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Angefangen hat es in Köln. Eigentlich hätte sich Christine Werner an der dortigen Sporthochschule aufs Fechten konzentrieren sollen. Stattdessen verbrachte sie ihre freie Zeit lieber in einem Radioverein.

Das sagt Christine Werner über sich selbst:

Dort (beim Radioverein) konnte ich moderieren, Beiträge bauen, diskutieren, Sendungen fahren. Und vor allem: die unterschiedlichsten Menschen kennenlernen.

Zehn Jahre war ich Vorsitzende des Radiovereins und habe in der Zeit auch eine Knastradio-Gruppe in einem Gefängnis betreut. All diese Erfahrungen und mein bleibendes Interesse an Menschen begleiten mich seither bei meiner Arbeit als freie Hörfunkjournalistin.

In SWR2 Wissen habe ich danach gefragt, „Welches Kind darf leben?“ und mich mit den Folgen der Pränataldiagnostik beschäftigt. In „Herrschaft der Algorithmen“ ging es darum, welche Entscheidungsmacht wir Algorithmen geben wollen.

Ob Handys und W-Lan krank machen können, wollte ich in einer Sendung über Elektrosmog wissen. Es sind die Themen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Gesellschaft und Ethik, die mich reizen.

Zudem habe ich Sendungen über Erziehung und Bildung von Kindern gemacht – und vor einiger Zeit angefangen Kinderbücher zu schreiben. Weil mich all das sehr beschäftigt, schaffe ich es immer noch nicht regelmäßig in die Turnhalle.

Am Mittwoch, 29. Januar, senden wir eine weitere Sendung von Christine Werner „Kleinwüchsige und ihr Alltag – Körpergröße ist nicht alles“.

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