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New York - die besten Plattencover

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Platten-Cover von "New York-Songs" (Foto: SWR, Ariola -)
Dem mittlerweile Kultstatus erlangten Titel „Ich war noch niemals in New York“ war anfangs solch ein Höhenflug nicht vorgezeichnet. Premiere hatte er auf der 1982 erschienen LP „Silberstreifen“. Zwar wurde das Lied auch auf Single ausgekoppelt, allerdings nur als B-Seite. Aber wie viele Schlagergeschichten beweisen, bedeutet B-Seite nicht automatisch „zweite Wahl“… Ariola -
Als Udo Jürgens im Jahr 2000 sein eigener Songtitel "Mit 66 Jahren" einholte, kam eine CD mit einer Mischung aus ganz neuen und auch älteren - wie er selbst sagte "wichtigen" - Nummern auf den Markt. Darunter auch "Ich war noch niemals in New York", welches nicht nur im Arrangement sondern auch textlich eine Anpassung an die neue Zeit erfuhr: Aus "Dalli-Dalli mit Hans Rosenthal" wurde "Wetten, dass… mit Thomas Gottschalk". Plattenfirma (Coverscan) -
1984 gegründet, 1987 aufgelöst, 1998 wiedervereinigt und 2003 wieder auseinandergegangen - das ist in nüchternen Zahlen der Werdegang der populärsten deutschen Popformation. Dieter Bohlen und Thomas Anders verkauften als „Modern Talking“ summa summarum 120 Millionen Tonträger. Im Frühjahr 2001 kam ihr zehntes Album "America" auf den Markt, welches auch einen Stopp in der Weltmetropole New York beinhaltete: Darunter das "New York City Girl" und "Last exit to Brooklyn". Plattenfirma (Coverscan) -
Wolkenkratzer in der Nacht, ein einsamer Mann, der an einer Hausecke lehnt und seiner Liebe nachtrauert - so präsentierte sich 1983 Robin Gibb in „Another lonely night in New York“. Übrigens begann mit New York auch die Karriere der Gebrüder Gibb: „New York Mining Desaster 1941“ war 1967 der erste international erfolgreiche Song der Bee Gees. Der Titel ist etwas rätselhaft, da die Story mit der Stadt New York nichts zu tun hatte. Inspiration war vielmehr ein schweres Grubenunglück in Südwales. Polydor -
„Trio Rio“ klang zwar sehr international, war aber in Wirklichkeit ein Quintett aus Hamburg. Das Ziel, eingängige Tanzmusik mit Einflüssen aus südamerikanischen Rhythmen und Latin Rock zu produzieren, gelang dem Sänger Peter Fessler und seinen vier Freunden allerdings nur einmal: 1986 eroberten sie mit „New York-Rio-Tokyo“ die deutschen Hitparaden und schafften es bis auf Platz 3. Der Titel zählt auch heute noch zu den Standards unter den „Gute Laune-Songs“. Metronome (Coverscan) -
Die norwegische Pop-Rockband „a-ha“ verkaufte weltweit über 80 Millionen Platten. Das Terzett bestand aus den Nachbarskindern Paul Waaktar-Savoy und Magne Furuholmen und dem später dazustoßenden Sänger Morten Harket, der ursprünglich hätte Priester werden sollen. „Manhattan Skyline“ aus dem Album „Scoundrel Days“ war etwas Besonderes, weil das Trio erstmals vollkommen selbständig über eine Singleauskopplung entschied. Warner Music (Coverscan) -
Die LP „Mittendrin“ von Howard Carpendale erfreute sich 1985 einer zufriedenstellenden Chartpräsenz: 21 Wochen rangierte die Produktion in den Hitlisten, vier Wochen davon in den Top 10. Drei Titel wurden auf Single ausgekoppelt, darunter „Shine on - Der Regen von New York“. Irma Holder und Joachim Horn-Bernges erdachten die Story über die vergossenen Abschiedstränen, die der Regen von New York „unsichtbar“ werden ließ… EMI (Coverscan)
