STAND
AUTOR/IN

Maria Beig war Chronistin der bäuerlichen Lebenswelt. Am 8. Oktober wäre sie 100 Jahre alt geworden. In dem Hörspiel begleitet sie der Hörer auf ihrem weiten Weg zu sich selbst.

Audio herunterladen (49,9 MB | MP3)

In dem ihr eigenen, ganz direkten Stil erzählt Maria Beig ein Leben, das kurz nach dem Ersten Weltkrieg anfängt und fast bis in unsere Gegenwart reicht. Als siebtes von mehr als einem Dutzend Kindern wird die Erzählerin auf einem oberschwäbischen Bauernhof geboren – ihre Kindheit und Jugend ist hart. Dass es das Leben der Autorin selbst ist, deren »Lebensweg« so lapidar geschildert wird, macht alles noch authentischer, zwingender. Der Zweite Weltkrieg spielt eine tragische Rolle. Konsequenzen einer Liebe verändern alles, was nach dem Krieg kommt. Umwege prägen das Schicksal einer Frau, die erst jetzt, im hohen Alter, zu einem Ich finden und Dinge aussprechen darf, die lange ihr Geheimnis blieben. Und so begleiten wir die Figur, die Maria Beig heißt, auf ihrem weiten Weg zu sich selbst.

Hörspielbearbeitung und Regie: Felicitas Ott  
Ins Schwäbische übersetzt und gesprochen von Dietlinde Ellsässer

Die Autorin

Geboren am 8. Oktober 1920 in Senglingen, gestorben am 3. September 2018 in Friedrichshafen, wuchs Maria beig in einer kinderreichen oberschwäbischen Bauernfamilie auf. Nach der Ausbildung zur Hauswirtschaftslehrerin war sie im Schuldienst tätig. Sie heiratete und zog nach Friedrichshafen.

Nach ihrer vorzeitigen Pensionierung veröffentlichte sie mit überaus großem Erfolg ihre ersten Romane, »Rabenkrächzen« und »Hochzeitslose«. Für ihr umfangreiches Werk erhielt sie u. a. den Alemannischen Literaturpreis, die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, den Literaturpreis der Stadt Stuttgart sowie den Johann-Peter-Hebel-Preis.

STAND
AUTOR/IN