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Die Vielfalt und auch die Anzahl der Insekten gehen seit Jahren zurück. Besonders betroffen sind davon die Bienen, Wildbienen und andere Kleinst-Insekten, Volker Kugel weiß was zu tun ist.

Jeder, der einen Garten, Balkon oder eine Terrasse hat kann etwas für die Insektenvielfalt tun und das ohne großen Aufwand! Grundsätzlich geht es darum, den Insekten das ganze Jahr über ein möglichst gleichmäßiges Nahrungsangebot bereitzustellen. Offene Blüten, die ungefüllt sind, bieten den Insekten die beste Chance, an den Pollen der Blüten zu kommen. Mit dicht gefüllten Blüten tun sich die Insekten dagegen schwer.

SWR4 Gartentipp Insektenfreundliche Pflanzen

Pompon-Dahlien (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/imageBROKER)
Natürlich sind die prächtigen, dicht gefüllten Pompon-Dahlien mit ihren Blütenbällen eine Zierde fürs Beet. Wer den Insekten Gutes tun will, pflanzt aber lieber halbgefüllte oder einfache Sorten an... picture alliance/imageBROKER Bild in Detailansicht öffnen
... Die sogenannten Bishop-Dahlien sehen ganz bezaubernd aus. Sie bleiben kompakt mit nur 80 cm Höhe, haben dekorative Blätter, kleine, ungefüllte Blüten in unterschiedlichen Rottönen – und lassen Insekten an sich ran! Imago imago images / imagebroker/de Cuveland Bild in Detailansicht öffnen
Auch bei den Rosen gilt: Ungefüllte Sorten mit ihren offenen Blüten wirken einladend auf Insekten. Red Meidiland, eine dunkelrote Bodendeckerrose, ist außerdem sehr robust, pflegeleicht und sieht toll aus. Imago Imago stock&people - Bild in Detailansicht öffnen
Auch die meisten einmal blühenden Wildrosen sind sehr insektenfreundlich. Hier zum Beispiel die Rosa Glauca. Getty Images - hekakoskinen Bild in Detailansicht öffnen
Auch die Chinesische Goldroseist ein Plus für Insekten. Getty Images - rbiedermann Bild in Detailansicht öffnen
Die Vanilleblume eignet sich perfekt für den Balkonkasten oder einen Pflanzkübel. Imago imago images / Redeleit Bild in Detailansicht öffnen
Wer im Mai seine Kästen und Kübel mit Sommerblumen bepflanzt, sollte auf jeden Fall auch gute Bienenpflanzen mit einplanen – zum Beispiel auch das Eisenkraut. Imago imago images/Peter Widmann Bild in Detailansicht öffnen
Auch bei Stauden und Gehölzen kann man den Insekten etwas Gutes tun, zum Bespiel mit dem prächtigen Sommerflieder. Getty Images - Pavel Sergijchuk Bild in Detailansicht öffnen
Die Bartblume ist ein echter Spätblüher. Getty Images - sebastianosecondi Bild in Detailansicht öffnen
Bei der Kornelkirsche handelt es sich dagegen um einen Frühblüher. Getty Images - Eileen Kumpf Bild in Detailansicht öffnen
Die Fetthenne gibt es in verschiedenen hohen und niedrigen Varianten. Imago imago images/Harald Lange Bild in Detailansicht öffnen
Die Katzenminze gibt es in blau und in weiß. Getty Images - ikuyan Bild in Detailansicht öffnen

Sie müssen im Garten oder auf der Terrasse nicht ganz auf einzelne Hingucker mit gefüllten Blüten verzichten. Um das Nahrungsangebot für die Insekten allgemein zu verbessern, sollten Sie eine ausgewogene Mischung aus gefüllten und ungefüllten Blüten anbieten.

Die beliebte Forsythie hat zwar tolle gelbe, ungefüllte Blüten, aber leider sind ihre Blüten unfruchtbar und enthalten keinen Pollen oder Nektar. Ein Wort noch zu den beliebten Geranien. Die sehen zwar toll aus, sind aber keine Hilfe für Bienen, Hummeln und Wildbienen. Auch hier heißt die Devise: Die gute Mischung machts!

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SWR4 Experte Volker Kugel

SWR4 Gartenexperte Volker Kugel ist im Hauptberuf Direktor des Blühenden Barocks in Ludwigsburg und damit Chef einer der schönsten Gärten Deutschlands.  mehr...