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Gespräch mit Friedemann Vogel

Wörter wie Pandemie, Herdenimmunität, R-Wert, Inzidenz haben ihren Weg in den alltäglichen Sprachgebrauch gefunden. Begriffe wie "Klopapier“ oder "Mehl“ haben eine ganz neue Ebene erhalten, sie sind zu Symbolen der Notfallvorsorge geworden. Und die Politik kommuniziert mit den Bürger*innen mithilfe moralischer Appelle oder Belehrungen. Das alles zeigt, wie diese Pandemie unsere Sprache verändert hat. Friedemann Vogel, Professor für Sozio- und Diskurslinguistik an der Universität Siegen, analysiert diese Veränderungen im Gespräch mit Ralf Caspary.

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