Kurz gemeldet

  1. Bad Kreuznach Prozess gegen DEHOGA

    Am Landgericht Bad Kreuznach hat am Mittag der Prozess um die Klagen von 20 Hoteliers aus der Region Trier gegen den Deutschen Hotel und Gaststättenverband begonnen. Sie wehren sich vor dem Landgericht Bad Kreuznach gegen die vorzeitige Wiederwahl des DEHOGA Präsidenten Haumann. Ein Urteil wird das Landgericht Mitte Dezember verkünden. Eine erste Einschätzung aber gab es bereits heute. Demnach dürfte die vorzeitige Wiederwahl des DEHOGA Präsidenten wirksam sein. Die Vorsitzende Richterin sagte, nach ihrer ersten Beurteilung widerspreche die frühzeitige Neuwahl zwar der Satzung der DEHOGA. Allerdings sei der Präsident mit so großer Mehrheit gewählt worden, dass diese auch für eine Änderung der Satzung ausgereicht hätte. Die Delegiertenversammlung hatte Haumann bereits drei Jahre vor Ablauf seiner Amtszeit für weitere acht Jahre gewählt. Die klagenden Hoteliers halten das für unzulässig. Sibylle Jakobi, SWR Regionalbüro Bad Kreuznach  mehr...

  2. Bernkastel-Kues Sanierung des Burgbergtunnels wird erneut teurer

    Die Sanierung der Burgbergtunnels bei Bernkastel-Kues wird erneut teurer als geplant. Nach Angaben der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich steigen die Kosten für die Arbeiten um mehr als zweieinhalb Millionen Euro. Damit soll die Sanierung des Tunnels jetzt 9 Millionen Euro kosten. Grund dafür ist laut Kreisverwaltung unter anderem ein Berechnungsfehler in der Ausschreibung des Landesbetriebs Mobilität, der für die Arbeiten zuständig ist. Dort sei bei der Menge des Betons, der benötigt werde, die Quadratmeter und Kubikmeter verwechselt worden. Der Fehler sei jetzt erst aufgefallen. Anfang des Jahres hatten sich die Kosten für die Tunnelsanierung schon einmal erhöht. Der mehr als 20 Jahre alte Burgbergtunnel muss nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität nachgerüstet werden, weil er nicht mehr den heute geltenden Sicherheitsrichtlinien entspricht. Die Arbeiten sollen bis Mitte 2020 abgeschlossen sein.  mehr...

  3. Gerolstein Mögliche Reaktivierung Eifequerbahn

    Demnach wurden die Kosten zur Reaktivierung der Strecke zu hoch eingestuft. Experten hatten die Kosten auf bis zu 40 Millionen Euro geschätzt. Die Bahn hatte vor kurzem allerdings von 7 Millionen gesprochen, um die Strecke wieder befahren zu können. Die Bahn prüft nach Angaben des Vereins, im Moment wieviel Geld noch nötig ist, um auch Brücken und Übergänge auf der Strecke zu sanieren. Derzeit interessierten sich zwei Betriebe für die Strecke. Sie würden die Verbindung nach eigenen Angaben zunächst touristisch nutzen und später in den Personenverkehr einsteigen.  mehr...

  4. Region Trier Winzer besorgt über US-Strafzölle

    Winzer an Mosel und Saar sind besorgt über die am Freitag in Kraft tretenden amerikanischen Strafzölle auf deutschen Wein. Das Deutschen Weininstituts geht davon aus, dass die Zölle einen spürbaren Schaden für die Weinexporteure verursachen.
    Amerika ist der wichtigste Markt für deutschen Wein insbesondere den Riesling. Ein Sprecher des Bundesverbandes der Weinkellereien in Trier befürchtet, dass der Weinexport mit den Zöllen nahezu zusammenbrechen wird. Die Zölle seien eine Katastrophe für die Weinwirtschaft. Denn die Weine kämen dadurch in Amerika erheblich teurer in die Verkaufsregale. Außerdem sei es wettbewerbsverzerrend, dass die Zölle nur auf deutsche, französische und spanische Weine, nicht aber Weine aus Italien, Griechenland oder Portugal erhoben werden.  mehr...

  5. Bitburg Prozess wegen Betrugs

    Ein Mann muss sich heute wegen Betrugs vor dem Bitburger Amtsgericht verantworten. Laut Anklage hatte er sich als falscher Polizist ausgegeben. Der Angeklagte soll Anfang vergangenen Jahres zusammen mit seinem Bruder und zwei weiteren unbekannten Komplizen eine ältere Frau in der Eifel betrogen haben. Die unbekannten Mittäter hatten sich am Telefon als Polizeibeamte der Inspektion Bitburg ausgegeben. Der Frau sollen sie gesagt haben, sie hätten mehrere Täter verhaftet und bei ihnen Listen gefunden. Danach bestünde Gefahr für ihr Eigentum. Der Angeklagte soll daraufhin bei der Frau erschienen sein. Das Opfer habe ihm 40 Goldmünzen im Wert von mindestens 20.000 Euro ausgehändigt. Dabei habe die Frau geglaubt, die Münzen einem Polizeibeamten zur Aufbewahrung zu geben.  mehr...

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