Hare Krishna Anhänger bei einer Prozession in Leicester (Großbritannien) im Juli 2017 (Foto: IMAGO, Imago/Fotograf XY -)

SWR2 Wissen

Seelenfänger der 70er – Was machen die "Jugendsekten" heute?

STAND
AUTOR/IN
Hans-Volkmar Findeisen
Hans-Volkmar Findeisen (Foto: SWR, privat)

Audio herunterladen (25,9 MB | MP3)

Die Kirche des Koreaners Surn Myung Moon, die Hare-Krishna-Bewegung, die selbst ernannten Kinder Gottes, Bhagwan und noch ein paar andere "neue Religionen" waren die großen Aufreger der 1970er-Jahre. Ihre Anhänger waren in der Regel jung und kamen aus wohl situierten Elternhäusern. Vorwürfe wie Gehirnwäsche, Geschäftemacherei, Mordanschläge und sexueller Missbrauch machten die Runde. Schließlich setzte der Bundestag sogar eine Enquetekommission ein, um das neureligiöse Treiben zu durchleuchten.

Mittlerweile sind die "Jugendsekten" im Pianissimo des Alters angekommen, die Kritik an ihnen scheint weitgehend verklungen. Was ist aus ihnen geworden?