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Bilderstrecke Die besten Cover von Doris Day

Doris Day Plattencover (Foto: SWR, Decca (Coverscan))
Ihre Gesangskarriere startete 1939 als Sängerin in diversen Big Bands. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Orchester von Les Brown, mit dem sie bereits als Teenager erstmals auftrat, war von Erfolg gekrönt. 1945 gelangen ihr mit dieser Bigband zwei Nummer 1-Hits: „My dreams are getting better all the time“ und vor allem „Sentimental Journey“. Diese Platte erreichte den Goldstatus und entwickelte sich zu einer Art Hymne bei allen an Heimweh leidenden Soldaten auf der ganzen Welt. Decca (Coverscan)
1947 erhielt sie einen eigenen Plattenvertrag und ein Jahr später gelang mit der Jule Styne-Komposition "It’s magic" aus ihrem Leinwand-Debüt "Romance on the high seas" erstmals als Solistin der Sprung auf den Hitparaden-Thron. "You’re my thrill" - ihre erste Langspielplatte - folgte 1949. Hier erhielt sie bei einigen Aufnahmen Unterstützung von "The Mellomen". Dieses vielbeschäftigte Männerquartett war ebenso auf Platten von u. a. Bing Crosby und Elvis Presley zu hören. Columbia (Coverscan) -
Die frühen LPs von Doris Day erschienen noch im damals gängigen 25 cm-Format, auf denen meist acht Titel Platz fanden. Nach den Soundtracks zu „Tea for two“ und „Young man with a horn“ stand 1951 die Musik zum Film „Lullaby of Broadway“ in den Geschäften, ein Potpourri aus bekannten Songs und einer sentimentalen Romanze. An der Seite von Gene Nelson fegte sie als Revuegirl, das seine heruntergekommene Mutter sucht, mit ihrer üblichen Sprunghaftigkeit und Begeisterung durch den Film. Columbia (Coverscan) -
"Secret Love" aus ihrem Film "Calamity Jane" stürmte in den Jahren 1953/54 die Hitparaden und zählt heute zu den größten Hits der 1950er Jahre. Der Song eröffnete auch das Programm der 1954er-LP "Day Dreams", dessen Repertoire sich aus Solo-Aufnahmen von Doris Day und Frank Sinatra zusammensetzte. Eine erste Zusammenarbeit ... Philips (Coverscan) -
... mit Sinatra datiert bereits von 1949, als sie im Duett den Song "Let’s take an old-fashioned walk" aus dem Irving Berlin-Musical "Miss Liberty" sangen. 1954 drehten sie gemeinsam den Film "Young at heart", dessen Soundtrack ebenfalls auf Platte erhältlich war. Columbia (Coverscan) -
Im Jahr 1951 trafen sich Doris Day und Alfred Hitchcock in Hollywood und der Starregisseur äußerte den Wunsch, sie für einen seiner nächsten Filme zu verpflichten. 1956 stand sie dann neben James Stewart in „The man who knew too much“ vor der Kamera. Hitchcock hatte das begabte Songwriter-Team Jay Livingston und Ray Evans beauftragt, ein Wiegenlied für Doris Day zu schreiben, das sie ihrem (Film-)Sohn vorsang: „Whatever will be, will be (Que sera, sera)“. Es wurde ihr größter Hit. Philips (Coverscan)
Im selben Jahr kam „Day by day“ auf den Markt. Der Album-Titel war ein offensichtliches Wortspiel: die Künstlerin konnte man nicht nur am Tag, sondern täglich hören. Die Fortsetzung ... Philips (Coverscan) -
... „Day by night“ folgte 1957. Beide Alben waren eine Erinnerung an die enge Zusammenarbeit mit dem Orchesterleiter Paul Weston, die seit den frühen 1950er bestand und nun endete. Mitch Miller sollte zukünftig alle Produktionen übernehmen. Dieser hatte eine hohe Meinung von Doris Day: „Sie war eine wundervolle Künstlerin. Ich konnte mit ihr Duette mit anderen Stars, Pop- oder Country-Songs aufnehmen - sie konnte alles singen.“ Er erinnerte sich… Columbia (Coverscan)
