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Windindustrie in der Krise

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Richard Fuchs
Richard Fuchs (Foto: Richard Fuchs / privat)

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Die deutschen Klimaschutzziele sind ohne einen Ausbau der Windenergie kaum erreichbar. Doch die Windindustrie kämpft ums Überleben. Es werden an Land kaum noch neue Windräder gebaut. Denn immer öfter klagen Bürger dagegen, gleichzeitig stellen die Behörden immer höhere Anforderungen. Das zwingt die Vorzeigebranche in den Existenzkampf.

Über 60.000 Jobs sind in der Windindustrie verloren gegangen. Mit Innovationen und neuen Geschäftsmodellen soll jetzt gegengesteuert werden. Zu spät?

Windkraftanlagen stehen in der Nähe des Ortes Oranienbaum-Wörlitz im Landkreis Wittenberg. Die Zukunft der Windkraftanlagen sieht zurzeit dunkel aus.  (Foto: IMAGO, imago-images)
Windkraftanlagen stehen in der Nähe des Ortes Oranienbaum-Wörlitz im Landkreis Wittenberg. Die Zukunft der Windkraftanlagen sieht zurzeit dunkel aus. imago-images

Wirtschaft Energie-Hub Nordseeküste – Flüssiggas, Wind und Wasserstoff

In Rekordzeit entstehen LNG-Terminals, auch für die Windenergie spielt die Nordseeküste eine zentrale Rolle. Nicht alle sind damit einverstanden.

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Technik Warum drehen sich alle Windräder im Uhrzeigersinn?

Das hat sich einfach so ergeben. Es hat also nichts mit der „Hauptwindrichtung“ zu tun. Wäre das so, könnte man das Windrad ja einfach andersherum aufstellen und linksherum drehen lassen. Von Gábor Paál | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Energie

Klimawandel Das steckt im neuen baden-württembergischen Klimaschutzgesetz

Der Landtag von Baden-Württemberg hat heute ein neues Klimaschutzgesetz beschlossen. Es setzt Ziele für die Einsparung von Treibhausgasen etwa im Verkehr sowie im Gebäude- und Energiesektor. Baden-Württemberg will bis 2040 klimaneutral werden.
Ralf Caspary im Gespräch mit Werner Eckert, SWR-Umweltredaktion.

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30.1.1947 Gas- und Kohlemangel im Kältewinter – Energieknappheit in Berlin

30.1.1947 | Es ist eisig kalt im Nachkriegswinter 1946/1947. Es mangelt an Kohle und Gas. In Berlin sterben Dutzende an Erfrierungen. Die Stadt ist damals noch nicht streng in Ost- und Westberlin geteilt, sondern in die vier Sektoren der Siegermächte. Für dieses „Groß-Berlin“ gibt es eine gemeinsame Stadtverordnetenversammlung, und dort war die katastrophale Energieversorgungslage eins der zentralen Themen am 30. Januar 1947.
Krankenhäuser, Schulen, Bäckereien – wer hat Priorität bei der Energieversorgung? Es wird über Gaskontingente gesprochen. SPD-Stadtrat Gustav Klingelhöver stellt in drastischen Worten die Situation dar und beklagt in seiner Rede vor allem, dass die Kohletransporte aus der sowjetischen Zone auf sich warten lassen. Die Stadt beziehe deshalb verstärkt Steinkohle aus dem Ruhrgebiet.

Tagebau Was passiert mit stillgelegten Kohlegruben?

Stillgelegte Kohlegruben wurden wieder aufgefüllt und rekultiviert. Ein Problem bleibt: Gelöste giftige Stoffe gelangen ins Grundwasser. Was wird aus den Tagebaugebieten um Lützerath, wenn die Braunkohleförderung vorbei ist?

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Klima

Raumfahrt Technik-Fail der Geschichte: Mars Climate Orbiter

Das NASA-Raumschiff Mars Climate Orbiter sollte Ende der 90er Jahre Wetter und Klima auf dem Mars untersuchen. Aber dort kam das Raumschiff nie an – denn die vorgenommene Kurskorrektur war zu groß, aufgrund unterschiedlicher Maßeinheiten-Systeme. Die Mission missglückte.

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Blackout – Reicht der Strom der Erneuerbaren?

Einige Stimmen waren und sind sich sicher: Die Gefahr eines Blackouts ist da und sie sei nicht zu unterschätzen. Ein Blackout ist ein ungeplanter, flächendeckender, länger anhaltender Stromausfall – mit enormen Auswirkungen auf unser Leben. Daher diskutieren Werner & Tobi: Wie realistisch ist ein Blackout? Welche Maßnahmen werden getroffen, dass es nicht so weit kommt? Welche Rolle spielen die Erneuerbaren Energien bei dem Szenario? Wie könnte die Stromversorgung der Zukunft aussehen? Welche Herausforderungen liegen da vor uns?
Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Diskussion Erklären, warnen, bekämpfen – Wie geht guter Klimajournalismus?

Jede Berichterstattung zur Klimakrise, so Greta Thunberg, müsse vermitteln, dass die Uhr tickt. Hat sie recht? Die Medien, nicht zuletzt die öffentlich-rechtlichen, sollen Öffentlichkeit herstellen, möglichst objektiv informieren und bilden. Erfordert der Klimawandel eine Neuorientierung? Gehört er täglich auf alle Titelseiten und direkt vor die Tagesschau? Würde uns das überhaupt aufrütteln – oder doch überfordern? Wo verläuft die Grenze zwischen Journalismus und Aktivismus - und welche Rolle spielt dabei die aufgeregte Vielstimmigkeit der sozialen Medien? Bernd Lechler diskutiert mit Axel Bojanowski – Journalist; Prof. Dr. Michael Brüggemann – Kommunikationswissenschaftler, Universität Hamburg;
Leonie Sontheimer – Journalistin

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