Gerd Böttcher an der Musikbox (Foto: SWR, picture alliance / United Archives | United Archives /Schweigmann)

Schlagerlegende

Für das Singen tat Gerd Böttcher alles

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Am 9. Oktober 1962 nahm Gerd Böttcher das Lied "Für Gaby tu’ ich alles" auf. Innerhalb kurzer Zeit war er vom Amateur zum Star aufgestiegen, der sogar das Istanbuler Nachtleben aufmischte. Am 18. Juli wäre er 85 Jahre alt geworden.

Furioser Auftritt am Bosporus

Die Gäste in einem der renommiertesten Kabaretts lehnten sich behaglich in ihren Sesseln zurück. Man trank Wein und in der Luft an diesem heißen Sommerabend in Istanbul im Jahr 1961 lag schwer eine Wolke aus Tabakrauch. Artisten und Komiker standen auf dem Programm und noch ein Name, der den Nachtschwärmern vorher wohl kaum begegnet war: Gerd Böttcher.

Als dessen Auftritt vorüber war, verglühten die eben noch genüsslich angezündeten Zigaretten ungeraucht im Aschenbecher und das Publikum klatschte sich die Hände heiß. Noch einmal musste er singen, immer mehr wollte man von ihm hören und der junge Bursche aus Berlin wurde einen ganzen Monat lang die nächtliche Attraktion von Istanbul!