… an ihren großen Erfolg "Everybody loves a lover", der fast nie entstanden wäre. Der Komponist Richard Allen wollte das Lied selbst verlegen - sehr zum Missfallen von Marty Melcher. Jener war nicht nur Doris Days Ehemann (Nummer 3), sondern auch ihr Manager und ebenfalls Musikverleger. Melcher wollte den Titel in seinem Verlag herausbringen. Allen blieb jedoch stur und schließlich lenkte Melcher ein: "Ich lasse mir doch keinen Hit entgehen." Bei derselben Aufnahme … Philips (Coverscan)
…entstand auch die Titelmusik zu ihrem Film „Tunnel of love“, bei dem Richard Widmark ihr Partner war. Entgegen der bisherigen Gewohnheiten blieb das Werk hinter den Erwartungen zurück. Gene Kelly führte die Regie bei dieser Komödie mit etwas schwachem Drehbuch, die einzig durch die Leistung der Hauptdarsteller Schwung erhielt. Auch musikalisch kühlte der Höhenflug durch die Einflüsse des Rock’n’Roll etwas ab. Doch bereits im Folgejahr… Philips (Coverscan)
…kehrte der Erfolg mit "Pillow Talk" zurück. Sie erinnerte sich: "Normalerweise lese ich ein Drehbuch, höre nach vier Seiten auf und beschließe, später weiterzulesen, um mir dann ein Urteil zu bilden. Bei 'Pillow Talk' konnte ich es nicht beiseitelegen, ich habe es einfach geliebt." Rock Hudson war erstmals ihr Partner. Der Soundtrack von "Pillow Talk" erschien auf CD und präsentierte Rock Hudson sogar als Sänger. Bear Family (Coverscan)
"Annie get your gun" entstand 1962 unter besonderen Umständen. James Harbert von Columbia Records erinnerte sich: "Doris Day und Robert Goulet nahmen alle ihre Titel mit meiner Klavierbegleitung auf. Ich saß hinter einer Klangschallwand und spielte, während die beiden mit Kopfhörern arbeiteten. Die fertigen Tracks wurden nach New York zu Franz Allers geschickt, der sie orchestrierte." CBS (Coverscan)
Terry Melcher, Doris Days Sohn, war als Musikproduzent und Songwriter erfolgreich. 1963 kreuzten sich die Wege der beiden auch beruflich. Er erinnerte sich: "Jemand bei der Plattenfirma entschied, dass ich nach einigen Hits als Produzent auch meine Mutter produzieren sollte." Er komponierte die Musik zum Doris Day-Film "Move over Darling" mit James Garner. "Ich glaube nicht, dass ich so ein tolles Lied geschrieben habe, aber es war in all den Jahren sehr erfolgreich." CBS (Coverscan)
1964 entstand zusammen mit Jimmy Joyce und seinem Kinderchor das Album "With a smile and a song". Ein Highlight der Produktion war eine Neuaufnahme von "Whatever will be, will be". Im Begleittext der Platte stand: "Dies ist vermutlich die fröhlichste Platte, die Doris Day aufgenommen hat. Millionen Menschen scheinen sich zu wünschen, dass ihre Heiterkeit in Flaschen abgefüllt und verkauft werden könnte, damit jeder das Geheimnis ihres unbändigen, sonnigen Leuchtens mit ihr teilen kann." CBS (Coverscan)
"Doris Days Sentimental Journey" (1965) sollte ihr letztes Studioalbum für lange Zeit sein und knüpfte dabei an ihren ersten großen Erfolg "Sentimental Journey" an. So erinnerte sie sich an die Entstehung des Liedes: "Wir spielten es erstmals bei einer unserer nächtlichen Proben im Pennsylvania Hotel in New York... (Erst) als wir es in unseren Rundfunkübertragungen spielten und uns daraufhin viele Zuschriften aus dem Hörerkreis erreichten, beschlossen wir, den Titel auf Platte aufzunehmen." Columbia (Coverscan) -
1967 nahm sie ihre letzten Titel auf, die erst 1994 als "The Love Album" veröffentlicht wurden. 2011 erschien nochmals eine CD mit Aufnahmen, die Mitte der 1980er Jahre im Rahmen ihrer TV-Show "Doris Days Best Friends" entstanden waren. Nachdem nun die verloren geglaubten alten Bänder entdeckt wurden, meinte Doris Day in einem Interview: "Ich hörte mir die Titel an und hatte zunächst Bedenken, aber nachdem sie remastered wurden gefielen sie mir und ich hoffe, meinen Fans ebenso". Sony Music (Coverscan)
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