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Plattencover Max Greger (Foto: SWR, Polydor (Coverscan))
So fing es an: tagsüber volkstümliche Klänge als "Max Greger mit seinem Enzian-Sextett" im Bayerischen Rundfunk und abends… Polydor (Coverscan)
… Swing und Jazz in amerikanischen Clubs. Zu seiner Combo gehörten u. a. Solisten wie Fritz Weichbrodt (Trompete), Hugo Strasser (Klarinette & Alt-Saxophon) oder Klaus Ogermann (Piano). Ein internationaler Musiker urteilte beim Anhören der Platte "Jump mit Max Greger": "Erstaunlich, dass die deutschen Musiker, die für ein amerikanisches Publikum spielen, so viel bessere Musik machen und so viel besser im Rhythmus sind." Brunswick (Coverscan) -
Max Greger war stets ein Anhänger der "Rhythm and Blues"-Richtung des "Rock'n'Roll". Dieser Beitrag zur deutschen Jazz-Szene wurde im Laufe der Jahre Tradition und ohne ihn hätte im Wettstreit der Jazz-Städte Frankfurt und Berlin ein wesentliches Element gefehlt: der "Jump". Im Gegensatz zu anderen namhaften Orchestern war Max Greger der einzige, der überzeugend auch die "härteren" amerikanischen Klänge präsentierte. Boogie, Blues und Jive waren echte Bestandteile seiner Musik. Brunswick (Coverscan)
Sein röhrendes, rauchiges und immer heißes Saxophon entwickelte sich bald zum hitträchtigen Markenzeichen. Was in Amerika Billy Vaughn gelang, das schaffte Max Greger hierzulande: einen eigenen, stets erkennbaren Sound auf dem Saxophon zu kreieren. Für die Tanzmusik-Begeisterten präsentierte er mit seinem Orchester 1958 Evergreens im Rumba-Rhythmus. Polydor (Coverscan) -
Ein Auftritt des Orchesters Max Greger bedeutete auch gleichzeitig eine exzellente Bühnenshow. Maßgeblich daran beteiligt waren die Solisten Fredy Brock, der nicht nur hervorragend Trompete spielte, sondern auch mit seinen humoristischen Einlagen für Furore sorgte und der schwergewichtige Klavierspieler und Sänger Jean Thomé, der mit seiner heiser-rauchigen Stimme auffiel und - wie Brock - parallel eine erfolgreiche Solokarriere verfolgte. Polydor (Coverscan) -
Max Greger begeisterte das Publikum von Garmisch bis Flensburg in ständig ausverkauften Sälen, als die "Schlagerparaden" mit fast allen Publikumslieblingen der Zeit live vor Ort waren und ohne Playback den direkten Kontakt zu den Fans fanden. Er spielte die aktuellen Hits von Lolita, Caterina Valente oder Peter Kraus. Mit dabei war auch einer der großen Erfolge von Max Greger als Solist: "Sail along silv'ry moon" oder "Eine Reise ins Glück" wie der Titel hierzulande hieß. Polydor (Coverscan)
Statt dem Saxophon nahm Max Greger hier mal wieder die Rumbakugeln zur Hand: viermal Cha-Cha-Cha-Rhythmus für "jung und alt". Neben dem Hans Carste-Evergreen "Küss' mich, bitte, bitte, küss' mich" und dem Johannes Heesters-Hit "Ich küsse Ihre Hand, Madame“ präsentierte Max Greger den Peter Kraus-Filmschlager "Mit siebzehn" im Vierviertel-Takt. Die Eigenkomposition "Teenager Cha-Cha" rundete das Angebot ab. Polydor (Coverscan) -
Einen ganz besonderen Erfolg erlebte Max Greger 1959, als er mit seinen Musikern sechs Wochen lang die Sowjetunion bereiste. Es war nach 35 Jahren das erste westliche Orchester, das hinter dem "Eisernen Vorhang" auftrat. Der Bandleader erinnerte sich: "Bei unserem Schlusstitel, dem danach zum Evergreen gewordenen Titel 'Moskauer Nächte' sang immer alles mit." Polydor (Coverscan)
