Schlagerlegende

Die Karriere von Udo Jürgens

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"Udo gehört für mich zu der ganz kleinen Familie der ganz großen Künstler auf dieser Welt", lobte Sammy Davis jr. Der gelobte Udo Jürgens wäre am 30. September 85 Jahre geworden.

Udo Jürgens, 1966 (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa - Ducklau/dpa)
Udo Jürgens beim "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson" 1966 in Luxemburg picture-alliance / dpa - Ducklau/dpa

Der kleine Udo musizierte bereits seit frühester Kindheit. Nicht etwa mit dem Klavier, wie man vermuten möchte, sondern mit einer Mundharmonika. Man erzählt, dass er im Alter von fünf Jahren als erstes sein Lieblingslied "Die blauen Dragoner, die reiten" spielte. Das heiß ersehnte Akkordeon bekam er wenige Jahre später, mit dem er auch seine ersten Auftritte nach Ende des zweiten Weltkriegs in Kiel absolvierte. Auf dem Plakatanschlag war vom "vielversprechenden Nachwuchsstar Udo Jürgen Bockelmann" zu lesen und seine aus alten Säcken bestehende mexikanische Verkleidung kam beim Publikum an.

"Ich gestehe offen, dass unter Udos Lieder einige sind, die ich gern selbst komponiert hätte. Die musikalische Galanterie, die viele seiner Lieder auszeichnet, hat Seltenheitswert im deutschen Liederschaffen." 

Für 83 Pfennige gab's Polka oder Jazz

Als er nach dem Krieg in seine Heimat Kärnten zurückkehrte, drückte er zunächst die Schulbank und unternahm 1947 seine ersten Versuche auf dem Klavier. Ein Jahr später begann er sein Musikstudium am Landeskonservatorium Klagenfurt und belegte die Fächer Klavier, Harmonielehre und Komposition. Hinzu kam der Gesang, allerdings nur, weil es ein Pflichtfach war. Nebenbei tingelte er durch zahlreiche Lokale und spielte in britischen Soldatenclubs. Er legte sich den Künstlernamen Udo Bolan zu und gründete seine erste eigene Kapelle. Die Auftritte waren günstig zu haben: für einen Stundenlohn von 83 Pfennig spielte er Jazz und Polka, je nach Anforderung.

"Ob er ein Idol ist, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass er etwas kann und gut ist, verdammt gut sogar. Das ist mehr wert, als ein Idol zu sein." 

Mit 16 Jahren zum ersten Erfolg

Der Österreichische Rundfunk schrieb 1950 einen Kompositions-Wettbewerb aus, an dem er teilnahm. Von den rund 400 Einsendungen  fand sein Beitrag "Je t'aime"  bei der Jury den meisten Zuspruch und die gestandenen Komponisten staunten nicht schlecht, als ein Sechzehnjähriger ihnen den ersten Preis wegschnappte. Fortan war er Dauergast im ORF und im Programm als Sänger, Pianist und als Leiter der Funk-Combo zu hören. Werner Müller lud ihn nach Berlin ein und vermittelte ihm seinen ersten Schallplattenvertrag in Deutschland. Aus Udo Bolan wurde Udo Jürgens und 1954 stand sein Debüt in den Plattengeschäften: "Es waren weiße Chrysanthemen".

