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Erneuerbare Energie Wie steht es um die Geothermie?

Die Geothermie hat viele Jahre eher ein Schattendasein geführt. Aber jetzt taucht sie in politischen Programmen wieder auf – nicht nur in Nebensätzen. Baden-Württemberg zum Beispiel hat sich als Ziel gesetzt, damit „in die Breitenanwendung zu gehen“. Welche Chancen bietet die Geothermie?  mehr...

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Artenvielfalt Biogas aus Blühwiesen statt aus Mais-Monokultur

Blühwiesen und Blühstreifen sind wichtig für die Artenvielfalt, weil sie etwa Insekten Lebensraum und Nahrung bieten. Aber die Landwirtschaft braucht auch finanzielle Anreize. Eine Idee ist: Wildpflanzen als Grundlage für Biogas.  mehr...

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17.10.1956 Calder Hall – Queen weiht erstes Atomkraftwerk des Westens ein

17.10.1956 | 1956 geht im englischen Lake District das Kernkraftwerk Calder Hall ans Netz. Im Archiv des Südwestfunks ist die Aufnahme mit „Erstes Atomkraftwerk der Welt“ beschriftet, doch tatsächlich ging bereits vier Monate zuvor in der Sowjetunion bereits das Kernkraftwerk Obninsk in Betrieb. Bei der Kernenergie gab es also wie auch in der Raumfahrt einen technischen Wettlauf zwischen Ost und West. Vorreiter im Westen ist Großbritannien. Die junge Königin Elizabeth II höchstpersönlich ist dabei, als das Kraftwerk ans Netz geht. Deutschland ist vertreten durch Franz Josef Strauß, der zwar schon Verteidigungsminister ist. Seine Amtszeit als Atomminister sollte eigentlich schon zu Ende sein. Aber das Spektakel in England wollte er sich nicht entgehen lassen, deshalb hat er seine Ministerurkunde als Atomminister noch behalten, obwohl sein Nachfolger bereits im Amt ist. Diese Verwicklungen erklärt er recht vergnügt am Schluss des Beitrags selbst. Reporter ist der Wissenschaftskorrespondent des SWF Ernst von Khuon.  mehr...

Erneuerbare Energie Das sind die Vorteile von Gülle-Vergärung in Biogas-Anlagen

Bei der Lagerung von Gülle entweicht sehr viel klimaschädliches Methangas. Wird die Gülle in einer Biogasanlage vergoren, verhindert das nicht nur Methanausstoß, sondern Strom, Wärme und Treibstoff können lokal produziert werden.  mehr...

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Elektromobilität Deshalb können Akkus manchmal brennen oder explodieren

Immer mal wieder werden Fälle bekannt, bei denen z.B. Akkus von E-Bikes oder E-Rollern in Flammen aufgehen oder sogar explodieren. Warum ist das so und wie können wir das vermeiden?  mehr...

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8.5.1996 In Gorleben eskalieren Castor-Demonstrationen: Statements von Angela Merkel und Jürgen Trittin

8.5.1996 | 1995 rollte der erste Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben. Der Atommüll kam damals vom Kernkraftwerk Philippsburg bei Karlsruhe. Schon gegen diesen ersten Castor-Zug gab es Proteste, sie waren noch vergleichsweise gemäßigt. Im Folgejahr änderte sich. Es ist der 8. Mai 1996 – die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl liegt ziemlich genau 10 Jahre zurück. Die Stimmung ist aufgeheizt, als nun die ersten Atommüllbehälter aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague in Gorleben ankommen. 19.000 Polizisten sichern den Transport. Wir hören ein Statement der damaligen Umweltministerin Angela Merkel (CDU) und vom Grünen Jürgen Trittin. Doch zunächst der Bericht von den Ausschreitungen.  mehr...

14.3.2011 Nach Fukushima: Merkel läutet Atomausstieg ein

14.3.2011 | Die Atomkatastrophe von Fukushima führt zu einem Kurswechsel. Ursprünglich hat die schwarz-gelbe Koalition unter Angela Merkel den von der rot-grünen Vorgängerregierung beschlossenen Atomausstieg rückgängig gemacht und im Herbst 2010 die Laufzeitverlängerung für die bestehenden Atomkraftwerke beschlossen. Doch drei Tage nach dem Reaktorunglück verkünden Kanzlerin Merkel (CDU) und Vizekanzler Westerwelle (FDP) am 14. März 2011 ein dreimonatiges Moratorium. Es ist der Anfang vom endgültigen Atomausstieg.  mehr...

9.6.2011 Angela Merkel erklärt Atomausstieg nach der Katastrophe von Fukushima

9.6.2011 | Drei Monate nach der Katastrophe in Fukushima beschließt die Bundesregierung den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland bis 2022. In ihrer Regierungserklärung vom 9. Juni 2011 skizziert Bundeskanzlerin Merkel den Weg in ein neues Energiezeitalter  mehr...

