Kurz gemeldet

  1. Leibstadt Vorerst keine Verpackungsanlage für Atommüll

    Die Schweiz hat ihre Pläne zum Bau einer Atommüllverpackungsanlage in Leibstadt vorerst auf Eis gelegt. Der Bau einer sogenannten "heißen Zelle" sei zwar technisch möglich, so der Schweizer Bundesrat, doch noch sei unklar, welche Vorteile sich daraus ergeben würden. Die Betreiber würden deshalb auf die genauere Prüfung dieser Pläne verzichten. Das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt steht unmittelbar am Rhein bei Waldshut. Landrat und Bürgermeister des Landkreises Waldshut hatten in Bern und Berlin gegen eine "heiße Zelle" unmittelbar in Flussnähe protestiert.  mehr...

  2. Kreis Waldshut Gerichtsurteil gegen Hühnerzüchter wegen Tierquälerei

    Das Amtsgericht Waldshut-Tiengen hat einen Hühnerzüchter aus dem östlichen Teil des Landkreises Waldshut wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Gericht spricht von katastrophalen Zuständen auf dem Hof. Zur genauen Höhe der Geldstrafe machen die Justizbehörden keine Angaben. Auf dem Hof leben 3.000 Hühner. Etwa ein Viertel davon unter katastrophalen Umständen, so die Staatsanwaltschaft. Die Beschreibungen aus dem Stall sind extrem: Der Boden sei zum Teil knietief mit nasser Gülle und toten Hühnern bedeckt gewesen. Die Nester und die Rille, in der die Eier aus den Nestern abrollen, bis zum Rand voll mit Dreck und Kot. Selbst in den Futtereinrichtungen habe man Kot und tote Tiere gefunden. Auch das Veterinäramt wurde eingeschaltet und ist mit dem Fall befasst.  mehr...

  3. Lörrach Schuster sieht Chancen bei Rückführung von Islamisten

    Der Lörracher CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster hat Verständnis für die Rückführung militanter Islamisten nach Deutschland. Die Türkei plant IS-Anhänger mit deutschem Pass abzuschieben; eine erste siebenköpfige Familie wird am Donnerstag in Deutschland erwartet. Die Behörden seien gut darauf vorbereitet, so der Obmann im Innenausschuss Schuster im Deutschlandfunk. Zwar bezeichne er die rückkehrende Familie nicht als ungefährlich, immerhin waren sie mit einer bestimmten Gesinnung und Motivation ausgereist. Aber es seien keine hochgradig schwerwiegenden Fälle, denn die Familie sei nicht in Syrien gewesen und habe auch nicht an Kampfhandlungen teilgenommen. Es sei aber dennoch ein schwieriger Fall, weil die Personen jetzt durch die Sicherheitsbehörden zu überwachen sind. Trotzdem biete er auch die Chance, mithilfe des behördlichen Deradikalisierungsprogramms ihre Gefährlichkeit zu mindern.  mehr...

  4. Straßburg Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt

    Nach dem Terroranschlag in Straßburg im vergangenen Jahr haben Stadt und Präfektur ein verändertes Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt vorgestellt. Risiken würden aber bleiben, so die Verantwortlichen. Die große Insel, auf der Straßburgs Altstadt liegt, wird in diesem Jahr über 16 Brücken erreichbar sein. Es gibt damit drei Zugänge weniger als vor dem Anschlag und an den bestehenden Eingängen soll während der Marktzeiten noch genauer kontrolliert werden. Während der Nacht ist die Insel allerdings frei zugänglich. Die Sicherheitsbehörden setzen dann auf 400 Überwachungskameras. Stadt und Präfektur haben zudem entschieden, dass alle Straßenbahnstopps im Gebiet während des Weihnachtsmarkts entfallen, Demonstrationen würden nicht genehmigt, hieß es. Mit kostenlosen Bus- und Bahn-Tickets für Polizisten will die Stadt auch rund um die Veranstaltung für mehr Sicherheit sorgen. Beamte, die in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seien, könnten im Fall der Fälle eingreifen, egal ob sie im Dienst seien oder nicht.  mehr...

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