STAND
AUTOR/IN

Am 8. Mai 1945 lag auch die deutsche Musikindustrie völlig am Boden. Es dauerte jedoch nicht lange, bis sich der Unterhaltungssektor erholt hatte. Viele Künstler waren voller Elan und Hoffnung, etwas Neues zu schaffen. Es entstanden optimistische, teils freche Lieder, die versuchten, den Menschen ein Stück Normalität zurückzubringen. Flotte Tanzmusik war der Rhythmus der Zeit.

Die Städte waren zerbombt, viele Menschen ohne Dach über dem Kopf oder auf der Flucht. Überall gab es den Verlust geliebter Angehöriger und Freunde zu beklagen. Vieles lag im Ungewissen und die Bevölkerung hatte alle Hände voll zu tun, wenigstens das Notwendigste für den täglichen Überlebenskampf aufzutreiben. Gerade in dieser schweren Zeit verlangten die Menschen nach Entspannung und Ablenkung und Musik half, die Situation erträglicher zu machen.


Musik der Stunde Null

Plattencover Musik der Stunde Null 1945er Jahre (Foto: SWR, Deutsche Moderne (Coverscan))
Tanzmusik der Trümmerjahre - Die deutschen Orchester und Solisten versuchten, sich den neuen Hörgewohnheiten anzupassen, die vom amerikanischen Swing beeinflusst waren. Von den etablierten Stars gelang nach Kriegsende nur wenigen der unmittelbare Anschluss an die früheren Erfolge. Dazu gehörten der Bandleader und Sänger Horst Winter oder der Jazztrompeter Kurt Hohenberger aus dem Remstal, der schon während des Krieges immer eine Spur „hotter“ spielte. Deutsche Moderne (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Die Schallplattenproduktion lief schon recht früh wieder an, wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Es war die „Deutsche Grammophon Gesellschaft“, welche den Betrieb als erstes Unternehmen wieder aufnahm. Hier im Bild das Firmengebäude in Hannover, das in der britischen Besatzungszone lag. Polydor (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Im Sommer 1945 fand die Gründung des RBT-Orchesters (Radio Berlin Tanzorchester) statt. Der Komponist Michael Jary war damit betraut und stellte einen Klangkörper mit 48 Musikern zusammen. Horst Kudritzki und Erwin Lehn waren neben ihm die musikalischen Leiter. Jary holte Stars wie Evelyn Künneke, Detlev Lais und… Jube Records (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
…Bully Buhlan vor das Mikrofon. Im Bild eine Original-Schellackplatte aus dem Jahr 1947 mit seiner „Räuberballade“. Die Nummer war einer der ersten großen Nachkriegshits. Das Lied hatte er sowohl komponiert als auch getextet. Mit seiner „Wunschballade“ und der Liedzeile … Odeon (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
… „Ich hab‘ so schrecklich Appetit auf Würstchen mit Salat“ sprach er der hungernden Bevölkerung aus dem Herzen. Die Zusammenstellung „Musik aus Trizonesien“ beinhaltete ein Wiederhören mit diesem musikalischen Stoßseufzer. Der Begriff „Trizonesien“ war die umgangssprachliche Bezeichnung der drei Westzonen („Trizone“). Karl Berbuer kreierte für die Karnevals-Saison 1947/48 den „Trizonesien-Song“, der bald überall gesungen wurde: „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“. Alhambra (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Die Karriere von Rudi Schuricke begann Anfang der 1930er Jahre als Mitglied in diversen Gesangs-Ensembles. Später war er einer der meistgefragten Sänger bei den renommiertesten Tanzorchestern und in der Nachkriegszeit der populärste lyrische Tenor. Seine Hits reichen bis in die 1970er Jahre. Gleich nach Kriegsende nahm er eine ganze Reihe von Titeln auf, die lediglich für den Rundfunk bestimmt waren. Diese Raritäten wurden auf der CD „Zarte Töne in rauen Zeiten“ erstmals veröffentlicht. Koch Universal (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Zwischen 1946 und 1948 waren „Die Cherokees“ mit ihrem Sänger Hans Bardeleben sehr populär. Bardeleben hatte einen ganz eigenen Gesangsstil, bei dem er deutsche und englische Texte vermischte. Die deutschen Textzeilen sang er mit amerikanischem Akzent und sein englischer Gesang klang eher nach „bemüht“ als „gekonnt“. Den Comedian Harmonists-Hit „Wochenend und Sonnenschein“ brachte er 1946 unter seinem Original-Titel „Happy days are here again“ neu heraus und landete einen Hit, der ebenfalls... Ultraphon (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
…auf dieser Zusammenstellung mit den größten Hits der Jahre 1945-49 enthalten war. Die meisten der hier enthaltenen Schlager sind mittlerweile Evergreens: Lonny Kellner und Réne Carol sangen vom „Hafen von Adano“ und Theo Lingen berichtete vom Fußballspiel der „Meniskus Kickers“ gegen „Schienbein 04“. Im Tor der unvergessene Theodor. Den absoluten Karnevalshit zur Währungsreform landete 1949 Jupp Schmitz: Alle sangen und schunkelten „Wer soll das bezahlen“. Neben den Tagesschlagern… Polydor (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
