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Große Pionierleistungen in historischen Tönen mit: Heinrich Harrer, Arthur Koestler, Ernst Lubitsch, Lise Meitner – und Hermann Flohn spricht über die Entdeckung des Klimawandels.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
8:30 Uhr
Sender
SWR2

Große Pionierleistungen stehen im Mittelpunkt: Heinrich Harrer berichtet von seiner Expedition, die ihn („Sieben Jahre in Tibet“) zum Dalai Lama führte. Arthur Koestler kommt gerade von einer Zeppelinexpedition in die Arktis zurück. Ernst Lubitsch sagt 1932, warum er die Zukunft im Tonfilm sieht. Lise Meitner spricht über den Kampf der Frauen in der Wissenschaft und Hermann Flohn über die Entdeckung des menschengemachten Klimawandels.

30.7.1931 Arthur Koestler über die Zeppelinfahrt in die Arktis

1931 startet die LZ 127 Richtung Nordpolarmeer. Mit dabei ist auch Arthur Koestler – der später mit dem Roman "Sonnenfinsternis" weltberühmt wurde. Vor seiner Schriftstellerkarriere war Arthur Koestler Journalist beim Berliner Ullstein Verlag und durfte die Arktis-Fahrt im Zeppelin begleiten - ebenso wie der russische Polarforscher Rudolf Samoilowitsch.  mehr...

1932 Ernst Lubitsch über den Tonfilm

"Wenn der Mensch die Lippen bewegt, muss man auch hören, was er sagt." - Im Januar 1929 beginnt die Tonfilmära in Deutschland. Auch vorher wurden Filme schon akustisch begleitet, aber die synchrone Verbindung von Bild und Ton und damit das hörbare gesprochene Wort – das war neu! Deshalb werden diese Filme anfangs auch "Talkie" genannt.

Der Filmregisseur Ernst Lubitsch gehörte zu den Pionieren des Tonfilms mit seinem Hollywoodfilm "Loveparade". Hier ein Interview mit ihm vom 12.11.1932, aufgenommen im Berliner Hotel "Adlon".  mehr...

November 1953 Lise Meitner über Frauen in der Wissenschaft

Die Kernphysikerin schildert 1953 in einem Radiovortrag ihren Weg im Wissenschaftsbetrieb. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Frauen an deutschen Universitäten noch eine Seltenheit.  mehr...

11.12.1957 Heinrich Harrer über seine "Sieben Jahre in Tibet"

11. Dezember 1957. Interview mit dem Bergsteiger Heinrich Harrer. Harrer hatte damals schon sein Buch „Sieben Jahre in Tibet“ geschrieben, das viele heute vor allem durch den gleichnamigen Film mit Brad Pitt kennen. In diesem Gespräch mit Interviewer Helmut Greulich erzählt er die Geschichte.  mehr...

18.4.1959 Der Dalai Lama flieht nach Indien – Heinrich Harrers Live-Reportage

Von den chinesischen Besatzern unter massiven Druck gesetzt, flieht der 14. Dalai Lama am 17. März 1959 nach Indien. Einen Monat später kommt er in der Stadt Tezpur im indischen Bundesstaat Assam an und wird feierlich begrüßt. Wir hören den berühmten Bergsteiger Heinrich Harrer, seit seinem Tibet-Aufenthalt ein Freund des Dalai Lama, in einer Live-Reportage. Sie besteht aus zwei Teilen; der Anfang spielt am 18. April 1959 in Tezpur. Von dort fährt der Dalai Lama weiter mit dem Zug nach Siliguri in Westbengalen. Dort setzt sich die Reportage fort.  mehr...

1994 Klima-Pionier Hermann Flohn: Wie die Forschung den menschengemachten Klimawandel erkannte

Der weltbekannte Meteorologe und Klimaforscher schildert im Süddeutschen Rundfunk die Entdeckung des menschengemachten Klimawandels durch die Wissenschaft. Flohn hat die Möglichkeit eines menschengemachten Klimawandels bereits in seiner Habilitation 1941 beschrieben. Doch bis das Thema in der Politik Gehör fand, sei es ein weiter Weg gewesen. (28.2.1994)  mehr...

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Forschung, Technik, Träume Sternstunden der Wissenschaft

Von Medizin bis Raumfahrt: Wichtige Durchbrüche, große Entdeckungen und kluge Köpfe der Wissenschaft. Die größte Sammlung im SWR2 Archivradio befasst sich mit einem Kapitel, das von Historikern oft vernachlässigt wird: Der Geschichte von Forschung und Technik.  mehr...