Von der Musik zum Film Schlagerstars als Schauspieler

Von der Musik zum Film Schlagerstars als Schauspieler

Helene Fischer im Tatort "Der große Schmerz" (Foto: NDR - Gordon Timpen)
Sie kann auch ganz anders: Im Tatort "Der große Schmerz", der am 1. Januar 2016 im Ersten läuft, spielt die Sängerin eine russische Agentin - und sieht richtig gefährlich aus. NDR - Gordon Timpen
Jürgen Drews - der Stargast. In der ARD-Serie "Um Himmels Willen" hat er im April 2018 eine Nebenrolle als Schlagerstar Freddy Braun übernommen. Der wurde für eine Wohltätigkeitsgala engagiert. Es scheint allerdings ein einmaliges Gastspiel zu bleiben. ard-foto - Barbara Bauriedl
Beatrice Egli in "Sturm der Liebe" ard-foto s2-extern/s3 - Foto: Christof Arnold
Roland Kaiser - der König. 2013 steht Roland Kaiser zusammen mit Jan Josef Liefers (l.) und Axel Prahl (m.) als Schlagerbarde "Roman König" für den Münsteraner Tatort "Summ, Summ, Summ" vor der Kamera. Mit seinem Schauspieldebüt sorgt der Sänger für Rekordquoten. 12,81 Mio. Zuschauer erfreuten sich an dem Sänger in seiner Rolle als Schlagersänger. Eine Rolle wie auf den Leib geschrieben. picture-alliance / dpa - Friso Gentsch
Peter Alexander - der Entertainer. Er gehörte zu den populärsten und größten Entertainern im deutschsprachigen Raum. Er war nicht nur leidenschaftlicher Sänger und Showmaster, sondern spielte in zahlreichen Filmen die Hauptrolle. 1948 schloss er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien seine Schauspielausbildung mit Auszeichnung ab. Zwischen 1952 und 1972 trat er als Darsteller in insgesamt 38 Unterhaltungs- und Revuefilmen auf, so auch in der Verwechslungskomödie "Hilfe, meine Braut klaut", In den Hauptrollen: Peter Alexander, Cornelia Froboess und Gunther Philipp. picture-alliance / dpa -
Udo Jürgens - der Mann mit dem Bademantel. Udo Jürgens zählte du den bedeutendsten deutschsprachigen Unterhaltungskünstlern und wurde international gefeiert. Als Schauspieler war der Entertainer auch hin und wieder zu sehen. In der 1950er und 1960er Jahren sah man ihn in Filmen wie "Siebzehn Jahr, blondes Haar" und "Unsere tollen Tanten". Später hatte er auch Gastrollen in den TV-Serien "Ein Schloss am Wörthersee" und "Das Traumschiff". 2011 spielte Udo Jürgens in dem Biografiedrama "Der Mann mit dem Fagott" sich selbst. Der ARD-Zweiteiler basiert auf der gleichnamigen Autobiografie, die Jürgens 2004 zusammen mit der Co-Autorin Michaela Moritz veröffentlichte. picture-alliance / dpa - Britta Pedersen
Howard Carpendale - der Junggebliebene. Howard Carpendale hat nicht nur einen schauspielernden Sohn Wayne, sondern konnte mit ihm zusammen auch schon in dem Fernsehfilm "Liebe dein Leben" Erfahrungen sammeln. Bereits in den 80er Jahren spielte er in seinem Heimatland Südafrika den Spielfilm "Niemand weint für immer". 1993 erhält er die Rolle des Tennisprofis Johnny Storm in der TV-Serie "Matchball". Auch in der internationalen Filmlandschaft ergatterte er die Hauptrolle in der US-amerikanischen Mysterie-Serie "Dark Realm". picture-alliance / dpa - Ulrich Perrey
Andreas Gabalier - der Rosenkavalier. Der Volks-Rock'n'Roller spielte in der ZDF-Krimiserie "Die Rosenheim Cops" in der 300. Folge "Mozarts kleiner Bruder" den Popsänger Fabrizio Frey, der bei einem Festival in Rosenheim auftreten soll. In einem ZDF-Interview zeigt sich, dass dies aber vielleicht nur ein Ausflug war: "Macht Spaß, ist anstrengend und Hut ab vor allen Schauspielern! Den ganzen Tag da so parat zu stehen, das ist schon mühsam". Eine gute Figur macht er jedenfalls, sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera. picture-alliance / dpa - Ursula Düren
Patrick Lindner - der Liebling. Schlagersänger Patrick Lindner ist seit vielen Jahren nicht nur für seine Musik bekannt. Zum Beispiel war er zusammen mit Sandra Koltai (l.) und Hendrik Borgmann (r.) in zwei Episoden der ARD Fernsehserie "Marienhof" in der Rolle des Georg Stieler zu sehen. Patrick Lindner spielte in seiner Gastrolle einen Mann, der immer wieder mit einem bekannten Schlagersänger verwechselt wird. Auch sonst war Patrick Lindner ein beliebter Gast in TV-Serien wie "Traumschiff", "Hinter Gittern" und "SOKO 5113". picture-alliance / dpa - Tobias Hase
