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  1. Friedrichshafen ZF-Chef Scheider schließt Stellenabbau langfristig nicht aus

    Der Vorstandsvorsitzende des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen schließt den Verlust von Arbeitsplätzen in Deutschland längerfristig nicht grundsätzlich aus. ZF-Chef Wolf-Henning Scheider sagte dem Südkurier: "Es kann sein, dass wir uns in den nächsten Jahren darauf einstellen müssen, dass das deutsche Exportmodell, beispielsweise aufgrund von Zöllen, nicht mehr funktioniert." Dann, so Scheider, müsse die Produktion stärker in Länder verlagert werden, in denen die Fahrzeuge gebaut werden. Aus heutiger Sicht bleibe das Beschäftigungsniveau von rund 50.000 ZF-Mitarbeitern in Deutschland aber bestehen. Im momentanen Abschwung komme man mit Maßnahmen wie der Streichung von Schichten, Schließtagen oder dem Abschmelzen von Arbeitszeitkonten zurecht, so Scheider. Für die kommende Woche haben die ZF-Betriebsräte wie berichtet zusätzliche Betriebsversammlungen einberufen.  mehr...

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