Bilderstrecke Die besten Cover von Milva

Bilderstrecke Die besten Cover von Milva

Plattencover Milva (Foto: SWR, Cetra (Coverscan) -)
„Tango della Gelosia“ war einer ihrer ganz frühen Erfolge, der sich 1961 in den Top Ten der italienischen Hitparade platzieren konnte. Connie Francis nahm ebenfalls eine Version davon auf und in Deutschland lief der Titel als „Du, Du sollst nur mir gehören“, gesungen von der inzwischen in Vergessenheit geratenen Sängerin Ruth Fischer. Cetra (Coverscan) -
Während sie in Italien mit eigener TV-Show bereits zu den Stars zählte, konnte sie sich in Deutschland anfänglich nicht durchsetzen. Das deutschsprachige Plattendebüt „Core, Amore und Du“ wurde 1963 sogar international vermarktet und war auch in Italien und Holland zu bekommen. In ihrer Heimat kehrte sie sich mit der LP „Canzoni da Cortile - Le canzoni del Tabarin“ erstmals vom reinen Schlagerrepertoire ab und begann eine zweite Karriere mit anspruchsvollen Liedern. Ariola (Coverscan) -
Erst 1969 gab es neue deutsche Schlagerplatten von Milva. Hochkarätige Autoren waren am Start: Christian Bruhn komponierte „Niemand hat meine Tränen gesehen“ und Fini Busch verfasste den Text zu diesem Achtungserfolg.   Ricordi (Coverscan) -
Im italienischen Fernsehen sang Milva 1960 das Edith Piaf-Chanson „Milord“ und wurde damit bei allen Italienern ein Begriff. 1962 wurde sie im Pariser „Olympia“ mit Piaf-Chansons vom Publikum gefeiert. 1970 widmete sie dem „Spatz von Paris“ eine komplette Langspielplatte und nahm deren berühmteste Chansons in italienischer Sprache auf: „Canzoni di Edith Piaf“. Natürlich war „Milord“ mit dabei, ebenso u. a. die unvergänglichen Chanson-Perlen „La vie en rose“ oder „Non, je ne regrette rien“. Dischi Ricordi (Coverscan) -
Die berühmte portugiesische Fado-Sängerin Amália Rodgrigues lieferte das Original „É ou não é“ für einen der größten Erfolge von Milva. Unter dem Titel „La filanda“ stürmte das Lied die Hitparaden und die gleichnamige LP wurde 1972 die meistverkaufte Schallplatte Italiens. Dafür wurde „La Rossa“ auf dem Internationalen Festival in Venedig mit der „Goldenen Gondel“ ausgezeichnet. Hierzulande lief die Nummer - neben dem italienischen Original - unter dem Titel „Die Liebe auf den ersten Blick“. Polydor (Coverscan) -
1965 sang Milva anlässlich des 20. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus Brechts Parodie auf das Horst Wessel-Lied. Es kam zu einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Theater-Regisseur Giorgio Strehler, der in ihr eine „ungewöhnlich intuitive Interpretin kritischer und lyrischer Songs“ sah. Ein erstes Brecht-Recital kam auf die Bühne, mit dem sie in seiner Begleitung in Italien auf Tournee ging. Das Album „Milva canta Brecht“ (1971) bekam 1976 den „Deutschen Schallplattenpreis“. Stern Music (Coverscan) -
Bereits 1968 erschien in Deutschland das Album „Tango Inspirationen“, auf welchem sich Milva ganz dem Tango verschrieben hatte. In deutscher und italienischer Sprache interpretierte sie Tangos von Welt wie „La Cumparsita“, „Adios Pampa Mia“ oder den „Blue Tango“. Die Produktion wurde 1975 mit neuer Cover-Gestaltung und unter neuem Titel nochmals aufgelegt. Metronome (Coverscan) -
Mit „Auf den Flügeln bunter Träume“ legte Milva 1977 ihre erste LP mit deutschen Evergreens der 1930er und 1940er Jahre vor. Ironie statt Nostalgie war ihr Motiv: „Diese Lieder, die Teil einer bestimmten Epoche waren, wollten wir kritisch untersuchen“. Sie ließ sich jedes Wort übersetzen, um den Sinn der Lieder zu erfassen, denn damals konnte sie die deutsche Sprache kaum verstehen: „Ich kann meine Songs nicht einfach dahersingen“, sagte sie, „dahinter steht immer meine Überzeugung“. Metronome (Coverscan) -
Auf ihrer zweiten deutschsprachigen LP interpretierte Milva Lieder des Griechen Mikis Theodorakis. Im Begleittext zur LP stand: „Sollte sich Milva an die populären Songs des Griechen wagen? Theodorakis selbst kam zur Hilfe und spielte einige neue Kompositionen vor …“ Der renommierte Autor Thomas Woitkewitsch schrieb nach Milvas eigenen Gefühlen und Gedanken dazu die Texte und schuf so ein gesungenes Selbstporträt. Besonders hervorzuheben ist neben dem Titelsong das Lied „Zusammenleben“. Mstronome (Coverscan) -
