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Bilderstrecke Die besten Plattencover von Lena Valaitis

Lena Valaitis Plattencover (Foto: SWR, Philips (Coverscan))
Am 13. Juli 1970 stand ihre erste Platte in den Geschäften: "Halt’ das Glück für uns fest" - eine Cover-Version des Milva-Titels "Le stagioni dell’amore". Wenig später hatte sie in der ZDF-Drehscheibe ihren ersten Fernseh-Auftritt. Philips (Coverscan)
Ein Jahr später gelang ihr die erste Hitparaden-Notierung mit "Ob es so oder so oder anders kommt" (Original: Melanie "Nickel Song"). Dieser Erfolg fand auch Eingang… Philips (Coverscan)
…in ihr Langspielplatten-Debüt von 1972, das im Rahmen der Serie „Die Welt der Stars & Hits“ erschien und ihre bisherigen Single-Veröffentlichungen zusammenfasste. Fontana (Coverscan)
Mit ihrem neuen Produzenten Jack White gelang mit "So wie ein Regenbogen" ein Hit, der bereits vor der Veröffentlichung von der Fachwelt großes Lob erhielt. Weitere erfolgreiche Schlager der Jahre 1973/74 waren "Bonjour mon amour" oder "Wer gibt mir den Himmel zurück". Alle waren auf der gleichnamigen LP zu finden, der als Bonus ein farbiges Lena Valaitis-Riesenposter beigelegt war. Philips (Coverscan) -
1976 kam nicht nur Lena, sondern auch José, der Straßenmusikant. Dieser eröffnete die hier gezeigte Langspielplatte, die ein breites Spektrum aufwies. Es reichte von Musik von Mikis Theodorakis, dem Jacques Brel-Chanson "Ne me quitte pas" in deutscher Sprache bis hin zum Evergreen "Lili Marleen". Ein Lied aus dieser Produktion wurde beim Publikum besonders beliebt: mit ihrer Fassung des Volksliedes „Amazing Grace“ unter dem Titel "Ein schöner Tag" gelang ein Dauerbrenner. Ariola (Coverscan) -
Neue Töne und Farben präsentierte Lena Valaitis auf ihrem 1977er-Album "…denn so ist Lena". Sie belegte, dass sie nicht "nur" Schlager singen konnte. "Willkommen" aus dem Musical "Cabaret" eröffnete die Produktion, unter der auch eine Cover-Version des Barbra Streisand-Evergreens "A star is born" zu finden war. Im Fernsehen präsentierte sie in der ZDF-Hitparade ihre neueste Single "…denn so ist Jo" - im aktuellen Disco-Sound -, die ebenfalls auf hier gezeigten Album zu finden war. Ariola (Coverscan) -
Das Stimmungslied "Heinz, lass‘ doch die Pauke steh’n" fällt aus dem Rahmen. Lena Valaitis dachte, es handele sich um eine Probeaufnahme und war über die Veröffentlichung überrascht. Die Künstlerin trug es nie öffentlich vor. Die B-Seite "Marco" lag ihr sicher mehr am Herzen. Das Lied beschäftigt sich mit den Problemen und Freuden eines heranwachsenden Kindes. Als der Titel herauskam, war sie wenige Jahre zuvor Mutter geworden und ihr Sohn hörte ebenfalls auf den Namen "Marco". Ariola (Coverscan)
Lena Valaitis verglich ihren Beruf mit dem eines Blumenhändlers: "Schlager sind wie Blumen. Eine gewisse Zeit erfreuen sie uns, dann welken sie und man hat das Verlangen nach frischen, neuen". "Ich spreche alle Sprachen dieser Welt" zählt zu der Gattung der Schlager, die den Sprung zum Evergreen geschafft haben. Die TV-Premiere fand am 05. Januar 1978 vor 20 Millionen Zuschauer in der Hans Rosenthal-Sendung "Dalli Dalli" statt. Ariola (Coverscan)
Mehr als ein Jahr ging ins Land, seitdem die letzte LP-Produktion von Lena Valaitis auf den Markt kam. Einer der Gründe war der Produzentenwechsel zum neuen Kreativ-Team Michael Holm und Rainer Pietsch. Immer wieder hatte man ausgewählt, aufgenommen, verworfen oder geändert. Der LP-Titel „Nimm es so, wie es kommt“ täuscht - wenn man ihn auf das neue Album bezog. Handel und Medien waren sich einig, dass diese Platte die Künstlerin auf dem Höhepunkt ihres Schaffens zeigte. Ariola (Coverscan) -