Plattencover von Gerd Böttcher (Foto: SWR, Decca (Coverscan) -)
Gerd Böttcher und sein Einstieg: „Jambalaya“. Das Original von und mit Hank Williams war 1953 ein Hit in den amerikanischen Country-Charts. Im selben Jahr war der Titel auch hierzulande ein Erfolg, nachdem sich der Texter Kurt Feltz eine deutsche Übersetzung dazu einfallen ließ, die Gerhard Wendland sang. Gerd Böttchers Entdecker und Produzent Werner Müller peppte den Titel für seinen neuen Schützling rhythmisch auf und führte ihn so im Frühsommer 1960 zum ersten Hitparadenerfolg. Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Die Erfolgsmasche von Gerd Böttcher Anfang der 1960er Jahre war, die romantischen Hits von Elvis Presley in deutscher Sprache zu singen. Denn Peter Kraus und Ted Herold fiel es schwer, dieser musikalischen Entwicklung des King of Rock ’n’ Roll zu folgen. Eine Kalkulation, die aufging: „It’s now or never“ wurde zu „Ich komme wieder“, „Surrender“ tönte als „Ich such’ Dich auf allen Wegen“ aus den Lautsprechern. Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Gerd Böttcher Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Gerd Böttcher Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Kleine Hitsammlung auf zwei Schallplattenseiten aufgeteilt: Gerd Böttchers Hits aus 1962 im EP-Format. Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Insgesamt 14 Aufnahmen vereint diese rare Langspielplatte von 1963. Die Discographie von Gerd Böttcher umfasst zwar über 40 Single-Veröffentlichungen, allerdings nur drei LPs, von denen zwei posthum erschienen. Dies hier ist die einzige Langspielplatte, die zu seinen Lebzeiten erschien. Die Verantwortlichen wollten eine LP erst nach 100.000 verkauften Exemplaren einer neuen Single in die Tat umzusetzen. Dieses Ziel erreichte Gerd Böttcher mit seinen späteren Veröffentlichungen nicht mehr. Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Werner Müller kam auf die Idee, Gerd Böttcher und Detlef Engel für Duette einzusetzen. Anstoss waren die Erfolge der „Blue Diamonds“. Wie bei dem niederländischen Brüderpaar indonesischer Abstammung wurden auch bei Böttcher/Engel etliche Evergreens neu produziert: „Oh Billy Billy Black“ („Der dritte Mann“) oder „Heim, heim, möcht’ ich zieh’n“ („Home on the range“) seien als Beispiel genannt. 1963 gab es auch Maritimes zu hören: der „Sailor Boy“ wurde in Richtung Hawaii auf Reisen geschickt. Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Die Teilnahme an den „Deutschen Schlagerfestspielen“ in Baden-Baden war 1963 nicht von Erfolg gekrönt. „Mach’ nicht Hochzeit ohne mich“ landete im Finale auf dem letzten Platz. Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Die Beatmusik machte Gerd Böttcher ab 1963 das Leben schwer. Auf den neuen Stil reagierte Werner Müller mit allerlei Experimenten, Hits kamen dabei keine zustande - nicht einmal die gelungene deutsche Version des Roy Orbison-Klassikers „Pretty Woman“ sorgte für einen Aufschwung. Dazu gab es noch Konkurrenz aus dem eigenen Haus: die Decca hatte Drafi Deutscher unter Vertrag genommen und priorisierte ihn. 1965 lief der Vertrag mit Gerd Böttcher aus und wurde nicht mehr verlängert. Decca (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Ein neues Zuhause fand Gerd Böttcher bei der Polydor. Sie schenkte ihm das Vertrauen für die Dauer von zwei Single-Veröffentlichungen. Joachim Heider übernahm die Rolle des Produzenten und komponierte auch diesen Titel, der Anfang 1966 auf den hinteren Rängen der Hitparaden zu finden war. Polydor (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Der Grund für das andauernde Karrieretief lag auch in Gerd Böttchers Alkoholabhängigkeit. Seine Krankheit erschwerte eine produktive Zusammenarbeit und selbst renommierte Komponisten und Produzenten konnten ihn nicht mit einem Hit aus diesem Teufelskreis befreien. Fast jährlich wechselte er die Plattenfirma, bei Hansa erschienen fünf Singles. Darunter die Version des Long John Baldry-Hits „Let the heartaches begin“. „Wenn die Sehnsucht beginnt“ reihte sich in die Liste der Ladenhüter ein. Hansa (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Neue Firma - neues Glück? Zumindest gelang es der Metronome 1969, Gerd Böttcher in der „ZDF-Hitparade“ unterzubringen, nachdem er vom Fernsehen jahrelang unbeachtet geblieben war. Allerdings war die Konkurrenz bei der Sendung am 18. September so übermächtig, dass mit dem Titel „Grand Prix“ wenig Lorbeer zu ernten war. Dennoch: er war wieder im Gespräch und die Umsätze zogen an. Metronome (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Die frühen 1970er Jahre waren die Zeit der Mitklatsch-Nummern und Gerd Böttchers neuem Manager gelang der Coup, ihn bei der EMI unterzubringen. Auch hier wurde er von den Besten der Branche flankiert, die ihn wieder auf Erfolgskurs zurückbringen sollten. Darunter auch Howard Carpendale als Produzent... Jedoch war alle Mühe vergebens und die Verkäufe blieben hinter den Erwartungen zurück. Nach dem Auslaufen des Plattenvertrages verschwand Gerd Böttcher für mehrere Jahre in der Versenkung. EMI (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
„Erst waren die Platten keine Hits mehr. Dann gab es keine Platten mehr. Und schließlich auch keine Auftritte mehr.“ So lautete das Resümee von Gerd Böttcher in einem Interview. Ausgerechnet jener Mann, der ihn bei der Decca vom Thron stieß, sollte ihm zum Comeback verhelfen: Drafi Deutscher. Unter seinem Pseudonym Jack Goldbird schrieb er den Titel „Tanz’ noch einmal Rock ’n’ Roll mit mir“. Der Versuch, damit ins Rampenlicht zurückzukehren, scheiterte. Ariola (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
Die aufkommende Oldie-Welle in den 1980er Jahren sorgte dafür, dass Gerd Böttcher wieder nachgefragt wurde. Im Rahmen von Nostalgie-Shows trat er wieder im Fernsehen auf und war ein gern gesehener Gast. Auch privat ging es bergauf: Dank guter Freunde und seiner zweiten Ehefrau kam er von seiner Suchterkrankung los und konnte wieder „Glücklich sein“. Duettpartnerin bei diesem Titel war seine damals 10-jährige Tochter Silke. Atoll (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen
1987 erschien zwei Jahre nach seinem allzu frühen Tod bei einem kleinen Label diese Sammlung von Gerd Böttcher-Raritäten. Darunter eine Neuaufnahme von „Für Gaby tu’ ich alles“ und insgesamt drei Titel, die bis dato unveröffentlicht geblieben waren. Hierzu zählt „Ich zeige Dir die Welt mit meinen Augen“ - ein Lied mit textlichem Tiefgang. Dies sollte dazu beitragen, vom Image des seichten Schlager- und Stimmungssängers loszukommen, das ihm seit der Zeit seiner Plattenflops anhängig war. Plattenfirma (Coverscan) - Bild in Detailansicht öffnen