…bildete den weiteren musikalischen Rahmen alles, was aus den angelsächsischen Ländern stammte. Swing und Jazz begeisterte vornehmlich die Jugend und half ihnen, die mageren Jahre erträglicher zu machen. „Rum and Coca Cola“ der Andrews-Sisters, die Platten vom Orchester Glenn Miller und Musik von Harry James, Bing Crosby oder Stan Kenton waren die Hits jener Zeit. Heiße Rhythmen vermochten jedoch auch einheimische… Ceraton (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
... Künstler zu präsentieren. Kurt Widmann war ein Vollblutmusiker, spielte Schlagzeug und Posaune, war Sänger, auch in englischer Sprache, obwohl er sie nie erlernt hatte. Seine Auftritte waren sensationell. Er lebte die Musik mit seinem ganzen Körper und tobte mit vollem Einsatz über die Bühne. „Kutte“, wie er liebevoll genannt wurde, widersetzte sich bereits unter dem Nazi-Regime der musikalischen Verbote und spielte damals schon flotten Swing, immer nah an der Grenze dessen, was erlaubt war. Pumpkin Pie Records (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Walter Dobschinski, Jazzmusiker par excellence und von Freunden „Posaunen-Dob“ genannt, wurde nach Kriegsende beauftragt, die „Swingband des Berliner Rundfunks“ zu leiten. Er komponierte ein Stück mit dem Titel „Boogie Woogie“. Da dies häufig zu Verwechslungen führte, hatte Gerhard Froboess die Idee, ein Preisausschreiben zur Titelfindung zu veranstalten. Eine Berlinerin hatte den besten Einfall: „Dob’s Boogie“. Die Schallplattenaufnahme vom Februar 1947 wurde gleich ein Hit. Odeon (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
Viele deutsche Städte waren eine Trümmerwüste. Dieses Plattencover zeigt ein Bild vom Potsdamer Platz in Berlin. Der ehemaligen Reichshauptstadt standen jedoch noch einige schlimme Monate in anderer Hinsicht bevor. Die Stadt war in vier Sektoren geteilt und im Juni 1948 verhängten die Sowjets eine unbegrenzte Blockade über die Westsektoren. Strom, Heizmaterialien und Lebensmittel waren nicht mehr verfügbar. Sie wollten West-Berlin vereinnahmen und der Plan war, die... Polydor (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
... betroffene Bevölkerung gegen die alliierten Besatzer aufzuhetzen, um dann als „Retter“ aufzutreten. Es begann eine einmalige Aktion. Die Alliierten richteten eine Luftbrücke ein und versorgten die Bevölkerung mit allem, was sie zum Überleben brauchten. Die „Rosinenbomber“ flogen Tag und Nacht. Erst im Mai 1949 gaben die Sowjets die Blockade auf. Das Berliner Kabarett „Die Insulaner“ brachte es mit einem Schlager auf den Punkt: „Der Insulaner verliert die Ruhe nicht“. Viel Zeitgeist... Bear Family Records (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
...steckte auch in den Liedern der „3 Travellers“, die 1946 zum ersten Mal auftraten. In kurzer Zeit sangen und spielten sich die drei Musiker mit ihren Schlagern mit Zeitbezug in die Herzen des Publikums. Als alles im Eimer war, trafen sie 1947 inmitten des Wiederaufbaus mit ihrem „Zement Mixer“ voll ins Schwarze und sprachen während der Berliner Blockade mit „Ich hab‘ so Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ vielen aus der Seele. Odeon (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
„Ich bin einundzwanzig“ und nach einer Kunstpause fügte sie „geboren“ hinzu. So war Evelyn Künneke, die Tochter des Operettenkomponisten Eduard. In Anlehnung an eine Operette ihres Vaters nannte sie sich „Die Fette aus Dingsda“ und bezeichnete sich später als „Deutschlands heißeste Oma“. Michael Jary entdeckte die „Diseuse mit Swing“ Anfang der 40er Jahre. „Sing‘, Nachtigall, sing‘“ war der Hit des Jahres 1942. Nach Kriegsende war sie unter den Ersten, die wieder Schallplatten aufnahmen. Philips (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen
„Rama dama“, was so viel wie „Wir räumen auf“ bedeutet, war der Titel eines 1991 unter der Regie von Joseph Vilsmaier gedrehten Spielfilms, der das Leben der zahlreichen allein gelassenen Ehefrauen und Mütter im Nachkriegsdeutschland zum Thema hatte. Das Werk steht beispielhaft für viele andere Arbeiten, die diese Schicksale behandelten. Der Soundtrack zum Film erschien auf Platte, ergänzt um die Schlager, welche zur „Stunde Null“ populär waren. Aris (Coverscan) Bild in Detailansicht öffnen