31.3.1979 Treckerzug nach Gorleben – Protest gegen Endlagerpläne

31.3.1979 | Ende der 1970er-Jahre gerät das niedersächsische Gorleben nahe der deutsch-deutschen Grenze in den Fokus von Kernkraftgegnern. Denn dort soll ein Entsorgungszentrum für Atommüll eingerichtet werden, mit angeschlossener Wiederaufbereitungsanlage. Gleichzeitig wird der Salzstock unter Gorleben als mögliches Endlager ins Spiel gebracht – von der Bundesregierung Helmut Schmidt und der niedersächsischen Landesregierung unter Ernst Albrecht. Der Protest findet in Form eines Trecker-Zugs statt. Er beginnt am 25. März 1979 im Wendland und endet am 31. März mit einer Abschlusskundgebung in Hannover. Zwischen 50.000 und 100.000 Menschen nehmen daran teil. Zusätzlichen Auftrieb bekommt der Protest durch ein Reaktorunglück beim US-amerikanischen Kernkraftwerk Three Mile Island.  mehr...

Solarenergie Golfstaaten denken um: Frauen forschen für die Zeit nach dem Öl

Erdöl hat die Golfstaaten reich gemacht. Doch Öl ist endlich. Solarenergie bringt neue Möglichkeiten – auch für Frauen. Sie bringen die Forschung in den von Männern dominierten Golfstaaten voran. „Wir sind die Zukunft“, sagen sie. Doch die Freiheit für Frauen ist fragil.  mehr...

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Umweltschutz Weltweites Aus für bleihaltiges Benzin: UN-Umweltprogramm feiert

Die Ära des bleihaltigen Benzins ist endgültig vorbei. Das UN-Umweltprogramm hat in Nairobi bekannt gegeben, dass der Treibstoff weltweit nicht mehr vertrieben wird. Bis vor ein paar Wochen konnte man in Algerien noch bleihaltiges Benzin tanken. Doch auch das ist jetzt vorbei.  mehr...

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Geschichte Festakt mit Kanzlerin: 50 Jahre Greenpeace

Pazifisten und Atomkraftgegner schlossen sich 1971 zusammen, um Atombombentests zu verhindern. Seit Jahrzehnten macht Greenpeace weltweit vor allem mit spektakulären Aktionen auf Probleme im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz aufmerksam. Bekannt sich etwa die Bilder von Aktivisten in Schlauchbooten, die gegen die Waljagd kämpfen. | http://swr.li/greenpeace50  mehr...

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Energie Nord Stream 2 – Der Streit um Gas aus Russland

Auch ohne die Gaspipeline hätte Europa genug Erdgas. Mit der neuen Ostseepipeline Nord Stream 2 könnte sich der Anteil bald noch erhöhen. Osteuropäische EU-Staaten, die USA und einige Militärexperten sind strikt dagegen. Umweltorganisationen befürchten, dass große Mengen an billigem Gas die Energiewende ausbremsen. Doch bei Nordstream 2 geht es längst nicht nur um Energiesicherheit. Von Dirk Asendorpf. | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/nord-stream-zwei | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Klimapolitik China baut weiter neue Kohlekraftwerke

Der mit Abstand größte Emittent schädlicher Klimagase ist China. Anders als in Europa und den USA wird der Ausstoß dort in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Das Land baut neue Kohlekraftwerke. Jetzt starten die USA einen Versuch, Peking zum Umlenken zu bewegen.  mehr...

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Klimawandel Methan: Deshalb ist das Treibhausgas wichtig beim Klimaschutz

Neben CO2 führt auch Methan dazu, dass sich die Erde erwärmt. Die Menge an Methan in der Atmosphäre steigt. Bisher galten Landwirtschaft und tauende Permafrostböden als Ursache. Neue Messungen zeigen: Ein großer Teil des Methans entweicht aus Pipelines der Gasindustrie.  mehr...

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Atomkraft Dual-Fluid-Reaktor: So könnte weniger Atommüll entstehen

Atomkraftwerke verbrennen nur 5 Prozent der radioaktiven Stoffe. Ein Dual-Fluid-Reaktor könnte auch die restlichen Stoffe nutzbar machen und daraus Energie gewinnen. Ob sich das Konzept aber praktisch umsetzen lässt, ist noch offen.  mehr...

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Deutschland, deine Regeln (4/11) Hygiene auf Kosten der Umwelt?

Deutschland, deine Regeln (4/11) | Lebensmittelreste an Schweine und Hühner verfüttern, Urin als Dünger – umweltgerecht wäre es, aber Hygienevorschriften stehen dagegen. Dabei gibt es neue Technologien, die Gesundheitsrisiken minimieren. Von Stephanie Eichler. (SWR 2020/2021) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/hygiene | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Energiewende Sonne statt Öl – Die Golfstaaten denken um

Sonne das neue Öl? Erdöl hat Beduinen am Arabischen Golf in wenigen Jahrzehnten zu Global Players gemacht. Jetzt suchen – und finden – die Golfstaaten Visionen für die Zeit nach dem Öl. Erneuerbare Energien werden nämlich billiger und politisch immer gefragter. Von Esther Saoub (SWR 2019 / 2021) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/sonne-statt-oel | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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