"Musik zum Tanzen, Musik zum Zuhören - ein ziemlich weiter Betätigungsradius. Bayerische Musik, zärtliche, in Sweetsound verpackte Schlagerlieder, flotte Foxtrotts, südamerikanische Rhythmen und Jazz mit ein und derselben Formation zu spielen, setzt allerlei stilistische Wandlungsfähigkeit und instrumentalen Witz voraus." Die 1961 aufgestellte stattliche Bilanz umfasste bis dato rund 500 Schallplatten, etwa 350 Rundfunk-Bandaufnahmen und die Mitwirkung in einer ganzen Reihe von Filmen. Polydor (Coverscan) -
Ausflüge nach "Bella Italia" mit Melodien, die bereits in den 1930er Jahren entstanden: zum einen mit dem Gerhard Winkler-Evergreen "O mia bella Napoli" und zum anderen mit einem Titel, der für Tanzorchester eher untypisch ist. Die "Terrasse am Meer" stammt aus der 4-sätzigen Suite "Südlich der Alpen", die der Komponist Ernst Fischer für großes Orchester schrieb. Vornehmlich Rundfunkorchester hatten es im Repertoire und bei einem breiten Hörerkreis populär gemacht. Polydor (Coverscan)
Viele Solisten und Interpreten haben den Titelsong aus dem Bernardo Bertolucci-Film "Der letzte Tango in Paris" aufgenommen. 1973 entstand diese Zusammenarbeit von Vater und Sohn, die bemerkenswert ist: der Senior am Saxophon und der Junior an der Orgel wurden nicht - wie man vermuten würde - vom eigenen Orchester begleitet; in diesem Fall stand Boris Jojic am Dirigentenpult. Auf der B-Seite präsentierte sich Max Greger jr. als Gesangssolist. Polydor (Coverscan)
"Wer tanzt, hat Freude am Leben" meinte Max Greger, "und eben diese Freude versuchen wir, durch unsere Musik zu steigern". Beim World Cup der Profis, beim Olympischen Tanzturnier, bei Deutschen Meisterschaften oder Diplomatenbällen gab es keine Frage, wer aufspielte: Max Greger war mit seiner Bigband das führende Tanzorchester. Tanzexperten mit Weltruf empfahlen seine Tanz-LPs im "Strictly for Dancing"-Rhythmus. Über Jahrzehnte hinweg... Polydor (Coverscan)
... veröffentlichte Max Greger alljährlich eine entsprechende Tanzplatte. Passend zur Fußball-WM 1974 schlüpfte er mit seinen Musikern sogar in den Fußball-Dress und lud zur "Weltmeisterschafts-Tanz-Party" ein. Polydor (Coverscan)
Max Greger war von 1963 bis 1977 fest beim ZDF verpflichtet. Sein Orchester gab in allen großen Shows den Ton an. Über 200 TV-Musiksendungen sind es geworden. Dazu zählten Publikums-Favoriten wie "Der goldene Schuss", "3 x 9" und "Musik ist Trumpf" oder "Musik, Musik, Musik - Hollywood-Melodien, die die Welt begeistern", in der er Stars wie Daliah Lavi, Freddy Quinn oder Karel Gott begleitete. Polydor (Coverscan) -
Das Konzept, bekannte Titel aus dem Volksmusik-Repertoire in kleiner, swingender Besetzung zu präsentieren, fand zahlreiche Anhänger. 1984 wurde dieses Album mit den beliebtesten volkstümlichen Melodien produziert. "Eigentlich sind wir eine Jazzband", sagte Max Greger, aber auch die Blasmusik gehörte zu seinem Repertoire. Sein Name wurde dann aber oft hinter Pseudonymen versteckt: Hinter "Die Egerländer Kaiserwaldmusik" oder der "Obermenzinger Blasmusik" verbarg sich Max Greger. Polydor (Coverscan)