Laut Bandgründer Tim Hauser geht der Name „Manhattan Transfer“ auf den früheren Manhattan-Transfer Bahnhof New Jersey zurück. Hier stieg man von den Fernzügen auf Elektrozüge um und fuhr durch einen Tunnel nach Manhattan. Die Band, 1972 gegründet, wurde wegen ihrer Perfektion und Vielfältigkeit zu einem der erfolgreichsten Show-Acts der Welt. Geschichte schrieben die vier Musiker 1981, als sie einen Grammy in der Kategorien „Pop“ (für „Boy from New York City“) als auch „Jazz“ erhielten. Atlantic (Coverscan)
Für Barbra Streisand begann alles am Broadway und so liegt es nahe, dass ihr "Broadway Album“ (1985) zu ihren erfolgreichsten Veröffentlichungen zählt. Damit kehrte sie zu den Anfängen ihrer Karriere zurück und nahm eine Reihe bekannter Musicalerfolge auf. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Album auf Werke von Stephen Sondheim. Darunter auch das zum Evergreen gewordene „Send in the clowns“ aus dem Musical „A little night music“. Columbia (Coverscan) -
Michael Holm ist ein Allrounder im Musikgeschäft: Sänger, Musiker, Komponist, Texter und Produzent. Anfang der 1960er Jahre erschienen seine ersten Schallplatten. Die hier gezeigte Single beweist, dass er sich auch mühelos im internationalen Musikgeschäft behaupten konnte: sein Hit von 1977 „Desperado“ in der englischen Fassung „Colorado“ und die B-Seite befasste sich mit dem New Yorker Stadtbezirk „Manhattan“. Ariola (Coverscan)
Ein Hauch Fernost im Stadtbezirk Manhattan: Chinatown. Musikalisch wurde Chinatown gern thematisiert, z.B. 1910 in der Show „Up and Down Broadway“, in dem „Chinatown, my Chinatown“ erstmals zu hören war und für viele wie Louis Armstrong oder Tommy Dorsey zum Standard wurde. Amanda Lear besang die „Queen of Chinatown“ und landete damit einen Hit und auch G.G. Anderson (als Komponist) befasste sich mit dem Thema: „Chinatown ist in New York“, gesungen von der „Nachtigall aus Herne“ Andrea Jürgens. Ariola (Coverscan) -
Das „Theme from New York, New York“ gilt als inoffizielle Hymne der Stadt New York. Das Lied stammt aus dem 1977 gedrehten amerikanischen Musikfilm „New York, New York“, mit Liza Minelli und Robert de Niro in den Hauptrollen. Ganz am Ende des Film sang Liza Minelli das Thema. Bekannt wurde es allerdings erst durch Frank Sinatra, der es 1979 aufnahm. Es wurde zu seiner musikalischen Visitenkarte und zog sich konstant durch sämtliche seiner Konzerte. Memory Time (Coverscan) -
Der Ray Conniff-Sound ging um die Welt. Fragte man ihn nach dem typischen Sound seines Orchesters, erklärte er: „Eine ansprechende Melodie, rhythmischer Swing, ein guter Chor (eingesetzt als Instrumentengruppe) - alles zusammen in hervorragender Klangqualität auf Schallplatte aufgenommen - und der „Conniff-Sound“ ist fertig." „Broadway in Rhythm“ kam 1958 heraus und beinhaltete große Musical-Erfolge, die in dem berühmten Theaterviertel am New Yorker Times Square gespielt wurden. Philips (Coverscan)
1967 erschien die heute sehr rare Manuela-LP „Rund um die Welt“. Auch in New York machte sie Halt: „Wenn es Nacht wird in Harlem“ wurde sogar als Single ausgekoppelt. Das Original „When a man loves a woman“ war das Debüt von Percy Sledge, der zum Einstand gleich einen internationalen Hit landen konnte. Manuela war übrigens nicht die Einzige, die den Erfolgstitel in deutscher Sprache coverte: 1969 legte Marianne Rosenberg eine weitere Version vor. Nachhaltigen Hitruhm erntete sie damit nicht. Telefunken (Coverscan)