Im Laufe der Jahre vertiefte sich ihre Zuneigung zum deutschen Publikum und sie bekannte, dass „Deutsch für sie die erotischste Sprache von allen“ sei. Fortan brachte sie jährlich eine deutschsprachige LP auf den Markt und präsentierte sich dabei immer wieder neu. 1979 überraschte sie mit einem Album, das sie dem weltberühmten Operetten-, Film- und Schlager-Komponisten Robert Stolz widmete. Metronome (Coverscan) -
Vor der Bühnen-Premiere gab es bereits die Schallplatte: 1976 kam das Musical „Evita“ über die argentinische Präsidentengattin Eva Péron auf einem Doppelalbum heraus. Julie Covington sang in der Ersteinspielung die Hauptrolle. Erst zwei Jahre später fand die Uraufführung in London statt. Zu diesem Zeitpunkt war ein Lied daraus bereits zum Hit geworden: „Don’t cry for me, Argentina“. Milva sang sehr überzeugend die italienische Version „Non pianger più, Argentina“. Metronome (Coverscan) -
„Unverkennbar“ war wiederum das Werk von Thomas Woitkewitsch, dessen Texte seit Jahren Milvas Erfolg garantierten. Neben Liedern ihrer Landsleute wie Paolo Conte waren auch Stücke von Rod Stewart und Antonin Dvorak dabei. Ein Lied aus der 1983er-Produktion wurde besonders erfolgreich: Der Filmkomponist Klaus Doldinger schrieb für den Soundtrack zum Peter Zadek-Streifen „Die wilden Fünfziger“ das Lied „Hurra, wir leben noch“. Es wurde zu einem ihrer bekanntesten Titel in Deutschland. Metronome (Coverscan) -
Auf „Mut zum Risiko“ zeigte sich Milva stärker von ihrer autobiographischen Seite. Besonders zutage tritt dies bei „Die verlorene Zeit“, ein Duett, das sie zusammen mit ihrer Tochter Martina Corgnati sang. Nick Munro, der viele Hits für Roger Whittaker schrieb, war 1985 erstmals als Komponist und Produzent für sie tätig. Ein weiteres Novum war, dass sie zum ersten Mal ein Album ausschließlich mit deutschen Autoren erarbeitete. Metronome (Coverscan) -
Die LP „Geheimnisse“ führte Milva mit dem griechischen Komponisten Vangelis zusammen. Er schrieb, komponierte und arrangierte sämtliche Titel des Albums, das in Italien unter dem Titel „Tra due sogni“ auf den Markt kam. Metronome (Coverscan) -
„In unserer künstlerischen Arbeit steckt immer etwas, das in früheren Produktionen nicht zum Ausdruck gebracht werden konnte. Und dies möchte man beim nächsten Mal schaffen. Ich glaube, es ist uns gelungen“ schrieb Milva zur LP „Unterwegs nach morgen“. Mit dabei waren hochkarätige Musiker: Peter Maffay spielte Gitarre und Tony Carey war am Keyboard, Heinz Rudolf Kunze, Michael Kunze und Dirk Busch schrieben Texte. „Wenn der Wind sich dreht“ und „Komm‘ zurück zu mir“ wurden Dauerbrenner. Metronome (Coverscan) -
1990 bekam Milva die „Goldene Stimmgabel“  als „Sonderpreis für ihre erfolgreiche und ausgezeichnete Interpretation deutscher Texte“. Passend zur Auszeichnung kam ihr neues Album „Ein Kommen und Gehen“ heraus, welches der badische Rock- und Soulprofi Edo Zanki produzierte. Die eingängigen Melodien und ausdrucksstarken Texte stammten von u.a. von Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Udo Jürgens, Peter Maffay oder Roland Kaiser. Metronome (Coverscan) -
1994 überraschte Milva mit dem Album „Dein ist mein ganzes Herz“, das sie zusammen mit James Last aufnahm. Die anspruchsvolle Palette reichte von Franz Lehár über das berühmte Concierto d’Aranjuez von Joaquin Rodrigo bis hin zu den „Perlenfischern“ von Georges Bizet. Von Lucio Dalla interpretierte sie „Caruso“ und die weltbekannten James Last-Kompositionen „Einsamer Hirte“ oder „Fool“ erhielten italienische Verse. Metronome (Coverscan) -
„Diese CD, die Du hörst, ist Dir gewidmet“ - In Liebe, Milva. Dies schrieb sie zu ihrem Album „Artisti“, auf dem sie 2001 nochmals ihre Kunst präsentierte. Es war gleichzeitig ein Rückblick auf eine 40-jährige Karriere mit fast nur neuem Songmaterial. Das kraftvolle, hymnenhafte Lied „Weitergeh’n“ diente als Opening. Zu den weiteren Highlights zählten auch zwei Ausschnitte aus der Oper „Maria de Buenos Aires“ des Tangokönigs Astor Piazzolla, mit dem eine langjährige Zusammenarbeit verband. Ariola (Coverscan) -
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