Plattencover Udo Jürgens (Foto: SWR, Heliodor (Coverscan))
Udo Jürgens stand in den 1950er Jahren bei der Polydor unter Vertrag, seine Platten kamen zunächst auf dem Sub-Label „Heliodor“ heraus. Dort fand er sich mit Bert Kaempfert oder Jimmy Makulis in guter Gesellschaft. 1958 erschien seine erste Single beim renommierten Polydor-Label, allerdings stand dort der Name „Die Trocaderos“ zu lesen, eine Gesangsgruppe, die Udo Jürgens als Lead-Sänger verstärkte. Begleitet vom Orchester Werner Müller sang er zwei amerikanische Hits in deutscher Sprache. Heliodor (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Udo Jürgens hatte seine Plattenfirma häufig gebeten, mit ihm sein Lied „Jenny“ aufzunehmen. Doch die Fachleute meinten „Sowas will doch keiner hören!“. Wie man sich täuschen kann: 1960 wurde er beim Schlagerfestival in Knokke mit "Jenny" bester Solist und erreichte in Belgien Platz 1 der Hitparade. In Deutschland endete der Höhenflug bereits bei Platz 36. Kurze Zeit später erzählte Lale Andersen in einer Cover-Version mit neuem Text von Udo Jürgens von einer Romanze mit dem Matrosen „Jonny“. Polydor (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Eine seiner rarsten Singles - die Platte erschien 1962 nur in Österreich und in der Schweiz. Udo Jürgens hatte beide Titel selbst komponiert. „Das kann auch Dir gescheh’n“ war Jahre später auch Inhalt des Films „Das Spukschloss im Salzkammergut“, der 1966 in die Kinos kam. Hannelore Auer und Manfred Schnelldorfer spielten die Hauptrollen in dem Streifen, dem dasselbe Schicksal wie der Platte wiederfuhr: mangels Erfolg verschwanden beide in der Versenkung. Elite Special (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Teilnahme beim 15. San Remo Festival: zusammen mit Ornella Vanoni belegte er 1965 im Finale mit „Abbracciami forte“ den 2. Platz. Hier im Bild die italienische Pressung. Auf dem Plattenetikett hatte der Fehlerteufel zugeschlagen: dort stand als Erscheinungsjahr fälschlicherweise 1962 zu lesen. 1968 trat Udo Jürgens erneut beim San Remo-Festival an, verpasste allerdings den Einzug ins Finale. Vogue (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
„Siebzehn Jahr, blondes Haar“ - 1965 konnte er sich damit über 15 Wochen in den Top Ten platzieren, im Dezember gelang die Bestnotierung mit Rang 4. Ein Jahr später wurde er dafür von Radio Luxemburg mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet. Das Lied wurde zu einem seiner Markenzeichen. Anfang der 1970er Jahre nahm er es erneut auf - das Original blieb jedoch unerreicht. Vogue (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Nach 1964 und 1965 stand für Udo Jürgens eine weiterer Eurovision Song Contest nicht auf dem Plan. Aber der ORF überredete ihn doch und in München hatte er die Idee zu „Merci Chérie“. „Schon als ich den Song zum ersten Mal selbst gesungen habe, kriegte ich eine Gänsehaut. Da dachte ich, wenn ich in Luxemburg „Merci Chérie“ singe, dann hätte ich wirklich noch eine Chance.“ Am 5. März 1966 siegte er deutlich. Hier im Bild die französische Aufnahme. Vogue (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Der Nachfolge-Hit kam im Herbst: „Sag‘ mir wie“ erreichte wiederum die Top Ten. Die Platte erschien neben Österreich und Deutschland auch in den Niederlanden, in Dänemark und in Brasilien. Während auf allen Plattenhüllen nur der Künstler zu sehen war, zeigte die österreichische Cover-Ausgabe darüber hinaus auch eine hübsche blonde Dame. Vogue (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
1966 startete eine LP-Serie mit dem Titel „Deine Melodie - Die große Udo Jürgens-Schlager-Show“. Bis 1969 erschienen auf insgesamt sechs Ausgaben von Udo Jürgens moderierte Musikprogramme, die aus aktuellen deutschen und internationalen Hits bestanden und zu denen er jeweils einen eigenen Titel beisteuerte. Das Konzept war nicht neu, denn die gleiche Machart fand man bei Chris Howland und seinem „Schlager-Studio“. Sir International (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Auf dieser 1967 erschienenen Zusammenstellung präsentierte Udo Jürgens internationale Erfolge aus der Zeit zwischen 1964 und 1966. Darunter „Je t’attends à Vienne“ (So wie eine Rose), „Peccato che sia finita cosi“ (Warum nur, warum) oder „Ora che io ti amo“ (Sag‘ ihr, ich lass‘ sie grüßen). Interessant auch seine Version von „Capri c’est fini“, mit dem Herve Vilard 1965 europaweit einen Hit verbuchen konnte. Pop (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
„Seit Jahren gehört er zu den erklärten Lieblingen des deutschen Publikums. Seine Tourneen sind im Voraus ausverkauft und seine Schallplatten - mit Lieder in verschiedenen Sprachen - sind in allen Ländern, wo sie veröffentlicht werden, begehrte Sammelobjekte der Fans.“ Diese einleitenden Worte fand seine Plattenfirma für das Doppelalbum „A touch of music of Udo Jürgens“ (1969). Vogue (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