Für 50 Mark sang Jonny Garden

Aus seiner Amateur-Zeit war der junge Mann Auftritte in Lokalen bereits gewohnt und hatte sich eine gewisse Bühnenroutine angeeignet. Für 50 Mark sang er am Wochenende in Berliner Bars zur Unterhaltung der Gäste. Sein Vater hielt überhaupt nichts von der Singerei. Daher legte sich Gerd Böttcher für diese Zwecke die wechselnden Pseudonyme "Tino Merano" und "Jonny Garden" zu. Zudem war er als Sänger beim Berliner Tanzorchester von Hans Karbe tätig. Diese gelegentliche Arbeit war dem gelernten Gärtner aber nicht genug. Er wollte aus dem heimlichen Neben- seinen Hauptberuf machen.

Gerd Böttcher (Foto: dpa Bildfunk, picture-alliance / picture-alliance/dpa)
Gerd Böttcher picture-alliance / picture-alliance/dpa

Karrierestart über Tauschbörse der Aquarienzüchter

Der weltbekannte RIAS-Orchesterchef Werner Müller war es, der Gerd Böttcher für die Schallplatte entdeckte. Die erste Begegnung der beiden verlief laut Böttchers Plattenfirma sehr skurril. Demnach brachte sie das gemeinsame Faible für Zierfische zusammen.

Beim Tauschtag der Charlottenburger Aquarienzüchter habe der hartnäckige Gerd von Werner Müller nicht nur einen Fisch, sondern auch eine Chance gewollt. Der Dirigent gab seiner Bitte ums Vorsingen nach, das schon wenige Tage später im RIAS-Studio stattgefunden und sofort alle begeistert habe. Darunter auch die zufällig anwesende Caterina Valente.

"Der Junge hat was los! So etwas habe ich selten gehört!"

"Jambalaya" wurde zum Erfolg

Im Mai 1960 erschien Gerd Böttchers erste Single: Von "Jambalaya" wurden auf Anhieb 350.000 Exemplare verkauft. Die Kritiker waren voll des Lobes und Gerd Böttcher war die Überraschung des Jahres auf dem Schlagermarkt. Umjubelte Gastspielreisen führten ihn ins Ausland, darunter die bereits anfänglich erwähnte Türkei, wo man auf der Stelle seinen Vertrag verlängert hätte. Schallplattenverpflichtungen und eine Reihe von Veranstaltungen riefen ihn jedoch wieder nach Berlin zurück.

Gerd Böttchers Elvis-Versionen

Gerd Böttcher in der Sendung "Ja, das ist Musik!" im Jahr 1962. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / United Archives/Pilz | Siegfried Pilz)
Gerd Böttcher in der Sendung "Ja, das ist Musik!" im Jahr 1962. picture alliance / United Archives/Pilz | Siegfried Pilz

Der sogenannte amerikanische "High School Rock’n’Roll" leistete als Vorbild gute Dienste in der Plattenkarriere von Gerd Böttcher. Seine Cover-Versionen von Pat Boone-, Ricky Nelson- oder Johnny Tillotson-Hits kamen beim Publikum an. Die einträglichste Masche war jedoch, die mittlerweile weichgespülten Hits von Elvis Presley in deutscher Sprache zu singen. Die einheimischen Presleys wie Peter Kraus und Ted Herold hatten ihre Schwierigkeiten, dieser musikalischen Entwicklung des "King of Rock’n’Roll" zu folgen. So ergab sich die Möglichkeit, Gerd Böttcher nahezu konkurrenzlos damit ins Rennen zu schicken.

Gerd Böttcher und Detlef Engel im Duett

Inspiriert von den Erfolgen der "James Brothers" (Peter Kraus & Jörg Maria Berg) hatte Werner Müller ein Jahr später die Idee, Gerd Böttcher einen Duett-Partner an die Seite zu stellen. Die Idealbesetzung fand der Produzent in seinem eigenen Kader: Detlef Engel hatte mit seiner Samtstimme bereits erste Erfolge gefeiert ("Mister Blue") und außerdem kannten sich die beiden Sänger schon länger, so dass diese Paarung von Anfang an eine stimmige Sache war.

Ihre erste gemeinsame Single "Weil Du meine große Liebe bist" erreichte 1961 auf Anhieb die Top Ten der Hitparade. Zwei Jahre bildeten die beiden ein Duo und veröffentlichten in dieser Zeit sechs Singles. Parallel hierzu verfolgten sie weiterhin ihre Solo-Karrieren.

