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Seit einem Jahr dominiert Corona unser Leben. Betroffen sind auch viele Schlagerstars wie Bernhard Brink oder Sonia Liebing. Wir fragen sie: Wie haben sie die "Corona-Zeit" bisher verbracht, wie geht es ihnen heute und welche Perspektiven haben sie?

Musiker*innen leben nicht nur von Plattenverkäufen. Zu ihrem Beruf gehört es auch, auf der Bühne zu stehen und vor einem möglichst großen Publikum aufzutreten. Das war in den letzten Monaten nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Der ein oder andere Künstler war sogar selbst an COVID-19 erkrankt - z.B. Nik P. und Laura Wilde.

Bernhard Brink: Keine Auftritte sind Katastrophe für die Schlagerbranche

Im März 2020 hat Bernhard Brink für SWR4 in Mainz ein "Geisterkonzert" gegeben - ohne Publikum und nur für die Kameras. Dass er seit einem Jahr keine Auftritte machen kann, ist für ihn eine "Riesen-Katastrophe". Im Interview erzählt der 68-jährige Schlagersänger, warum er trotzdem ganz gut klar kam und warum er jetzt optimistisch in die Zukunft blickt.

Sonia Liebing: So hat die Sängerin die konzertlose Zeit genutzt

"Ins Leere zu singen war einfach gruselig" - so beschreibt Sonia Liebing ihr Gefühl, ohne Publikum aufzutreten. Die Corona-Zeit ohne Bühnenauftritte hat die Schlagersängerin trotzdem gut zu nutzen versucht. Im Interview kann sie der Zeit nach ihrem Streaming-Konzert in Mainz sogar Positives abgewinnen - besonders was das Verhältnis zu ihren Kindern betrifft.

Vincent Gross: Das Tolle am Job ist einfach weggefallen

Beim SWR4 Sofakonzert in Mainz ist Vincent Gross ohne Publikum aufgetreten. Ungewohnt für einen jungen Sänger wie ihn, der sonst so viel Zuspruch von seinen Fans bekommt. Weil der 24-Jährige ein Optimist ist, hat er in der Zeit ohne Live-Auftritte "die Dinge zu schätzen gelernt, die man hat". Trotzdem hat ihm eines in der Corona-Zeit sehr gefehlt.

Anita & Alexandra Hofmann: 2020 hat sich wie ein Film angefühlt

Anita & Alexandra Hofmann waren beide an COVID-19 erkrankt. Zum Glück sind bei den Schlager-Schwestern und in ihrem Umfeld keine Nachwirkungen geblieben, erzählt Alexandra im Interview. Im Rückblick fühlt sich 2020 für die 47-Jährige wie ein Film an. Zuhause hatte die zweifache Mutter in der Corona-Zeit eine ganz besondere Aufgabe.

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