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Plattencover von Roger Whittaker (Foto: SWR, EMI Columbia (Coverscan) -)
Die LP „This is Roger Whittaker“ stand 1969 in den Geschäften und beinhaltete jenen Titel, der ihm einen ersten großen Hit bescherte: „The leavin‘“, auch als „Durham Town“ populär geworden, kam im Oktober als Single ohne irgendwelche Promotion auf den Markt: „Ich gab dem Titel keine Chancen und reiste zu Auftritten nach Finnland“, sagte Roger Whittaker. Bei seiner Rückkehr nach Großbritannien dann die Überraschung: die Single kletterte im Januar 1970 bis auf Platz 12 der Charts. EMI Columbia (Coverscan) -
In Rundfunk und Fernsehen präsentierte Roger Whittaker seit Mitte der 1960er Jahre eigene Sendungen wie “This & That“ oder die überaus populäre Serie “Whistle Stop“, die in den Jahren 1967 und 1968 im britischen Fernsehen lief. Eine LP unter diesem Titel stellte ihn als Pfeifkünstler vor. In Deutschland erschien die Produktion als “Whistling Roger Whittaker“. Metronome (Coverscan) -
Rund 500 Songs hat Roger Whittaker geschrieben. „I don’t believe in if anymore“ zählt zu seinen persönlichen Lieblingskompositionen. Joachim Relin schrieb hierzu einen deutschen Text und 1970 legte Roger Whittaker mit „Was hat er Dir denn getan“ seine erste in deutscher Sprache gesungene Schallplatte vor. Der „Finnish Whistler“ auf der B-Seite der Single war für ihn in Finnland ein großer Erfolg. Dort diente der Titel als Erkennungsmelodie zur populären TV-Kochsendung „Patakakkonen“. Philips (Coverscan) -
Mit der englischsprachigen Cover-Version des Pop Tops-Hits „Mamy Blue“ gelang Roger Whittaker 1971 ein Nummer-eins-Hit in Argentinien und eine Top Ten-Platzierung in Skandinavien. Seine in französischer Sprache aufgenommene Version fand in Kanada sehr großen Zuspruch.Dort schaffte er das Kunststück, fünfmal hintereinander mit seinen Liedern Platz 1 zu erobern. Seine französisch gesungenen Aufnahmen… Philips (Coverscan) -
…sind hierzulande recht rar. Eine kleine Auswahl erschien auf der CD „Les chansons de ma vie“. Wer beispielsweise „Mon pays bleu“ („Durham Town“), „Louisiane“ („River Lady“) oder „Le dernier adieu“ („The last farewell“) kennenlernen möchte, wird hier fündig. RCA Victor (Coverscan) -
In England entstanden 1971 dreizehn Folgen seiner TV-Serie „Whittaker’s World of Music“, in denen Gäste wie die „Bee Gees“ auftraten. Tourneen führten ihn rund um den Globus: „Allein 1971 habe ich in 14 Tagen eineinhalbmal die Welt umrundet“, erinnerte er sich in einem Interview. Hinzu kamen die erfolgreichen Plattenverkäufe: 1972 veröffentlichte er das Album „Again“. Acht der zwölf enthaltenen Titel hatte er selbst geschrieben: „I dreamed a dream“ wurde als Single ausgekoppelt. Philips (Coverscan) -
Mit “The last farewell“ gelang 1975 der Durchbruch in Amerika. Zahlreiche Künstler haben den Song gecovert, darunter Elvis Presley. Als sich der Titel in den US-Hitparaden platzierte, unterbrach Roger Whittaker eine Neuseeland-Tournee, um in Atlanta aufzutreten, wo sein amerikanischer Erfolg begann. Ende August kam die Platte auch hierzulande auf den Markt. Bald entstand eine deutsche Version (“Du warst mein schönster Traum“). Aves (Coverscan) -
Ein Jahr später ging es in Deutschland los. Anfangs war man unsicher, ob der Sänger es schaffen würde, auch hierzulande Hallen zu füllen. Aber ein „Testkonzert“ 1976 in der Hamburger Musikhalle ließ alle Zweifel vergessen. Seine erste Tournee durch Deutschland startete im Mai und das Fernsehen zeigte eine Personality-Show. Sein Titel „River Lady“ aus dem Album „A little goodbye“ kletterte in den Hitparaden auf beste Plätze und in den LP-Hitlisten war er mit fünf LPs gleichzeitig vertreten. Aves (Coverscan) -
Auf seiner 1977er-LP „Folk Songs“ interpretierte er englische, walisische, irische und schottische Volkslieder neu. Sein Produzent Eric Robertson schrieb für diese Melodien, welche auf den Britischen Inseln und in Irland eine enorme Popularität genießen, moderne Orchesterfassungen. Das Album erschien in zahlreichen Ländern - neben Großbritannien und Deutschland auch in Amerika, Kanada und Skandinavien. Aves (Coverscan) -
1979 hielt Roger Whittaker zum Abschluss seiner Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz eine Überraschung bereit: „Mein deutsches Album“, seine erste LP in deutscher Sprache. Als Vorbote erschien „Goodbye ist goodbye“ auf Single. Erstmals hatte er nicht nur einen englischen Titel ins Deutsche übertragen, sondern eine auf die deutschen Fans zugeschnittene Platte gemacht. Der Titel wurde von Klaus Munro geschrieben, der für viele Whittaker-Erfolge hierzulande verantwortlich war. Aves (Coverscan) -