"Liebe Freunde, meine neueste Tanzplatte möchte ich Ihnen gerne persönlich vorstellen. Ich habe diesmal bewusst klassische Melodien ausgewählt, denn zeitlose Musik ist immer aktuell und Tradition ist gut, wenn sie klingende Freude bereitet und Sie zum Tanzen anregt" schrieb Max Greger 1984 zur LP "Klassisches Tanzvergnügen". Polydor (Coverscan)
"Hallo Max" lautete der Titel einer Langspielplatte, die 1986 zu seinem 60. Geburtstag aufgelegt wurde und die komplette Bandbreite seines Schaffens dokumentierte. "Der Urmünchner ist seit Jahrzehnten im internationalen Showgeschäft erfolgreich wie nur ganz wenige. Heutzutage, ..., wo Namen für Typen und nicht mehr für Persönlichkeiten stehen, ist eine Leistung, wie sie Max Greger hochprofessionell und sehr erfolgreich bietet, die große Ausnahme." Polydor (Coverscan) -
Als 1970 der Pianist des Max Greger-Orchesters erkrankte, kam Hilfe aus der eigenen Familie. Der Sohn Max jr., ebenso Musiker und Komponist, der regelmäßig Auftritte in der süddeutschen Jazz- und Rockszene hatte, sprang ein und wurde für viele Jahre als Pianist, Organist und Sänger Mitglied der Band. Auch darüber hinaus machten Vater und Sohn häufig gemeinsam Musik, wie z. B. die "World Wide Hits", die "Greger & Greger" 1996 aufnahmen. Polydor (Coverscan)
Max Gregers große Liebe gehörte den Bigband-Klassikern, insbesondere den Welterfolgen von Glenn Miller. Immer wieder nahm er Alben mit den großen Hits der Swing-Ära auf. Auf "Night Train - Swing & Jazz forever" präsentierte er die unvergänglichen Melodien einmal nicht mit großem Orchester sondern mit kleiner Besetzung: neben Sohn Max jr. am Klavier gehörten Ernest Harold "Benny" Bailey (Trompete), Rocky Knauer (Bass) und Charly Antolini (Schlagzeug) dazu. Polydor (Coverscan)
Das Wort "Rentenalter" schien in seinem Vokabular nicht zu existieren - ein Leben ohne Musik für ihn undenkbar. Seit 2000 hatte er zahlreiche Gastspiele absolviert. Hierbei war er wieder verstärkt zu Swing und Jazz - seinen musikalischen Wurzeln - zurückgekehrt. Zum 80. Geburtstag erschien nicht nur ein neues Doppelalbum - hinzu kam eine Tournee durch Deutschland, die exakt an seinem Geburtstag am 02. April 2006 in der Philharmonie in München begann und bei der neben Max, Max jr. nun auch... Koch Universal (Coverscan)
... der Enkel Maximilian auftrat - die komplette Greger-Dynastie gemeinsam auf der Bühne! Ein wahrlich besonderes Geschenk zum Jubiläum. Zum Bühnenerfolg gab es ergänzend die drei Generationen ebenso für den heimischen CD-Player. Das "Vater-Sohn-Enkel-Trio" spielte 'Classics of Swing'. Koch Universal (Coverscan)
Die Wege führten Max Greger häufig nach Stuttgart. Als Solist und zugleich Bandleader der SWR Bigband war er dem Haus lange Jahre verbunden. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Swing Legenden", bei der Hugo Strasser und Paul Kuhn ebenso mit von der Partie waren, trat er mehrmals vor stets ausverkauften Sälen auf. Dabei griff er nicht nur zu seiner "Kanne", sondern führte auch als launiger Conférencier durch das Programm. CK Records (Coverscan) -
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