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Eurovision Song Contest

Siegertitel und ihre Coverversionen

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Abba gewann 1974 mit "Waterloo" den Eurovision Song Contest in Brighton (UK). Kurz nach dem Wettbewerb wurde die Single in 50 Ländern veröffentlicht und verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal. In Deutschland, der Schweiz und in den britischen Charts war sie viele Wochen auf Platz eins.

Abba gewann 1974 mit "Waterloo" den Eurovision Song Contest in Brighton (UK). Kurz nach dem Wettbewerb wurde die Single in 50 Ländern veröffentlicht und verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal. In Deutschland, der Schweiz und in den britischen Charts war sie viele Wochen auf Platz eins.

Einige ESC-Gewinner nahmen ihre Siegertitel auch in anderen Sprachen auf. Auch Abba hat "Waterloo" außer auf Deutsch noch in Schwedisch und Französisch aufgenommen. Andere Künstler wiederum fanden die Gewinnersongs so gut, dass sie sich entschlossen diese in deutscher Sprache zu covern.

Mit "Merci Chérie" landete Udo Jürgens nicht nur einen Welthit, sondern gewann damit 1966 auch den ESC in Luxemburg für Österreich - der Startschuss für seine internationale Karriere.

Für Helene Fischer ist Udo Jürgens ein großes Vorbild. Deshalb war es für sie eine große Ehre seinen Gewinnertitel "Merci Chérie" live in ihrer Show im Duett mit ihm zu singen. Gleichzeitig nahm sie das Lied noch einmal im Studio auf.

Als Vicky Leandros 1972 mit 19 Jahren zum zweiten Mal am ESC teilnahm, gewann sie mit "Après toi" den ersten Platz für Luxemburg. Sie selbst sang den Gewinnertitel auch noch in Deutsch ("Dann kamst du") und Englisch ("Come what may") ein.

Nach ihrem Sieg in England 1982 mit "Ein bisschen Frieden" lässt der ESC Nicole einfach nicht los. Nach 35 Jahren beeinflusst sie dieses Erlebnis noch heute. Sie hat die CD "12 Punkte! Song Contest Siegertitel" veröffentlicht, auf der sie 12 Siegertitel covert. Darunter befindet sich auch "Dann kamst du", im Original gesungen von Vicky Leandros ("Après toi").

Toto Cutugno gewann 1990 mit "Insieme: 1992" als zweiter Italiener nach Gigliola Cinquetti (1964) den ESC. Das Lied war ein flammender Appell an Europa. "1992" bezog sich auf das Jahr, in dem die Europäische Union geplant war und auch gegründet wurde.

1998 nahm sich Roland Kaiser den Siegertitel von 1990 vor und erschuf "Extreme". Bei Roland Kaiser-Fans ist der Song heute noch ein sehr gern gehörtes Cover von Toto Cutugnos "Insieme: 1992".

2000 gewannen die Olsen Brothers mit "Fly on the wings of love" den ESC für Dänemark in Stockholm.

Mit "Nicht nur eine Nacht (Wings of Love)" hat Claudia Jung das Original der Olsen Brothers eher interpretiert als im klassischen Sinne gecovert. Sie hat dem Lied einen neuen deutschen Text verpasst und es zu einem Claudia-Jung-Song gemacht.

Ganz Deutschland jubelte, als Lena Meyer-Landrut 2010 mit "Satellite" den ESC in Oslo gewann. Begleitet von Mentor Stefan Raab wurde sie auf dem Traumplatz in Hannover mit großer Begeisterung empfangen.

Uwu Lena schafften mit ihrem Lied "Schland O Schland" 2010 einen Internet-Hit zur Fußball-WM. Nach dem ESC-Erfolg von Lena Meyer-Landrut nutzten die Studenten die Gunst der Stunde und coverten das Siegerlied auf ganz eigene Art und Weise.

Brotherhood of Man gewannen den ESC 1976 mit "Save your kisses for me" für England. Ihr Stil erinnert stark an Abba, die zwei Jahre vor ihnen den Wettbewerb gewannen. Im Gegensatz zu ihnen stehen Brotherhood of Man aber heute noch in Originalbesetzung auf der Bühne. In England hatten sie auch noch zwei weitere Nummer-eins-Hits.

Rex Gildo coverte den Siegertitel von 1976. "Küsse von dir" schaffte es immerhin auf Platz 27 der deutschen Singlecharts.

Johnny Logan gehört zu den großen Gewinnern. 1980 gewann er zum ersten Mal den ESC mit dem Lied "What's another year". 1987 wurde der Sänger erneut Sieger des Contests und 1992 gewann er ihn zum dritten Mal - diesmal allerdings als Songschreiber für die irische Sängerin Linda Martin.

Der ehemalige Ten Tenors-Sänger Andrew Carrington coverte 2010 Johnny Logans Siegertitel und veröffentlichte ihn unter dem Namen "Was ist schon ein Jahr".

Der große Durchbruch von Séverine kam durch den ESC 1971 in Irland. Sie überzeugte alle mit "Un banc, un abre, une rue" und belegte Platz eins für Monaco. Sie selbst nahm das Lied auch in mehreren Sprachen auf und es wurde zum Millionenhit.

An den Gewinnertitel von 1971 wagte sich Marianne Rosenberg und veröffentlichte im gleichen Jahr "Mach die Augen zu". Das Potential ihrer unverwechselbaren Stimme war damals schon zu hören.

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