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Wandel statt Verfall – So verändert sich die deutsche Sprache

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Von Werner Schäfer

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"In fünfzig Jahren gibt es kein Deutsch mehr" - diese düstere Prophezeiung stammt von einem Ägypter, der an der Kairoer Universität Germanistik studiert hatte und nun deutsche Touristen durch sein Heimatland führte. Das Deutsche war für ihn, angesichts des Ansturms der Anglizismen, dem Tod geweiht. Diese Prophezeiung hat ein Manko: Sie ist falsch. Das Deutsche ist lebendig und stark und zeigt keine Anzeichen des Verfalls. Im Gegenteil: Anstatt zu verfallen, befindet sich die deutsche Sprache im permanenten fruchtbaren Wandel, der ihr das Überleben sichert. Das beschreibt der Trierer Sprachwissenschaftler Dr. Werner Schäfer.

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