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Die Radtour führte Sabine Gronau in den Naturpark Stromberg-Heuchelberg.

Die Tour hat SWR4 Hörer Heinz Schlittenhardt aus Diefenbach, einem Teilort von Sternenfels, vorgeschlagen. Ambitionierte 43 Kilometer lang führt der Weg von seinem Heimatort zum Michaelsberg über Tripsdrill nach Cleebronn und Zaberfeld.

Die Bilder der Tour

Die Bilder der Tour im Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Unterwegs - Radtour mit Sabine Gronau durch den Naturpark Stromberg-Heuchelberg (Foto: SWR, Foto: Tine Rotter)
Sabine Gronau mit Tippgeber SWR4 Hörer Heinz Schlittenhardt Foto: Tine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Diefenbach im Sonnenmorgen zeigt sich idyllisch Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Links das Fallobst, rechts der Blühstreifen - so kann man gut radeln Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Der Wein ist fertig für die Lese Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Gerade Streckenverlauf, eben, bestes Wetter - ideale Bedingungen für Radler Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Doch dann warten doch die ersten Weinberge und Sabine Gronau wird sich anstrengen müssen - der Naturpark Stromberg-Heuchelberg hat seine Höhenmeter Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Und auf einmal beginnt der Wald und genau hier sagt das Navi: "Links abbiegen" - das ist problematisch :-) Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Baumriesen und winziges Rad - Unter Mammutbäumen kommt man sich doch winzig vor... Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Die Tafel erläutert, warum hierzulande überhaupt Mammutbäume gepflanzt wurde - alles geht auf einen Erlass von König Wilhelm I. aus dem Jahre 1864 zurück... Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Ein toller Ausblick am Weißen Steinbruch, trotz leichter Trübung. Sabine Gronau (r.) genießt das Panorama mit ihrer Zufallsbekanntschaft Christina, die das Gebiet heute durchwandert. Foto: Christine Rotter / Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Erste Orientierung bietet eine Tafel auf der Aussichtsplattform Foto: Christine Rotter / Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Ein wunderbarer Blick ins Zabergäu Foto: Christine Rotter / Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Der Weiße Steinbruch Pfaffenhoffen war auch Fundort spektakulärer Fossilien Foto: Christine Rotter / Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
In einer Lore finden sich Stücke des hier abgebauten Stubensandsteins, der für Gebäude oder im Straßenbau verwendet wurde oder als "Stubensand" zum Fegen und Scheuern von Holzböden verwendet wurde... Foto: Christine Rotter / Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Mit einer Lore wurde der Sandstein abtransportiert. Bis 1914 wurde hier der Stein gewonnen. Foto: Christine Rotter / Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Sabine Gronau meldet sich direkt ins Funkhaus und schildert ihre Eindrücke. Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Das Rad parkt inzwischen im Schatten der Bäume - aber gleich geht's weiter in Richtung Cleebronn. Foto: Christine Rotter / Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
An Fernsicht herrscht wirklich kein Mangel auf dieser Tour durch den Naturpark Stromberg-Heuchelbach. Foto: Christine Rotter/Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Auch Steinbrüche oder deren Überreste finden sich hier genügend... Foto: Christine Rotter/Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Unten im Tal (schlecht zu sehen, weil es zu diesig ist) schreien die Kinder vor Vergnügen: Der Vergnügungspark Tripdrill ist nahe. Foto: Christine Rotter/Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Nach kurzem Zögern entscheidet sich Sabine Gronau doch gegen den "Promilleweg" und setzt ihre Tour wie geplant fort. Aber was sich wohl dahinter verbergen mag? Foto: Christine Rotter/Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Sabine Gronau am Michaelsberg. Hier kämpfte einst der Heilige Bonifatius mit dem Teufel persönlich, als ihm der Erzengel Gabriel zu Hilfe kam. Eine Feder aus den Flügeln des Engels behielt der Heilige zurück, sie wurde zum Ziel zahlreicher Wallfahrer. Foto: Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Lernen, wenn es um den Wein geht - hier finden Interessierte Tafeln, die die angebauten Rebsorten erklären. Foto: Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Rebenkunde im Naturpark Stromberg-Heuchelberg Foto: Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Abgerntete Äcker, volle Reben an den Stöcken - der Herbst zeigt sich deutlich. Foto: Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Die Sonnenblumen können das Verschwinden ihrer großen Schwester hinter den Wolken nicht ganz wettmachen. Foto: Sabine Gronau Bild in Detailansicht öffnen
Wasserspeier in Weiler Foto: Sabine Gronau / Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Allein auf der Straße - Sabine auf dem Weg zur Ehmetsklinge. Foto: Sabine Gronau / Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Bei Sonnenschein ein gut besuchter Ort - der Badesee Ehmetsklinge Foto: Sabine Gronau / Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Sabine Gronau verzichtet heute auf einen Sprung in den kühlen See... Foto: Sabine Gronau / Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Holzrahmen mit Naturbild zur "Wasserwelt Zaberfeld"... Foto: Sabine Gronau / Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen
Mit Seeblick: Abschluss bei einem Stück Kuchen und einem Kaffee für SWR4 Radlerin Sabine Gronau Foto: Christine Rotter Bild in Detailansicht öffnen