„So weit die Züge geh’n“ stand 1971 in den Geschäften. Die LP wurde aus den Erfolgen der vergangenen drei Jahre zusammengestellt. „Es wird Nacht, Senorita“ oder „Immer wieder geht die Sonne auf“ sind bis heute in Erinnerung. Das Besondere sind zwei Titel, die auf anderen Tonträgern kaum zu finden waren: das titelgebende Chanson, das lediglich auf dieser LP veröffentlicht wurde und die „Schneerose“, welches er für den Film „Verliebt in Österreich“ komponierte. Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
1971 vertonte Udo Jürgens für die TV-Serie „Jonny und Jenny“ Texte des Kinderbuchautors James Krüss. Das entsprechende Album trug den Titel „Jonny & Jenny - Alle Kinder dieser Welt“. Die LP beinhaltete einen Wandkalender mit 12 Künstlerbildern. Fortsetzung fand diese „Kinderplatte“ zwei Jahre später mit einem Doppel-Album, das neben den bereits bekannten auch zwölf neue Lieder enthielt. Erneut schrieb James Krüss die Texte. Ein Auszug daraus (hier im Bild) erschien als EP mit vier Titeln. Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Bereits ab 1964 wurden einige seine Platten auch im Land der aufgehenden Sonne veröffentlicht. 1972 eroberte er mit „Wakare no asa“ (Was ich Dir sagen will) die Spitze der dortigen Hitparade, ein Jahr später tourte er zum wiederholten Mal durch Japan. Auf der hier gezeigten EP sang er jeweils drei Lieder in deutscher und englischer Sprache. Polydor (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Das „offizielle“ Österreich mit dem Bundespräsidenten, Bundeskanzler und Wiens Bürgermeister erlebten 1972 im "Theater an der Wien" die Uraufführung des ersten Udo Jürgens-Musicals „Helden, Helden.“ Das Werk basierte auf einer Vorlage von George Bernard Shaw, dessen Komödie falsches soldatisches Heldentum demaskierte. Wenige Tage später produzierte man die LP mit Michael Heltau in der Rolle des Praliné-Soldaten „Bluntschli“. Die deutsche Uraufführung mit Paul Hubschmidt folgte 1973. Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Die rein englischsprachige Zusammenstellung „Let’s sing Udo“ kam 1973 heraus. Traditionals, Spirituals und internationale Evergreens ergaben eine stimmige Mischung. Seine erfolgreichen Interpretationen von „Mathilda“ und „Cotton Fields“ durften dabei nicht fehlen. Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Mit „Griechischer Wein“ gelang Udo Jürgens 1975 der Hit des Jahres, der im Ausland ebenso erfolgreich war. Die englische Fassung („Come share the wine“) sang Bing Crosby - es war seine letzte Studioaufnahme vor seinem Tod. In Griechenland wurde es unter dem Titel „Kerna Krassi“ zu einem Art Volkslied. Auf Einladung seiner Regierung empfing Griechenlands Ministerpräsident Karamanlis Udo Jürgens in Athen, um ihnen für dies Lied über griechische Gastarbeiter in Deutschland zu danken. Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Lediglich in seiner Heimat Österreich konnte sich das Album „Lieder, die auf Reisen gehen“ in den Verkaufscharts platzieren. Eine Tatsache, die - auch die Macher - 1977 verwunderte. Dennoch waren auf der Produktion Titel enthalten, die mit dem Namen Udo Jürgens untrennbar verbunden sind und bis heute auf keiner Schlagerparty fehlen dürfen: allen voran „Mit 66 Jahren“ und “Boogie Woogie Baby“. Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Torhüter Sepp Maier flachste: „24 ausgewachsene Fußballspieler als Sängerknaben des Hitmachers - das wäre doch eine pfundige Schlagzeile!“. Wurde es auch, denn 1978 landete Udo Jürgens seinen bisher größten Platten-Hit. Bereits nach fünf Wochen gab es für "Buenos Dias Argentina" eine „Goldene“ und nach zwei Monaten erstmals eine „Platin-Schallplatte“, dazu den 1. Platz in der Hitparade. Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Einen lange gehegten Traum hat Udo Jürgens mit “Leave a little love” verwirklicht. In Beverley Hills schuf er eine auf den internationalen Markt zugeschnittene LP. "Was lange währt, wird endlich gut" meinte er nach Fertigstellung. Mit ihm saßen zahlreiche Spitzenmusiker der US-Szene im Studio. Auf die Frage nach seiner Lieblingsnummer antwortete Udo Jürgens: „Der Titelsong „Leave a little love“ ist einer der schlichtesten und ehrlichsten Songs, die ich seit Jahren geschrieben habe.“ Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Udo Jürgens sang erstmals im Duett mit seiner damals 17-jährigen Tochter Jenny. Das zärtliche Abschiedslied zwischen Vater und Tochter, die an der Schwelle zum Erwachsensein das Elternhaus verlässt, wurde nie ein großer Hit, jedoch ein heimlicher Kultschlager. Vinyl-Premiere hatte das Lied 1984 auf der LP „Hautnah“ und wurde später auf Single ausgekoppelt. Ariola (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen

"Wenn ich bei meiner Arbeit Udo Jürgens‘ Platten höre, habe ich die besten Ideen."

Banale Schlagerfilme in Frauenkleidern

Udo Jürgens (Foto: Imago, imago stock & people -)
Udo Jürgens Imago imago stock & people -

Der Start klang vielversprechend, zumal er Max Greger und sein Orchester auf einer Russland-Tournee begleiten konnte, doch seine Singles lagen wie Blei in den Regalen. Die Produzenten hatten keine Idee, wie man den jungen Künstler auf dem Markt erfolgreich hätte platzieren können. Alle Versuche schlugen fehl und sein Wunsch, eigene Kompositionen zu singen, stieß bei den Verantwortlichen auf taube Ohren. Daran änderte auch sein Erfolg mit dem Titel "Jenny" beim Songfestival im belgischen Knokke nichts. Während er auf internationalem Parkett als Komponist Anerkennung fand - für Shirley Bassey schrieb er den Welthit "Reach for the stars" - drehte er in Österreich banale Schlagerfilme in Frauenkleidern.

"Wenn es Udo Jürgens nicht gäbe, müsste man den Schlagermachern wirklich glauben, dass nur banale Texte und primitive Musik beim großen Publikum ankommen."

Die Wende kam beim Grand Prix

Die Wende kam erst mit seiner Teilnahme am Grand Prix d'Eurovision de la Chanson. Insgesamt dreimal vertrat er sein Heimatland Österreich mit zunehmendem Erfolg. 1966 schließlich trug er die Siegertrophäe für "Merci Chérie" nach Hause und schaffte damit seinen endgültigen Durchbruch, der sich auch weltweit in den Hitparaden platzieren konnte. Er trat im Pariser "Olympia" auf, unternahm zahlreiche Tourneen im In- und Ausland und die Schallplattenhits folgten.

Von "Sonja, wach auf" zum "Griechischen Wein"

Udo Jürgens am 02.09.2014 vor einer Preview der ARD-Dokumentation "Der Mann, der Udo Jürgens ist" in Hamburg (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa -)
Joachim Fuchsberger war nicht nur ein begabter Schauspieler und Autor, sondern schrieb auch so manchen Schlagertext - unter anderem für Udo Jürgens. "Was ich Dir sagen will" stammt zum Beispiel aus der Feder von Fuchsberger. Auch für seine erste Frau, Gitta Lind, schrieb Fuchsberger einige Songs. picture-alliance / dpa -

Ein Griechenland-Urlaub war es, der ihm als Inspiration für einen Hit diente, der zu einem Nummer 1-Verkaufshitparaden Erfolg werden sollte. Seine Ferien hatte er vorzeitig beendet und die Familie im Urlaubsdomizil zurückgelassen. Bei Regenwetter trat er den Heimflug an, fühlte Melancholie und trug die Bouzouki-Klänge, die er dort gehört hatte, in seinen Gedanken mit. Am heimischen Klavier setzte er diese Eindrücke in eine Melodie um. "Sonja, wach‘ auf" - so der Vorschlag des Texters Michael Kunze - könnte die Refrainzeile lauten. Doch Udo Jürgens war hiervon nicht überzeugt. Erst als eine große Orchesterfassung aufgenommen wurde kam die zündende Textidee: "Griechischer Wein" - ein Welthit war geboren.

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