Die Moderatorin Karin von Faber bemerkte in der Sendung „Aktuelle Schaubude“: "Im Gegensatz zu den meisten Beatgruppen zeichnet sich die Band durch gepflegtes Aussehen aus..." Die Rede war von „Mama Betty’s Band“, die 1963 beim ersten Starclub-Wettbewerb teilnahm und auf dem zweiten Platz landete. 1964 spielten die fünf Musiker die heute gesuchte und sehr rare deutsche Fassung des Beach Boys-Hits „Fun Fun Fun“ ein: „Eine Reise nach New York - ja das würde uns beiden so liegen…..“ Philips (Coverscan)
Terry Gilkyson, Richard Dehr und Frank Miller waren als "The Easyriders“ eine bekannte Folkgruppe der 1950er und 60er Jahre. Sie komponierten einige Evergreens, wie z. B. „Memories are made of this“ für Dean Martin. Ebenso schrieben sie die Musik zu dem Dokumentarfilm „Windjammer“, der die Reise des Segelschulschiffs „Christian Radich“ zeigte. Anlaufstelle war auch der Hafen von New York. Die überaus rare deutsche Originalaufnahme kam von den „Teddies“. Polydor (Coverscan)
Telly Savalas alias „Kojak“ brachte als glatzköpfiger Grieche in den Straßen von Manhattan mit einem Lolli im Mund die Verbrecher zur Strecke. „Einsatz in Manhattan“ flimmerte in insgesamt 118 Folgen über die Bildschirme. An diesem Erfolg wollten auch die deutschen Schlagermacher teilhaben und so übernahm Wolfgang Sauer die Rolle des „Kojak“: „Einsatz in Manhattan, alles aus den Betten, der Lolli-Lümmel geht auf Tour, Einsatz in Manhattan, nichts ist mehr zu retten, denn Kojak hat ne Spur...“ Columbia (Coverscan)
Pech bei der Tournee „Nashville Stars on Tour“, bei denen Country-Größen wie Bobby Bare, Jim Reeves oder auch die Anita Kerr-Singers 1964 in Deutschland auftraten: der amerikanische Conférencier fiel aus. Not macht erfinderisch: der Veranstalter engagierte u. a. auch den sprachgewandten Vico Torriani, der hier eine ganz neue Rolle übernehmen musste. Ob diese Aufgabe Inspiration für den Western-Fox „Von New York nach Las Vegas“ war fällt in den Bereich der Spekulation…. Decca (Coverscan)
Lawrence Welk musste es wissen, „wie man in New York tanzt“. Der amerikanische Big Band-Leader spielte in den 1940er Jahren regelmäßig im „Roosevelt Hotel“ in New York. Der größte Hit von Lawrence Welk war 1961 die Instrumental-Aufnahme von „Kalkutta liegt am Ganges“. Als „Calcutta“ belegte der Titel sogar Platz 1 der Popcharts. Der Sohn eines Farmers mit deutschstämmigen Wurzeln konnte Zeit seines Lebens seinen starken deutschen Akzent nie ablegen. London (Coverscan)
Im „Café New York“ geben sich die amerikanischen Größen des Showbiz die Ehre: die Vertreter des Jazz und des Swing wie Ella Fitzgerald, Louis Armstrong oder Harry James. Die Crooner Dean Martin, Perry Como oder Tony Bennett, ebenso die Stars von Film und Bühne wie Doris Day, Rosemary Clooney und Gordon McRae. Das Flair von New York der 1940er und 1950er Jahren auf zwei CDs. IMC Music (Coverscan) -
Der Jazzmusiker und Produzent Quincy Jones holte Nana Mouskouri 1962 nach New York zu Schallplattenaufnahmen. Die Künstlerin erinnert sich: "Ich konnte nicht glauben, dass dies alles wirklich geschah, dass es kein Traum war. Ich kannte mehr als 300 Songs, einige American Standards und träumte davon, alle meine Idole zu treffen." Das Ergebnis konnte sich hören lassen und Nana Mouskouri bezeichnete das Album, das ursprünglich nur in den USA erschien, als Meilenstein ihrer Karriere. Mercury (Coverscan) -
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