Orchester für den Rundfunk wurden gebraucht

Auf den wenigen noch intakten Koffergrammophonen drehten sich damals die „Überläufer“ aus den letzten Kriegsmonaten. Neue Rhythmen ließen jedoch nicht lange auf sich warten. Da das Funkhaus des Berliner Rundfunks in der Masurenallee im Kampf um die Stadt weitgehend verschont geblieben war, gab es bereits Ende Mai 1945 unter russischer Militärkommandantur einen Sendenotbetrieb.

Die Verantwortlichen wollten möglichst schnell ein eigenes Rundfunk-Tanzorchester haben und beauftragten den Komponisten Michael Jary mit dem Aufbau. Außer ihm waren viele weitere talentierte Musiker in Berlin geblieben, so dass nach kurzer Zeit ein 48 Mann starkes Orchester mit der Arbeit beginnen konnte - die Geburtsstunde des RBT-Orchesters (Radio Berlin Tanzorchester).

Französische Panzer auf dem Marktplatz. Aufnahme aus einer französischen Wochenschau (Foto: Stadtarchiv Karlsruhe 8/Alben 5/697 )
Französische Panzer auf dem Karlsruhe Marktplatz im April 1945 Stadtarchiv Karlsruhe 8/Alben 5/697

"Es galt, etwas Neues zu schaffen"

Zu den Dirigenten gehörte u. a. Erwin Lehn, der später das Südfunk-Tanzorchester in Stuttgart leitete. Er erinnerte sich: „Das legendäre RBT war ein ganz hervorragendes Orchester. Alle Beteiligten, ob Musiker, Arrangeure, Gesangssolisten oder Dirigenten, haben mit einer Begeisterung für diesen Klangkörper gearbeitet, die heute kaum vorstellbar ist. Nach der schweren Zeit galt es, etwas Neues zu schaffen, eine neue musikalische Welt zu erobern. In meiner Erinnerung bleiben so viele glückliche Stunden mit diesem Orchester und dem damals begeisterungsfähigen Publikum."