Manager Wolfgang Schrell, Gerd Böttcher und Prinzessin Christina zu Schaumburg Lippe.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / United Archives | United Archives /Schweigmann)
Manager Wolfgang Schrell (rechts) vermittelt Adlige in Werbung und Unterhaltung. Hier mit Schlagersänger Gerd Böttcher und Prinzessin Christina zu Schaumburg Lippe. picture alliance / United Archives | United Archives /Schweigmann

Gerd Böttchers erfolgreichste Jahre

1962 sollte für Gerd Böttcher das erfolgreichste Jahr seines Schaffens werden. Bereits im Februar landete er mit "Geld wie Heu" den, kommerziell gesehen, größten Hit seiner Laufbahn. Eine halbe Million Singles fanden neue Besitzer. Wenige Monate später folgte "Für Gaby tu’ ich alles": Werner Müller hatte den Titel, der lediglich als B-Seite gedacht war, unter dem Pseudonym "Heinz Buchholz" geschrieben. Eigentlich hätte eine weitere deutsche Version einer Elvis-Nummer zum Hit werden sollen, aber entgegen allen Annahmen aus Fachkreisen entpuppte sich die Rückseite der Single als das eigentliche Zugpferd.

Schwindender Erfolg und Konkurrent Drafi Deutscher

Danach machte die aufkommende Beatmusik Gerd Böttcher das Künstlerleben schwer. Zudem gab es Konkurrenz aus dem eigenen Haus: Seine Plattenfirma hatte Drafi Deutscher neu unter Vertrag genommen und schenkte jenem nun mehr Beachtung. Aus dem Hitparadenstürmer war ein Mitläufer geworden und sein Stern begann zu verblassen. Werner Müller reagierte auf diese Entwicklungen mit allerlei Experimenten und probierte mit ihm die verschiedensten Musikstile aus. Aber sogar seine gelungenen deutschen Versionen von Roy Orbison- und Tom Jones-Hits blieben Flops.1965 lief sein Plattenvertrag aus und wurde nicht verlängert.

Misserfolge und Alkoholsucht

In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre wechselte er fast jährlich die Plattenfirma. Namhafte Komponisten und Produzenten wie Joachim Heider oder Giorgio Moroder setzten Vertrauen in sein immenses Talent und versuchten, ihn wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Anfang der 1970er Jahre versuchte sich sogar Howard Carpendale als sein Produzent.

Gerd Böttcher in der Musiksendung "ZDF Hitparade" (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / United Archives | United Archives / kpa / Grimm)
Gerd Böttcher in der Musiksendung "ZDF Hitparade" picture alliance / United Archives | United Archives / kpa / Grimm

Aber alle Bemühungen, einen nachhaltigen Hit mit ihm zu landen, schlugen fehl. Diese Misserfolge trugen maßgeblich dazu bei, dass seine bereits seit längerer Zeit bestehende Alkoholsucht sich zu einem echten Problem entwickelte, das er nicht mehr in den Griff bekam. Für einige Zeit tauchte er völlig ab.  

Keine Platten, kaputte Ehe

“Erst waren die Platten keine Hits mehr. Dann gab es keine Platten mehr. Und schließlich keine Auftritte mehr.“

"Statt Applaus erntet er Radieschen und Sellerie" schrieb die Presse und spielte auf seinen erlernten Beruf als Gärtner an, in dem er wieder arbeitete. Doch seine Suchterkrankung nahm ihm auch diese Existenzgrundlage. Schließlich zerbrach daran auch seine Ehe. Zu alledem kam noch Ärger mit dem Finanzamt hinzu.  

Neue Hoffnung und Lebensende

Gerd Böttcher  (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Picture Alliance

Die Wende kam erst Ende der 1970er Jahre. Mit Hilfe von Freunden schaffte er es, vom Alkohol loszukommen. Er lernte eine neue Liebe kennen, heiratete und führte ein normales Leben. Auch beruflich ging es wieder aufwärts. Die Nostalgie-Welle der 1980er Jahre holte ihn aus der Versenkung und seine alten Hits waren wieder gefragt. Auch neue Lieder entstanden, doch zu einem echten Comeback ist es nicht mehr gekommen. Am 26. Februar 1985 verstarb Gerd Böttcher im Alter von nur 48 Jahren an Nierenversagen.

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