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Archäologen haben etliche Belege für die Eiszeitkunst in Süddeutschland entdeckt, etwa den Löwenmenschen, der etwa 40.000 Jahre alt ist. Ob und wann es solche figürlichen Darstellungen auch außerhalb Europas gab, war bislang unklar. Nun gibt es einen ersten Fund in China.

SWR2 Zeitgenossen Nicholas Conard, Archäologe

Der Tübinger Archäologe Prof. Nicholas Conard ist , zusammen mit seinem Team, Ausgräber der "Venus vom Hohlefels", der weltweit ältesten Darstellung eines menschlichen Körpers. Außerdem förderte er uralte Flöten zu Tage und Tierfiguren. Nicolas Conard, der in den USA aufgewachsen ist und seit über 20 Jahren in Deutschland lebt und arbeitet, versteht es, Spitzenforschung populär und unterhaltsam zu präsentieren. So hat er zum Beispiel mitgeschrieben an einem "schwäbischen" Steinzeit-Roman und hat auch mitgewirkt an einem Dokumentarfilm von Werner Herzog.  mehr...

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100 Sekunden Kunst Der Löwenmensch, Museum Ulm

Der Löwenmensch ist die älteste bekannte Darstellung eines Mischwesens - halb Mensch, halb Löwe. Vor 80 Jahren wurde er gefunden - in 260 Knochenteilen – bis heute gibt er den Forschern Rätsel auf.  mehr...

Archäologie: aktuelle Beiträge

Paläontologie Wie versteinern Fossilien?

Obwohl Paläontologen seit vielen Jahrzehnten an Fossilien forschen, ist eine einfache Frage noch nicht beantwortet: Wie versteinern Fossilien überhaupt? Dieser Frage geht ein Team der Universität Bonn nach.  mehr...

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Archäologie Mexiko: Riesiges Maya-Bauwerk entdeckt

Forscher haben in Mexiko die Reste eines bisher unbekannten Zeremonialzentrums der Maya-Zivilisation entdeckt und das größte Maya-Bauwerk überhaupt: eine Plattform, fast 399 Meter breit, 1413 Meter lang und zehn bis fünfzehn Meter hoch. Christine Langer im Gespräch mit dem Bonner Maya-Forscher Prof. Nikolai Grube  mehr...

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Archäologie Ägypten: Archäologie erlebt Aufschwung und fördert Dinos zutage

Pyramiden, Sphinx, Tempel – dafür steht Ägypten. In den Wüsten des Landes schlummern aber auch Zeugnisse aus der Frühzeit der Erde: Fossile Knochen und Zähne von Sauriern, Krokodilen, Walen. Die werden jetzt zunehmend von heimischen Paläontologinnen geborgen.  mehr...

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Archäologie Coronavirus-Pandemie: archäologische Ausgrabungen pausieren

Normalerweise sind Archäologinnen und Archäologen weltweit unterwegs, um Gräber, Tempel oder Siedlungen auszugraben. Während der Coronavirus-Pandemie muss diese Arbeit pausieren. Derweil bieten manche Museen jetzt virtuelle Führungen durch ihre Ausstellungen an.  mehr...

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Experimentelle Archäologie High-Tech der Antike: So klingt der Wecker des Philosophen Plato

Schon vor 2.300 Jahren servierte der Roboter von Philon in Griechenland Wein und Wasser. Und der Philosoph Plato hatte einen Wecker, der mit Hydraulik und Luftdruck arbeitete. All das ist im Kotsanás-Museum für antike Technologien in Athen nachgebaut.  mehr...

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Archäologie Dänemark: Genforschung mit dem Steinzeit-Kaugummi

Steinzeit-Menschen haben gerne auf Birkenpech herumgekaut. Aus der Spucke in einem solchen alten Kaugummi konnten Forscher menschliche Erbsubstanz gewinnen und darüber die Identität eines Mädchens rekonstruieren, das vor 5700 in Dänemark gelebt hat.  mehr...

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Archäologie Bislang älteste Jagdszene als Höhlenmalerei entdeckt

Eine Malerei aus rotem Pigment, das Tiere und Mischwesen aus Mensch und Tier zeigt. In einer Kalksteinhöhle in Indonesien hat ein Forscherteam diese Malerei entdeckt, entstanden ist sie vor rund 44.000 Jahren.  mehr...

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Archäologie Römisches Boot vor Palma gefunden

Im August wurde auf der Baleareninsel Mallorca in Can Pastilla, kaum 100 Meter vom berüchtigten Ballermann entfernt, ein antikes römisches Boot gefunden. Der Fund ist eine Sensation, mit fast 100 Amphoren, viele davon noch original versiegelt.  mehr...

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Archäologie Sarkophag in Mainz: War es Erkanbald?

Anfang Juni haben Forscher den Sarkophag geöffnet, der bei Grabungen in der Mainzer Johanniskirche gefunden worden war. Die Archäologen vermuteten, dass Bischof Erkanbald darin bestattet wurde. Heute haben sie ihre Ergebnisse vorgestellt.  mehr...

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