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Wie Interpol Verbrecher jagt – Wem nutzt die Weltpolizei?

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Von Thomas Kruchem

Interpol, die größte Polizeiorganisation der Welt mit Sitz in Lyon, wird 2023 hundert Jahre alt. Die Organisation koordiniert oft erfolgreich die weltweite Verfolgung von Verbrechen wie Geldwäsche, Cyber-Attacken oder Kindesmissbrauch. Interpol steht aber auch in der Kritik: Die Finanzierung ist undurchsichtig. Der amtierende Präsident, ein Polizeioffizier aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, ist umstritten. Und obwohl politische Straftaten nicht zu Interpols Aufgaben zählen, dienen zahlreiche Fahndungsersuchen („red notices“) der Verfolgung Oppositioneller in autoritär regierten Ländern.

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SWR