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Branik kocht Vegane Gerichte zum Genießen

Michael Braniks Riecher für Kochtrends führt ihn zur veganen Küche. Wie kocht man ohne Milch, Butter, Eier und Sahne? Vegan-Koch Thomas Adam aus Stuttgart überrascht Branik mit überaus schmackhaften Gerichten. Auf dem Speiseplan steht ein Frischkäse aus Cashewnüssen und gebackene Rote Bete auf Kartoffel-Karottenpüree.

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Schritt-für-Schritt zum veganen Frischkäse

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Frischkäse aus Cashewkernen und dazu Fenchelsalat: So sieht unsere vegane Vorspeise aus. Die cremige Konsistenz und der dezent nussige Geschmack des Frischkäses überzeugen auch Nicht-Veganer. Und so wird er gemacht ...

Frischkäse aus Cashewkernen und dazu Fenchelsalat: So sieht unsere vegane Vorspeise aus. Die cremige Konsistenz und der dezent nussige Geschmack des Frischkäses überzeugen auch Nicht-Veganer. Und so wird er gemacht ...

Cashewkerne für ein paar Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen. Wasser abgießen, Zitronensaft, Pflanzensahne, Salz und Pfeffer dazugeben.

Mit dem Mixstab pürieren, bis eine homogene Masse entsteht. Mit Zitronensaft abschmecken. Wem die Masse zu fest ist, der gibt noch einen Schuss Pflanzensahne dazu.

Abschmecken mit Pfeffer und Salz. Schnittlauch und Lauchzwiebeln kleinschneiden und mit einem Löffel untermischen.

Für den Salat, Fenchelknolle von Grün befreien. Mit dem Küchenhobel die Knolle fein hobeln.

Aus weißem Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Saft eine Salatsauce machen. Den gehobelten Fenchel darin marinieren.

Fenchelsalat auf der Mitte des Tellers platzieren. Aus dem Cashew-"Frischkäse" mit zwei Löffeln oder einem Eisportionierer Nocken formen und links und rechts vom Fenchel anrichten. Mit Wildkräutern dekorieren. Wir wünschen guten Appetit.

Ein Frischkäse, der so aussieht und so schmeckt, aber einzig und allein aus dem Mus der Cashewnuss besteht. Seine Cremigkeit erhält er durch einen Schuss Pflanzensahne. Unter diesem Begriff sammeln sich von der Sojasahne über Kokossahne bis zur Reissahne die unterschiedlichsten Produkte. Machen Sie einen Ausflug in den Bioladen und lernen Sie eine ganz neue Warenwelt kennen.

Ein farbenfrohes Hauptgericht

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Schritt-für-Schritt zur Roten Bete mit Kartoffelstampf

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Als Hauptgericht gibt es gebackene Rote Bete auf Kartoffel-Karotten-Kurkuma-Stampf mit Kokos-Currysauce, Radieschensprossen, Macadamiabrösel und Erdbeer-Chillipürée. Klingt kompliziert, ist aber einfach zuzubereiten. Und so geht's ...

Als Hauptgericht gibt es gebackene Rote Bete auf Kartoffel-Karotten-Kurkuma-Stampf mit Kokos-Currysauce, Radieschensprossen, Macadamiabrösel und Erdbeer-Chillipürée. Klingt kompliziert, ist aber einfach zuzubereiten. Und so geht's ...

Rote Bete waschen und von Grün und Wurzel befreien. Die Knolle auf ein Stück Alufolie legen und mit Rohrzucker, Vanille, Zimt und geräuchertem Paprikapulver bestreuen.

Alufolie um die Knolle einschlagen und am oberen Ende zu einem Säckchen zudrehen. Die Knollen in eine feuerfest Form geben und bei ca. 200 Grad je nach Größe der Knollen für 50-70 Minuten im Ofen schmoren.

Kartoffeln und Karotten schälen und kleinschneiden. Mit Kokosmilch und Wasser weichkochen. Die Flüssigkeit abgießen, aber nicht wegschütten. Kartoffeln und Karotten stampfen und die abgegossene Kokosmilch langsam wieder dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel würzen.

Für die Sauce einen halben Liter Kokosmilch aufkochen und mit scharfem Curry, Salz und Pfeffer würzen und je nach Belieben mit Stärke binden.

Jetzt kommt Farbe ins Spiel: Die Erdbeeren mit einer kleinen Prise Chilipulver pürieren.

Die Macadamianüsse in einem Gefrierbeutel mit einem harten Gegenstand zerstoßen.

Kartoffel-Karotten-Stampf in der Mitte des Tellers anrichten, die Rote Bete auf das Pürée setzen. Sauce um das Pürée gießen. Etwas Erdbeerpürée auf die Sauce geben. Mit den Sprossen und Macadamiabröseln garnieren.

Das Hauptgericht lässt Ihnen Augen und Mund überlaufen: Auf kurkumagelbem Kartoffel-Karotten-Stampf thront eine gebackene Rote Bete. Ihr Rot wird nur noch von der Erdbeersauce mit Chili übertrumpft. Eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Rezeptur. Aber Sie werden begeistert sein.

Die Gerichte in der schnellen Übersicht:

Schwierigkeitsgrad:leicht
Zeitaufwand:ein bis zwei Stunden
Das Besondere:Ein vollständiges Menü ohne tierische Eiweiße, dafür mit überraschenden Geschmackserlebnissen

Zur Person: Thomas Adam

Michael Branik und Thomas Adam

Michael Branik (li.) und Thomas Adam

"Wir wollen kein Leid auf dem Teller!", sagt Thomas Adam und erklärt damit den Schritt, den er und sein Küchenpartner Alexander Körle vor drei Jahren zur veganen Küche gegangen sind. Davor hatten sie bereits zwei Jahren vegetarisch gekocht.

An die Zeit vor 16 Jahren, als sie die typisch schwäbische Gaststube übernommen haben und auch so kochten, erinnert heute nur noch das Schweinchen in der Butzensscheibe. Das vegane Restaurant "Körle & Adam" hat sich schnell einen Namen gemacht und freut sich über enormen Zuspruch. Gäste und Restaurantkritiker sind sich einig: Das ist vegane Küche auf hohem Niveau.

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