"Alle hatten wir zwar ständig Hunger, aber noch mehr Freude an der Musik.“

Erwin Lehn, Orchesterleiter

Alte Platten dienten als Rohstoff für das Neue

In Hannover hatte die „Deutsche Grammophon Gesellschaft“ ihren Sitz und glücklicherweise war der Großteil des Werkes noch intakt. Der Leiter erhielt schon im Juli 1945 von den dort stationierten Briten eine vorläufige Genehmigung, Schallplatten für Sendezwecke im Rundfunk herzustellen. Ein schwieriges Unterfangen, denn der Mangel an Brennstoffen und Schellack behinderte die Arbeit erheblich. In der Not wurden für die Neuproduktion alte Platten oder Schallplattenbruch verarbeitet.

Für den Handel lief die Produktion erst im August 1946 wieder an. Mit den Titeln „Drei kleine Geschichten“ und „Ich freu‘ mich schon auf Donnerstag“ landete Evelyn Künneke die ersten Nachkriegshits. Weitere Stars der ersten Stunde waren Liselotte Malkowsky, Detlev Lais, Ilja Glusgal und vor allem der junge Bully Buhlan. Er war gewissermaßen der erste Popstar in Deutschland.

Neue Rhythmen, neue Namen

Darüber hinaus lernten die Deutschen nach der Dauerberieselung mit Marschmusik neue Rhythmen kennen - Beguine und Samba gehörten beispielsweise dazu. Neue Namen tauchten auf: Doris Day debütierte 1944 mit „Sentimental Journey“ und landete damit einen Riesenhit. Endlich konnte jene Musik gehört werden, die unter dem Nazi-Regime verpönt und unerwünscht war: Swing und Jazz. Durch den raschen Aufbau von Radiostationen war die Verbreitung der Hits von Glenn Miller und anderen Größen gesichert. Vor allem die Jugend nahm diese neuen Töne begeistert auf.

Der Nachholbedarf am Musikhören war enorm und die deutsche Plattenindustrie machte sich schüchtern wieder bemerkbar. Allerdings lief der Handel noch schleppend, denn Lebensmittel waren wichtiger. Schallplatten gab es nur im Tauschverfahren. Wer einen neuen Schuricke oder Buhlan haben wollte, musste zwei alte Platten dafür abgeben. Sie wurden eingeschmolzen, da der Rohstoff Schellack nach wie vor knapp war.

Mit Zigaretten kann man alles kaufen

Generell wurde viel getauscht, denn Lebensmittel und Dinge für den Alltag waren rar und teuer: So kostete auf dem Berliner Schwarzmarkt eine Schachtel Streichhölzer 5 und ein Ei zwölf Reichsmark, 20 amerikanische Zigaretten 150 und 1 Kilo Kaffee 1.100 Reichsmark. „Lucky Strike“ und „Camel“-Zigaretten waren immens wertvoll und wurden zur Zweitwährung.

Die Lichtspielhäuser öffneten wieder. Gezeigt wurden neben amerikanischen Produktionen die ersten deutschen Spielfilme. Der erste nach Kriegsende hierzulande hergestellte Film war das Drama „Die Mörder sind unter uns“. Keine leichte Kost, denn der Regisseur Wolfgang Staudte setzte sich darin mit der Schuldfrage auseinander. Hildegard Knef spielte die weibliche Hauptrolle in diesem beklemmenden und vor allem hochaktuellen Stoff: Zeitgleich fanden die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse statt, die mit der Verurteilung der Nazi-Elite zum Tod endeten.

