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Der kurze Rundweg bietet eine tollen Blick auf Heidelberg.

Ein wenig versteckt präsentiert sich der Start des Philosophenwegs am Ende der Theodor-Heuss-Brücke, auf der anderen Seite der Heidelberger Innenstadt. Nachdem man ein Gebiet mit schönen alten Häusern passiert hat, kommt schon die erste Belohnung. Nämlich die fantastischen Gärten rechts und links mit vielen Sitzgelegenheiten und dem traumhaften Blick auf Heidelberger Schloss, die Altstadt und den Neckar.

Der Weg führt erst einmal hoch und wieder runter, mit zirka 100 Höhenmetern Unterschied. Man kann auch den Rundgang nehmen und in Richtung Neckarufer nach unten abbiegen. Seit Jahrhunderten zieht der Philosophenweg berühmte Persönlichkeiten in seinen Bann. In den kleinen Philosophengärten auf dem Weg stehen überall Denkmäler von Dichtern und Philosophen, zum Beispiel von Joseph von Eichendorff oder Friedrich Höderlin, der Heidelberg als die schönste Stadt im Vaterland zitiert.

Eindrücke vom Philosophenweg in Heidelberg (Foto: SWR, Foto: Michaela Dymski)
Toller Blick über die Landschaft - Eindrücke vom Philosophenweg in Heidelberg Foto: Michaela Dymski

Das Fazit des Rundgangs: Natur und Kultur pur auf dem Philosophenweg in Heidelberg. Die Dauer beträgt circa eine Stunde, fängt etwas steil und kurvig an, geht dann aber einfach immer geradeaus.

Tipp von einem Ur-Heidelberger: Wenn an Septemberabenden wieder das Schloss beleuchtet wird, dann lohnt sich der Philosophenweg schon allein wegen der Illumination.

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