Das Fazit der Tour, gezogen von Sabine Gronau

Bemerkenswert, wie Baden-Württemberg es immer wieder schafft, zu erfreuen und zu überraschen. Eine Tour, die in einem Ort namens Sternenfels startet, klingt schon mal verheißungsvoll und sie hat auch tatsächlich alles, was eine abwechslungsreiche Radtour bieten kann: 

  • Viel Landschaft von der Streuobstwiese bis zum Weinberg, von Mammutbäumen bis zum Freizeitpark und vom Wald-Radweg bis zum Stausee mit Strand. 
  • Tolle Aussichten: vom weißen Steinbruch hinab ins Zabergäu und weit darüber hinaus. Dann der Rundblick am Michaelsberg über die Weinberge, das Panorama am Freizeitpark Tripsdrill, schön in Hörweite und später noch der Blick übers Wasser der Ehmetsklinge. 

Und nicht zuletzt: Nette Menschen wie unser Tippgeber Heinz Schlittenhardt und seine Radlerfreunde, Christina aus Kirchheim am Neckar, die mir erzählte, dass sie in diesem Urlaub Baden-Württemberg gegen Bilbao getauscht hat. Oder Sven und Markus, die beiden Forstleute, die an der Zaber vom Hebekran aus Bäume putzen, damit den Radlern auf dem Zaberradweg im Herbst keine Äste auf den Kopf fallen. 

Abgerundet durch perfektes Radwetter, warm und leichter Wind, ein bisschen wärmende Sonne und immer den Duft des Spätsommers in der Nase. Die Bäume im Wald, die Blumen entlang der Blühstreifen, die Äpfel an den Bäumen oder schon auf der Wiese liegend und der ultimativer "Sommerduft", die Pommes im Kiosk am Stausee Ehmetsklinge. Die Tour war wie ein kleiner Urlaub.

Der Tourplan: Über den "mittleren Rennweg" zum Michaelsberg

Landschaft im Naturpark Stromberg-Heuchelberg Der Michaelsberg und die Michaelskirche bei Cleebronn (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / imageBROKER/Markus Lange)
Der Michaelsberg und die Michaelskirche bei Cleebronn picture alliance / imageBROKER/Markus Lange

Über den "mittleren Rennweg", einem Rundweg, geht’s durch das Zabergäu. Die liebliche Landschaft hat es in sich, was die Höhenmeter angeht und ist vom Weinbau geprägt.

Das große Ziel der Radtour ist der 394 m hohe Michaelsberg, dem Wahrzeichen des Zabergäus. Dort wird seit über 1200 Jahren Wein angebaut, das Gebiet gehört zur Großlage Heuchelberg. Angebaut werden Lemberger, Trollinger, Riesling und Kerner.

Landschaft im Naturpark Stromberg-Heuchelberg Freizeitpark Tripsdrill (Foto: Naturpark Stromberg-Heuchelberg / Foto Matthias Dreizler)
Ein Blick vom Michaelsberg auf den Freizeitpark Tripsdrill Naturpark Stromberg-Heuchelberg / Foto Matthias Dreizler

Halt am Weißen Steinbruch

Doch vor dem Michaelsberg steht als erster Haltepunkt der Weiße Steinbruch an. Südlich von Pfaffenhofen am Höhenkamm des Stromberges gelegen, wurde hier früher Stubensandstein abgebaut. Bekannt wurde der ehemalige Steinbruch durch seine Funde von Fossilien, darunter Dinosaurier und urzeitliche Krokodile. An der Bergkante gibt es eine Aussichtsplattform, von der aus die Fernsicht über das gesamte Zabergäu und weite Teile des Heilbronner Neckarlandes bis zu den Höhen des Odenwalds reicht.

Später am Michaelsberg freuen wir uns auf den spektakulären Blick auf den Erlebnispark Tripsdrill mitsamt Wildparadies. Auf einer Fläche von 77 ha sind etwa 100 Attraktionen, zoologische Anlagen und Museen zu finden.

Die Ehmetsklinge im Frühnebel (Foto: Pressestelle, Naturpark Stromberg-Heuchelberg )
Die Ehmetsklinge im Frühnebel Pressestelle Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Der Rückweg über Cleebronn und Zaberfeld

Von Tripsdrill führt die Radroute über Cleebronn, Güglingen an der Zaber entlang nach Zaberfeld. Unter dem Motto „Wein, Wald, Wohlfühlen“, lädt das Naturparkzentrum am Zaberfelder Stausee Ehmetsklinge die Besucher ein. Von dort aus führt die Route zurück nach Sternenfels. 

Unterwegs Mit dem Rad das Land erkunden

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