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Plättchen nehmen, auslegen und möglichst schnell seine Spielscheiben loswerden, darum geht es in "Nova Luna". Die Scheiben kann man dann ablegen, wenn man eine Farbaufgabe auf einem der Plättchen erledigt hat. Diese Plättchen haben nämlich eine von vier Farben. Zusätzlich zeigen sie eine oder mehrere Farbaufgaben. Die besagen, wie viele andere Plättchen in welcher/n Farbe/n an dieses angelegt werden müssen.

Material des Gesellschaftsspiels "Nova Luna" (Foto: Pressestelle, Pegasus/Edition Spielwiese)
Spielmaterial von "Nova Luna" Pressestelle Pegasus/Edition Spielwiese

Gut überlegter Zug

Die zur Verfügung stehenden Plättchen liegen um eine Monduhr - nehmen darf man sich immer nur eines von den nächsten dreien. Damit verlangt das Legespiel eine Wahl, die man sich gut überlegen muss.

Zumal noch eine raffinierte Zeitvariante eingebaut ist. Prinzipiell kann man sagen: Je wertvoller so ein Plättchen ist, desto länger muss man warten, bis man wieder eines nehmen kann. Es kann also durchaus vorkommen, dass die Mitspieler öfters drankommen.

"Nova Luna" kommt mit wenigen Regeln aus, bietet aber genug Spielraum für ein anspruchsvolles Spiel, das aber nicht zu grübellastig daherkommt. Dafür sorgt schon die Auswahl aus maximal drei Plättchen. Wichtig ist auch zu erkennen, wie lange das Spiel noch geht - und welche Aufgaben man überhaupt noch erfüllen kann.