Zeitungsverkäuferin 1946 in der Berliner Friedrichsstraße (Foto: Imago, imago/United Archives/Erich Andres)
Zeitungsverkäuferin 1946 in der Berliner Friedrichsstraße Imago imago/United Archives/Erich Andres

Ein weiteres zeitgeschichtliches Dokument ist der am 9. Dezember 1947 in West-Berlin uraufgeführte Film „Und über uns der Himmel“. Es war Hans Albers‘ erster Nachkriegsfilm, der in Berlin und Umgebung gedreht wurde und eindrucksvoll die verheerende Vernichtung der Stadt und die vorherrschende Atmosphäre vermittelte. Theo Mackeben komponierte die Musik zu diesem Drama. Der Text des Titelliedes spendete Zuversicht: „Und über uns der Himmel lässt uns nicht untergeh‘n.“

Der Marshallplan bringt den wirtschaftlichen Umschwung

Das Licht am Ende des Tunnels war bereits im Frühjahr 1948 zu sehen. Am 3. April trat der Marshallplan in Kraft, mit dem die USA einen zweistelligen Milliarden-Betrag zum Wiederaufbau der westeuropäischen Wirtschaft bereitstellten. Im Sommer folgte die Währungsreform und die Reichsmark wurde im Verhältnis 100 zu 1 abgewertet. Jeder Deutsche bekam ein Kopfgeld von DM 40,--. Es schien wie ein Wunder - über Nacht füllten sich die Schaufenster und Läden mit Waren.

Die Sehnsucht nach der "heilen Welt"

Wie groß die Sehnsucht nach einer heilen und schönen Welt war, spiegelt sich in den „Capri-Fischern“ wider. Dieser Titel war bereits 1943 von Magda Hain aufgenommen worden, wurde damals aber bald von den braunen Machthabern verboten, denn Ferien am blauen Meer passten nicht zum totalen Krieg. Zudem waren die alliierten Truppen in Italien gelandet. Die bereits gepressten Platten wurden eingestampft.

Rudi Schuricke bei Dreharbeiten zu - Heimweh nach dir - im Berliner Restaurant - Resi 1952. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Jazz Archiv)
Rudi Schuricke bei Dreharbeiten 1952 picture alliance / Jazz Archiv

Nach dem Krieg kam die Renaissance des Liedes. „Capri-Fischer“ war die erste Aufnahme, die beim ostdeutschen Amiga-Label Anfang 1947 mit dem Interpreten Kurt Reimann entstand. Ein Jahr später folgte die legendär gewordene Fassung mit Rudi Schuricke und dem Orchester Alfred Hause. Der von Gerhard Winkler geschriebene und Ralph Maria Siegel getextete Schlager wurde ein durchschlagender Erfolg.

Weder Komponist noch Texter und Sänger waren zu diesem Zeitpunkt jemals selbst auf Capri. Nur mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft haben sie ein Evergreen geschaffen, das inhaltlich und stimmungsmäßig voll und ganz der Wirklichkeit entsprach. Die „Capri-Fischer“ waren der Auftakt zu einer neuen musikalischen Mode, die sich bis in die Wirtschaftswunderjahre hinein fortsetzen sollte: Italien und der sonnige Süden waren Garanten für profitable Plattenumsätze und Rudi Schuricke mit seinem Schmelz in der Stimme der passende Interpret. Es ging wieder aufwärts.

Mehr Legenden

Raritäten Schlagerlegenden von A-Z

Von Adamo bis Caterina Valente - hier finden Schlagerfans hunderte Geschichten, illustriert mit seltenen Plattencovern aus der Zeit ab den 50er Jahren bis heute.  mehr...

SWR4 Experte Hans-Jürgen Finger

Hans-Jürgen Finger ist SWR4 Experte für seltene Schlager und das Leben der Schlagerlegenden, von Peter Alexander bis Catarina Valente.  mehr...

Musikalische Raritäten im Podcast Selten aber super

Hans-Jürgen Finger ist jede Woche auf der Suche nach Schlager-Juwelen. Hier geht es nicht nur um Evergreens und Ohrwürmer - sondern auch um echte Raritäten.  mehr...