Nach ihrem Grand Prix-Erfolg mit "Johnny Blue" avancierte die Künstlerin 1981 auch auf internationalem Parkett zum Star. Bereits bei der Abschlussparty des Eurovision Song Contest in Dublin wollten Show-Experten aus ganz Europa sie verpflichten. Ein besonderes Kompliment machten die Briten: in einer Zeitung stand "We love Johnny" zu lesen und so wurde auch die englische Fassung des Ralph Siegel-Hits zum Erfolg. Ariola (Coverscan) -
Zur Fußball-WM 1982 in Spanien nahm die Nationalmannschaft mit Michael Schanze die LP "Olé Espana" auf. Der Komponist Ralph Siegel war begeistert: "Ich hätte nie geglaubt, dass wir sechzehn Titel an einem Tag auf Band kriegen würden. Wir schafften es in sechseinhalb Stunden!". Die Verkäufe der LP rechtfertigten die Auszeichnung mit einer "Goldenen Schallplatte". Lena Valaitis wurde als Stargast verpflichtet und als Single erschien "Highland oh Highland". Ariola (Coverscan) -
1982 arbeitete sie erneut mit Jack White zusammen. Die LP "Lena" beinhaltete neue Töne und war hörbar rockiger. Vorab erschien "Gloria", das mit Umberto Tozzi in Italien bereits ein Hit war. Über das Ergebnis sagte die Sängerin: „Ich habe mich selten zuvor mit einer LP so nahtlos identifiziert. Nur von einer "neuen Valaitis" will ich nichts wissen. Schließlich finden sich auf dem Album wenigstens ebenso viele sanfte Songs wie rockig angelegte". Ariola (Coverscan) -
"When the rain begins to fall“ mit Jermaine Jackson und Pia Zadora war 1984 ein Welterfolg. Die deutsche Version dieses Hits, bei dem Peggy March als Co-Autorin mitwirkte, sang Lena Valaitis zusammen mit Costa Cordalis. In ihrer Discographie finden sich übrigens immer wieder mal männliche Duettpartner, beispielsweise Michael Schanze (in spanischer Sprache!), Rex Gildo, Hansi Hinterseer oder Roland Kaiser. Ariola (Coverscan) -
Apropos Männer - dass diese ’ne verrückte Erfindung sind, stellte sie 1987 augenzwinkernd fest. Den Text zu der flotten Melodie hatte sie selbst geschrieben. Ihren Einstand als Texterin gab sie ein Jahr zuvor mit dem Titel "Mein Schweigen war nur Spiel". Bellaphon (Coverscan) -
1992 nahm Lena Valaitis an der Deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil und belegte mit "Wir seh’n uns wieder" einen respektablen 3. Platz. Der Titel wurde von Ralph Siegel geschrieben, der hier unter seinem Pseudonym "Peter Starkowski" firmierte. Die Titelzeile könnte man auch als eine Art Versprechen deuten, denn ein Jahr später zog sie sich aus dem Showgeschäft zurück. Ariola (Coverscan) -
2005 erschien die Retrospektive "Die schönsten Jahre". Neben neuen Titeln wie "Morgen soll die Hochzeit sein" oder "Still rinnt die Zeit" (Original: „Scarborough Fair“) gab es auch ein Wiederhören mit Aufnahmen, die zu heimlichen Publikumslieblingen wurden: "Immer die schönen Träume" von 1975 oder auch "Im Regen kann man keine Tränen seh’n" - ihre Fassung der Filmmusik zu "Der Pate". Als Bonustrack veröffentlichte sie ein Volkslied in litauischer Sprache. White Records (Coverscan) -
Mit der deutschen Version des Soundtracks zum Kino-Erfolg „Pearl Harbor“ startete Lena Valaitis 2001 ihr Comeback. Mit von der Partie waren wieder Jack White als Produzent und ihr Ehemann Horst Jüssen als Texter. White Records (Coverscan) -
Das 40jährige Bühnenjubiläum 2010 wurde von der CD "Liebe ist" begleitet. Bekannte Radio-Hits aus dieser Produktion waren "Du bist nicht allein" oder "100 Jahre Frühling". Besonders beim Anhören von "Und ich rufe Deinen Namen" kann man autobiographische Züge heraushören. Der Text lässt den Rückschluss zu, dass sie mit diesem Lied den Tod ihres Ehemannes Horst Jüssen, der 2008 im Alter von nur 67 Jahren verstarb, verarbeitete. Gloriella Music (Coverscan) -
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