Roger sings - Chet produces: diese Partnerschaft mit Whittaker als Interpret und Atkins als Produzent war ein musikalisches Gipfeltreffen. In Nashville entstand 1981 das Album „Changes“. Chet Atkins, Mitbegründer modernen Country-Music, schrieb im Begleittext: „Seit ich Roger Whittaker’s „The last farewell“ und andere weltweite Hits von ihm gehört hatte, hoffte ich, dass er eines Tages Nashville ... entdecken würde. Nun ist es Wirklichkeit geworden. Was hatten wir für einen Spaß!“ Aves (Coverscan) -
Im selben Jahr erschien das Album „Zum Weinen ist immer noch Zeit“. Ein Titel daraus entwickelte sich zum Hit: „Dies ist Gordon McKenzies Lied. Sein Lied von Albany, dem stolzen Schloss seines Clans, das er eines Tages für immer verlieren sollte.“ Anfänglich waren die Verkäufe der Single sehr verhalten. Erst als er damit im Januar 1982 in der „ZDF-Hitparade“ auftrat, gelang der Durchbruch. „Albany“ kletterte in den Charts bis auf Platz 3 und ist seine meistverkaufte deutschsprachige Single. Aves (Coverscan) -
Die erste Platinauszeichnung in Deutschland erhielt er für seine im Spätherbst 1982 erschienene Produktion “Typisch Roger Whittaker“. 1983 startete mit der Single-Auskopplung “Wenn es Dich noch gibt“, die er in der “ZDF-Hitparade“ vorstellte. Auf Anhieb konnte er sich platzieren und musste eine sich anschließende USA-Tournee unterbrechen, um erneut bei Dieter Thomas Heck auftreten zu können. Das Jahr 1983 war das bis dato erfolgreichste in seiner deutschen Karriere. Aves (Coverscan) -
Ebenfalls 1983 legte er das englischsprachige Album “Voyager“ vor, dessen Cover Roger Whittaker als Pilot zeigte. Bereits im Sommer 1977 erhielt der begeisterte Hobbyflieger die Privatpilotenlizenz für ein- und mehrmotorige Flugzeuge und schaffte sich einen eigenen Jet an, um seine Termine besser wahrnehmen zu können. Seine Frau Natalie hatte mit ständiger Flugangst zu kämpfen, aber er schaffte es, dass sie einen mehrwöchigen Flugkurs buchte, während er sich um Kinder und Haushalt kümmerte. Aves (Coverscan) -
Sein erfolgreichstes deutsches Album “Ein Glück, dass es Dich gibt“ datiert von 1984. Erneut gab es Platin und die damit einhergehende Hitparaden-Bilanz war beeindruckend: bis auf Platz 2 kletterte die LP empor und war insgesamt 94 Wochen lang notiert. Drei verkaufsstarke Singles wurden ausgekoppelt: “Abschied ist ein scharfes Schwert“, gefolgt von “Eloisa“ und “Ich denk‘ oft an Mary“. Intercord (Coverscan) -
Im selben Jahr erschien auf dem britischen und amerikanischen Markt die LP „Take a little - give a little“. Sie bestand fast ausschließlich aus seinen deutschen Schlagererfolgen, die er nun in englischer Sprache präsentierte. 1988 wurde dieses Album unter dem Titel „Bitter and sweet - Songs of love and tears“ auch hierzulande mit leicht veränderter Titelzusammensetzung aufgelegt. Hits wie „Albany“ oder „Fernweh“ (hier: „Dream Boats“) durften nicht fehlen. Aves (Coverscan) -
Zusammen mit Cindy Berger nahm er die Single “Bleib‘ heut‘ bei mir“ auf. Die Platte entstand in Rekordzeit, wie Cindy Berger in einem Interview verriet: “Zwischen Ankunft und Abflug lagen gerade drei Stunden. Doch Roger war so gut vorbereitet, dass wir in Null Komma nichts fertig waren.“ Roger Whittaker ergänzte: “Cindy arbeitet absolut professionell. Wir haben uns vom ersten Augenblick an verstanden.“ Duettaufnahmen blieben bei Roger Whittaker auf wenige... Intercord (Coverscan) -
…Ausnahmen beschränkt. 1995 war es wieder soweit. Dieter Bohlen schrieb das Lied “Ein schöner Tag mit Dir“, das Roger Whittaker zusammen mit der Sängerin Aylin in der “ZDF-Hitparade“ vorstellte. Für den internationalen Markt schrieb er einen englischen Text (“A perfect day“) und sang es mit seiner Tochter Jessica. Das gleichnamige Album zeigte ihn in seiner gesamten künstlerischen Bandbreite und reichte von Evergreens aus seiner eigenen Feder bis hin zu berühmten Film- und Musicalmelodien. Ariola (Coverscan) -
Genau drei Alben brauchte es, um seine größten Erfolge als “Best of“ zusammenzufassen. Jeweils im Abstand von drei Jahren (1996, 1999 und 2002) folgte eine Ausgabe unter dem Motto “Alles Roger“, die z. T. durch mitgeschnittene Live-Tracks aus seinen Konzerten sowie bislang unveröffentlichtem Material ergänzt wurde. Nach wie vor tourte er mit unglaublichem Erfolg durch Deutschland. Die im Herbst 1998 gestartete Tournee umfasste über 60 Termine und musste mehrfach verlängert werden. Ariola (Coverscan) -
35 Jahre nach seinem ersten Auftritt in Deutschland gab er zu seinem 75. Geburtstag seine Abschiedstournee und sagte „Danke für so viele Jahre mit Euch“. Obwohl er sich auf der ganzen Welt zuhause fühlte, hatte er zu Deutschland eine besondere Beziehung, „auch weil ich von der Küche mehr als begeistert bin“, verriet er in einem Interview. „Die Treue, die ihr zeigt und Eure Herzlichkeit, ich fühle mich bei Euch längst daheim. Denn ich werde nirgendwo so wie in Deutschland geliebt ..." Ariola (Coverscan) -
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