt Ihnen Muße.

Ein Mann sitzt auf einer Bank und liest die Zeitung (Foto: dpa Bildfunk, Uwe Zucchi)
Uwe Zucchi

4. Eine Woche vegetarisch leben

Immer auf Fleisch zu verzichten ist nicht jedermanns Sache. Aber eine Woche mal - das geht! Massentierhaltung schadet unserem Klima. Eine Woche Fleischverzicht bringt mindestens ein gutes Gewissen, ist gesund und schont auch noch den Geldbeutel.

Hausrind steht auf der Weide im Morgennebel (Foto: Imago, imago images / blickwinkel)
Imago imago images / blickwinkel

5. Eine Woche kein Handy und Internet

Sich mal zurückziehen und nicht ständig kommunizieren, das fällt schwer! Trotzdem lohnt sich der Versuch: Legen Sie doch mal ihr Handy weg. Schreiben Sie keine Mails, ignorieren Sie das Internet. Vielleicht schauen Sie mal beim Nachbarn rein. Eine Runde durch den Ort drehen und vielleicht Bekannte treffen, das belebt!

Verbotsschild für Smartphone-Nutzung (Foto: dpa Bildfunk, Arne Dedert)
Arne Dedert

6. Eine Woche nur regional und saisonal einkaufen

Zum Markt gehen und Obst und Gemüse der Saison in einen großen Korb laden, das kann richtig Spaß machen. Aber: Tomaten, Gurken, Paprika im Moment weg lassen - sie kommen aus Gewächshäusern mit riesigem Energieaufwand. Auch die heimischen Äcker haben Leckeres zu bieten. So ernährt man sich gesund und tut mit etwas Verzicht dem Klima was Gutes.

Henkelkorb mit frischem Gemüse (Karotten, Wirsing, Fenchel) (Foto: Imago, imago images / Redeleit)
Imago imago images / Redeleit

7. Eine Woche Autofasten

Es geht auch mal ohne das eigene Auto! Fahrrad oder Bus nehmen Tempo aus dem Alltag. Man kann sich umschauen, die Umwelt wahrnehmen und kommt vielleicht sogar mit Menschen in Kontakt. Und man hat eine Woche keine Abgase produziert. Gut für uns, gut fürs Klima!

Ein Paar fährt gemeinsam mit dem Fahrrad auf einem Waldweg (Foto: Imago, imago images / Westend61)
Imago imago images / Westend61

Wenn Sie dauerhaft Energie sparen und was für den Klimaschutz tun wollen:

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