Freddy Quinn - die Legende. Der österreichische Schlagersänger Freddy Quinn stand ebenfalls in zahlreichen Filmen vor der Kamera. Zuletzt spielte er in der 244. Folge der Arztserie "In aller Freundschaft" den ehemaligen Hochseilartisten Horst Seiler, der seiner alten Liebe Elsa Schwan im Krankenhaus begegnet. Zudem hatte er in zwei Folgen der beliebten ARD-Kultserie "Großstadtrevier" zwei Gastauftritte. picture-alliance / dpa -
Cornelia Froboess - das Teenie-Idol. Durch ihren Hit "Pack' die Badehose ein" wurde Cornelia "Conny" Froboess zum Kinderschlagerstar. Nach zahlreichen Kinderrollen in Kinofilmen wie "Drei Tage Angst" und "An jedem Finger 10" ist sie bis heute eine ernstzunehmende Film- und Theaterschauspielerin. Zum Beispiel stand sie zusammen mit Senta Berger für den ARD-Film "Almuth und Rita" vor der Kamera. picture-alliance / dpa - Andreas Gebert
Roberto Blanco - der Unterhaltungskünstler. Seinen schauspielerischen Einstand hatte Roberto Blanco mit dem Kriegsfilm "Der Stern von Afrika". Er hatte als Puppenspieler von Mexiko eine Gastrolle in "Neues vom Wixxer" und darüber hinaus Rollen in "1 1/2 Ritter", "SOKO Köln" und im Kinofim "Halbe Brüder". Die Kombination aus Musik und Schauspiel schaffte der Sänger mit der Rolle des selbstverliebten Fernsehmoderators Heinz Wäscher in Hape Kerkelings Musical "Kein Pardon". In den 3D-Animationsfilmen "Rio" und "Rio 2 - Dschungelfieber" verlieh er sogar dem Tukan Rafael seine allseits bekannte Stimme. picture-alliance / dpa -
Yvonne Catterfeld - die Vielseitige. Die studierte Jazz-und Popularmusikerin Yvonne Catterfeld begann ihre schauspielerische Karriere mit der bekannten Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Danach folgten weitere Fernsehproduktionen, wie zum Beispiel die Telenovela "Sophie – Braut wider Willen". Sie konnte bisher aber auch in Kinoproduktionen mitwirken. So spielte sie zusammen mit Wladimir Klitschko in "Keinohrhasen" ein Hochzeitspaar. Außerdem verlieh die Sängerin Figuren in Animationsfilmen ihre Stimme, beispielsweise in "Große Haie, kleine Fische". picture-alliance / dpa - Jens Kalaene
Peter Kraus - Der deutsche Elvis. Er ist einer der größten Rock'n'Roller seiner Zeit: Peter Kraus! Des Öfteren stand Peter Kraus als Filmstar auf der Bühne. In einem der populärsten deutschen Filme der Nachkriegszeit spielte der Münchner 1954 den jungen Jonathan "Johnny" Trotz aus dem Kinderbuchklassiker "Das fliegende Klassenzimmer" von Erich Kästner. Außerdem dreht er noch unter anderem mit seinem Vater Fred Kraus den Film "Melodie und Rhythmus", dessen Kino-Premiere 1959 stattfand. Zwischen 1954 und 2013 war Peter Kraus in über 30 Filmen zu sehen. picture-alliance / dpa -
Achim Mentzel - die Kultfigur. Er war einer der bekanntesten Unterhaltungskünstler der DDR, der nach der Wende in ganz Deutschland erfolgreich war. Achim Mentzel spielte nicht nur in zwei Folgen der Fernsehserie "Das Amt", im Kinofilm "Der Wixxer" und in der Fortsetzung "Neues vom Wixxer", sondern auch einen EDV-Techniker in der Krimiserie "SOKO Leipzig". picture-alliance / dpa -
Alexander Klaws - der singende Tarzan. Bekannt wurde Alexander Klaws in einer deutschen Castingshow. Nachdem er nicht nur diverse Gold- und Platinauszeichnungen für sein musikalisches Schaffen erhalten hatte, studierte er in Hamburg Gesang, Tanz und Schauspiel. Daraufhin spielte er nicht nur in der Telenovela "Anna und die Liebe", sondern wurde in Musicals wie "Tanz der Vampire" und vor allem für die Hauptrolle im Disney-Musical "Tarzan" engagiert. picture-alliance / dpa - Stage Entertainment
Hansi Hinterseer - der Sonnyboy. Hansi Hinterseer (r.) wurde nicht nur durch seine Musik, sondern auch durch seine Hauptrolle als Hansi Sandgruber in der Heimatfilmreihe "Da wo…" bekannt, zum Beispiel in "Da wo das Glück beginnt". Nach dem großen Erfolg der Serie ergatterte der Publikumsliebling zwei Rollen in den Fernsehfilmen "Heimkehr mit Hindernissen" und "Ruf der Pferde". In seinen Hauptrollen behält er gern seinen Vornamen "Hansi". picture-alliance / dpa - Felix Hörhager
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